Lagerräume und Selfstorage suchen



Selfstorage

Sei es zur Überbrückung von Zeit, nach einer Trennung oder zur Aktenlagerung: Selfstorage bietet eine perfekte Lösung. Sie erhalten dabei flexible Lagermöglichkeiten für Ihr Eigentum. Hier erfahren Sie, welche Vorteile Selfstorage für private Haushalte und kleine Gewerbe bietet, was Sie bei der Lagerfläche beachten sollten, wie der Vertrag aussieht und welche Kosten auf Sie zukommen.


Das Wichtigste in Kürze:

  • „Selfstorage“ bedeutet so viel wie „selbst einlagern“. Es handelt sich konkret um eine flexible Lagermöglichkeit zum Mieten.
  • Selfstorage Lager bieten mehrere Vorteile wie den einen 24h-Zugang, ideale Lagerbedingungen sowie eine professionelle Betreuung seitens des Anbieters.
  • Wenn Sie beispielsweise für einen Umzug ein Zwischenlager benötigen, müssen Sie für etwa zehn m2 Wohnfläche mit etwa 1,25 m2 Lagerraum rechnen.
Person die einen Selfstorage öffnet

Was ist Selfstorage?

Selfstorage bedeutet „selbst einlagern“. Es handelt sich dabei um flexible, kleinen Lagermöglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen, die sich gut erreichbar in Innenstadtlagen befinden. In Deutschland finden Sie zum Beispiel in diesen Städten Selfstorage und Lagerboxen:


Schon in den 1960er Jahren gab es Selfstorage. Damals war diese Möglichkeit der Einlagerungen vor allem in den USA verbreitet. Heute gibt es auch in Europa zahlreiche Anbieter für abgeschlossene, sichere, sichtgeschützte und bequem zugängliche, individuelle Mieteinheiten zur Lagerung Ihrer Habseligkeiten. Die Auswahl an Flächen und Mietzeiten ist sehr groß.

Da gerade Stadtbewohner oft nicht ausreichend Platz zur Lagerung ihres aktuell nicht benötigten Wohninventars haben, sind die Selfstorage Units vor allem in den größeren Städten beliebt

Insgesamt benötigt laut Umfragen jeder fünfte Haushalt der deutschsprachigen Großstädte zusätzlichen Stauraum. 

Die Lagerboxen und Lagerräumen sind nicht nur für private Haushalte und Familien, sondern auch für Firmen und gewerbliche Kunden nützlich. Sei es für die Akteneinlagerung, die Unterbringung von Onlinehandel-Artikeln oder für die Vorbereitung des nächsten Flohmarkts, die moderne Lagermöglichkeit erlaubt die eigenhändige Aufbewahrung zu fairen Preisen.


Wann ist Selfstorage nützlich?

Selfstorage ist in vielen verschiedenen Situationen von großem Nutzen. Anstatt die zu lagernden Gegenstände bei verschiedenen Familienmitgliedern und Freunden oder aber im Keller des Geschäfts einzulagern, können Sie im Selfstorage alles auf einmal einlagern. Sie müssen sich keine Sorgen über eventuelle Wasserschäden, Luftfeuchtigkeit oder Platzprobleme machen, sondern wissen genau, dass Ihre Habseligkeiten in besten Händen sind.

Die folgenden Vorteile bieten Selfstorage-Lagerboxen:

  • Optimale Lagerbedingungen (sauber und trocken)
  • Sichere Aufbewahrung
  • Zugang rund um die Uhr
  • Versicherung Ihrer Habseligkeiten
  • Ausreichend Platz
  • Professionelle Betreuung

Lagerräume für private Nutzer

Lagerräume für private Nutzer

Für die Couch, die geliebte Legosammlung oder die Vitrine von der Oma bietet ein Lagerraum die ideale Lösung. Vielleicht auch nur, um sie zwischenzulagern. So funktioniert Selfstorage.

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Darum ist Selfstorage so beliebt

Darum ist Selfstorage so beliebt

Laut einer bevölkerungsrepräsentativen Bevölkerungsumfrage für ImmoScout24 können sich drei Viertel der Deutschen grundsätzlich vorstellen, einen Lagerraum anzumieten. Das sind die Gründe.

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Lagerraum für gewerbliche Nutzer

Lagerraum für gewerbliche Nutzer

Für Solo-Selbstständige und kleine Gewerbebetriebe sind schnell und flexibel buchbare Selfstorage-Flächen oft ideal. Das ist zu beachten.

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Besonders beliebt ist Selfstorage im Rahmen eines Umzugs. Denn solange die neue Wohnung noch nicht frei ist, benötigen Sie einen Platz, um Möbel und Hausrat aufzubewahren. Das gilt auch dann, wenn ein Pärchen zusammenzieht. Oft benötigt dann einer der Partner zusätzlichen Stauraum, um das überschüssige Bett oder alte Lieblingsstücke aufzubewahren. Für diese Hausstand-Auslagerung ist Selfstorage die optimale Lösung.

