Haus erfolgreich
privat verkaufen

Ein Haus privat zu verkaufen bringt viele Vorteile, aber auch Fragen mit sich. Wann ist der beste Zeitpunkt? Welche Unterlagen sollten vorab besorgt werden? Welche zusätzlichen Kosten können entstehen? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um den privaten Hausverkauf.

Einschätzung und Festlegung des Verkaufspreises

Um beim privaten Hausverkauf ein optimales Verkaufsergebnis zu erzielen, sollten Sie sich vorab über den genauen Verkehrswert (Marktwert) Ihres Hauses informieren. Das erleichtert auch die Festsetzung eines realistischen Verkaufspreises. Zur besseren Orientierung können Sie Ihre Immobilie auch kostenlos und unverbindlich online bewerten lassen.

Beim Verkauf mit einem Makler sollten Sie beachten, dass der Verkaufspreis auch die Basis für die Berechnung der Maklerprovision darstellt. In den meisten Bundesländern wird diese zur einen Hälfte vom Verkäufer und zur anderen Hälfte vom Käufer getragen.

Wenn Sie z.B. in Nordrhein-Westfalen ein Haus für 300.000€ verkaufen, zahlen Sie als Verkäufer 10.710€ Provision (3,57%) an den Makler. Der Käufer muss dem Makler ebenfalls diesen Betrag zahlen.
Verkaufskosten in dieser Höhe entfallen beim Hausverkauf ohne Makler.

Tipp: Schaffen Sie sich für die späteren Preisverhandlungen einen Spielraum, indem Sie 5%-10% auf den angesetzten Verkaufspreis aufschlagen.

Gestaltung eines aussagekräftigen Exposés

Das Exposé Ihrer Anzeige vermittelt potenziellen Käufern einen ersten Eindruck von Ihrer Immobilie. Mit aussagekräftigen Fotos und einer detaillierten Beschreibung des Hauses und der Umgebung können Sie die Anzahl und die Qualität der Anfragen maßgeblich beeinflussen.

Halten Sie die wichtigen Informationen nicht zurück, stellen Sie aber auch gleichzeitig die Vorzüge wie Ausstattung und Lage in den Vordergrund. Das Exposé sollte Fotos von allen Räumen sowie Grundstück und Außerfassade enthalten. Achten Sie darauf, dass im Vorfeld persönliche Dinge aus dem Sichtbereich entfernt wurden.

Tipp: Sollten Sie zum Zeitpunkt des Verkaufs bereits einen gültigen Energieausweis besitzen, müssen Sie die darin enthaltenden Informationen auch in Ihrer Anzeige angeben.

Die Wahl der Anzeigen-Laufzeit

Wie schnell sich ein Haus verkaufen lässt, ist von Faktoren wie Lage, Ausstattung, Preis und der aktuellen Marktsituation abhängig. Bezugsfertige Immobilien in Städten und Ballungsgebieten benötigen in der Regel weniger Zeit für den Verkauf als Häuser in ländlichen Regionen.

Als Eigentümer sollten Sie die Attraktivität Ihrer Immobilie und die erforderliche Dauer für den Verkauf realistisch einschätzen. Eine Anzeigenlaufzeit von unter einem Monat empfiehlt sich wirklich nur für hochattraktive Immobilien in Top-Lagen. Bei ImmobilienScout24 können Sie für Ihren privaten Hausverkauf zwischen Anzeigenlaufzeiten von 14 Tagen, 1 Monat und 3 Monaten wählen – selbstverständlich lässt sich die Anzeige auch verlängern oder vorzeitig deaktivieren.

Tipp: Die Top- und Premium-Platzierung können Sie auch nach der Anzeigenveröffentlichung dazu buchen. Diese verhelfen Ihrer Anzeige 14 Tage lang an die Spitze der Ergebnisliste.

Nützliche Vorbereitungen für die Besichtigung

Auch bei der Besichtigung geht es um einen guten ersten Eindruck für den potenziellen Käufer. Saubere und aufgeräumte Zimmer sowie ein gepflegter Außenbereich sind hierfür unabdingbar. Familienfotos und andere sehr persönliche Einrichtungsgegenstände sollten Sie für die Besichtigung möglichst durch neutrale Alternativen ersetzen. So können sich die Interessenten das Haus besser als ihr neues Zuhause vorstellen.

Kleine Renovierungs- oder Reparaturmaßnahmen, wie z.B. die Erneuerung einer abgenutzten Tapete oder das Ölen einer quietschenden Tür, sollten Sie ebenfalls einplanen. Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Zimmer Sie zuerst zeigen und welches Highlight (z.B. eine Sauna im Keller) Sie sich bis zum Schluss aufheben.

Wichtig: Halten Sie die wichtigsten Unterlagen wie Grundrisse, Betriebskostenaufstellungen und den Energieausweis bereit, um auf alle Fragen vorbereitet zu sein.

Tipp: Im Nachrichten-Manager können Sie bereits hinterlegte Unterlagen von Interessenten in nur wenigen Klicks herunterladen und zur Besichtigung mitnehmen.

So verhandeln Sie den Verkaufspreis

Für die Preisverhandlung ist ein gewisses Maß an Verhandlungsgeschick von Nöten. Für beide Verkaufspartner geht es um viel Geld – daher werden beide Seiten nach Argumenten suchen, um ihren Wunschpreis durchzusetzen.

Die Verhandlung wird Ihnen leichter fallen, wenn Sie sich vorab einen gewissen Verhandlungsspielraum geschaffen und eine Schmerzgrenze festgelegt haben. Übersteigt Ihr angesetzter Verkaufspreis den Preis von vergleichbaren Objekten in der Region, sollten Sie dies gut begründen können, z.B. mit Hilfe eines vorher angefertigten Wertgutachtens.

Tipp: Wie auch bei einer Besichtigung können Sie die Preisverhandlung im Vorfeld mit einer vertrauten Person üben – das nimmt Ihnen Unsicherheit und Nervosität.

Wichtiges zum Kaufvertrag

Die Erstellung des Vertragsentwurfs übernimmt in der Regel der beauftragte Notar. Hierfür müssen Sie ihm alle benötigten Dokumente zur Verfügung stellen. In einem gemeinsamen Termin mit dem Notar und dem Käufer werden dann alle wichtigen Aspekte des Verkaufs besprochen.

Wenn Sie sich im Anschluss immer noch unsicher fühlen, lassen Sie den Vertrag am besten noch einmal von einem Fachanwalt überprüfen. Abschließend erfolgt dann die notarielle Beglaubigung des Kaufvertrags. Wichtige Punkte im Kaufvertrag sind – neben der genauen Fixierung des Kaufpreises und den Zahlungsbedingungen – der exakte Übergabetermin sowie der Zustand der Immobilie bei Übergabe.

Tipp: In den Notarkosten, die in der Regel vom Käufer getragen werden, ist auch eine persönliche Beratung enthalten – nutzen Sie die Chance, um Unklarheiten oder Fragen zu klären.

Was Sie bei der Übergabe beachten sollten

Mit einem Übergabeprotoll schützen Sie sich als Verkäufer vor möglichen späteren Nachforderungen des Käufers. Im Übergabeprotokoll werden alle Details über den Zustand des Hauses zum Zeitpunkt der Übergabe dokumentiert, wie festgestellte Mängel, gemessene Zählerstände oder im Haus verbleibendes Inventar. Übergeben Sie die Schlüssel erst, wenn der vollständige Kaufpreis oder die vereinbarte Anzahlung auf Ihr Konto überwiesen wurde.

Wichtig: Ab dem Zeitpunkt der Schlüsselübergabe trägt der Käufer alle anfallenden Kosten für das Haus. Dazu gehören u.a. die Grundsteuer, Müllgebühren und Kosten für Wasser und Strom.

Tipp: Händigen Sie dem Käufer neben dem Übergabeprotokoll auch wichtige Unterlagen wie den Energieausweis, Grundsteuerbescheide, Versicherungsscheine oder Garantiebelege aus.

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