Die heutzutage sehr flexiblen Arbeitsbedingungen sowie der bei allen Generationen beliebte Auslandsaufenthalt führen ebenfalls dazu, dass wir häufiger umziehen. Anstatt dabei jedes Mal den ganzen Hausstand mitzunehmen, was viel Aufwand und Kosten mit sich bringt, ist eine Zwischenlagerung in Selfstorage-Anlagen eine bessere Variante.

Weitere häufige Gründe für die Zwischenlagerung sind der Hausbau, Renovierungsarbeiten, Wasserschäden im eigenen Lagerraum, eine Trennung, eine Erbschaft sowie die Aktenlagerung. Auch Sammler nutzen Selfstorage gern zur Lagerung. Ob Miniatureisenbahnen, Wein, Kunst oder gar große Gefährte wie Autos und Yachten, in den professionellen Lagerräumen finden Sie optimale Bedingungen vor.

Neben Privatpersonen nutzen auch Gewerbe häufig Selfstorage-Einrichtungen. Gerade kleinere Läden oder Händler, die einen Platz für ihr Inventar benötigen, profitieren von den günstigen Preisen und den sicheren Bedingungen in einem professionellen Lager.

Selfstorage von innen mit verschlossenen Lagerabteilen

Welche Lagerfläche passt zu mir?

Bei den meisten Selfstorage-Anbietern haben Sie eine große Auswahl an Lagerflächen. Wichtig ist, dass Sie in etwa wissen, welche Größe Sie benötigen. Die Größe der Selfstorage-Anlage klingt mit Zahlen zwischen einen m² und 20 m² oft erst überraschend gering, aber durch die Stapelung können Sie auf diese Flächen viel Hausrat unterbringen. 

Diese Beispiele geben Ihnen eine Vorstellung davon, wie groß Ihre Selfstorage-Fläche auf Basis der Wohnung, aus der Sie ausziehen, sein sollte:


Zu lagernde Objekte Benötigte Fläche zur Lagerung
Schlafzimmereinrichtung 2 m²
Möbel einer 30 m² Wohnung    4 m²
Möbel einer 50 m² Wohnung 6 m²
Möbel einer 80 m² Wohnung 8 m²
Möbel einer 160 m² Wohnung 16 m²


Viele Menschen neigen dazu, den notwendigen Lagerraum zu überschätzen. Bei geschickter Stapelung sind durchschnittlich 1,25 m² Lagerfläche für zehn m² Wohnraum ausreichend. Jedoch hängt dies auch immer davon ab, ob sich die Möbel auseinanderbauen lassen und wie sperrig sie sind. Im Zweifelsfall ist etwas mehr Platz empfehlenswert – insbesondere, wenn Sie sich einen Gang in Ihrem Selfstorage-Raum wünschen.

Sobald Sie die Größe kennen, sollten Sie die Art der Lagereinheit auswählen. Es gibt zum Beispiel Outdoor-Lager, die Betonwände, Metalltüren und Blechdächer haben. Diese sind besonders günstig, allerding nicht beheizt. Sie eignen sich gut für unempfindliche Objekte wie Autos oder Metallkisten. 

Indoor-Lager sind beim Selfstorage verbreiteter. Idealerweise sind sie klimatisiert, videoüberwacht und dank Rauchmeldern und Sprinkleranlagen vor Feuer geschützt. Manche dieser Lager sind als Drive-Up-Lager bekannt: Hier ähneln die Einheiten einer Garage mit einem Rolltor, sodass Sie direkt mit dem Auto vorfahren und be- und entladen können. 

Einige Selfstorage-Anbieter kooperieren mit Paketdiensten. Die zu lagernden Artikel werden dann von den Experten verpackt und direkt bei Ihnen abgeholt, sodass Sie selbst gar nicht zum Lager fahren müssen. Sobald Sie Ihre Gegenstände wieder benötigen, erfolgt die Rücklieferung über den Paketdienst. Auch eine Kooperation mit Umzugsunternehmen ist denkbar, was gerade für die Einlagerung von Möbeln sehr praktisch ist. 

Für maximale Flexibilität kommen Lagerboxen sowie „On-Demand-Storage“-Lösungen für Sie in Frage. Hier werden die einzulagernden Gegenstände stets innerhalb ihrer Boxen transportiert und Sie können sie innerhalb von weniger als 24 Stunden zu sich nachhause bestellen.

Gewerbetreibende die Notizbücher in ein Regal im Selfstorage einräumt

Was muss beim Lagern beachtet werden?

Die modernen, gesicherten Selfstorage-Anlagen sind heutzutage für fast alle Zwecke bestens geeignet. Damit Sie sichergehen können, dass Sie eine gute Wahl getroffen haben, finden Sie hier eine Checkliste der der Aspekte, die Sie beim Lagern beachten sollten:

  • Wählen Sie einen Anbieter, der individuell sichtgeschützte Lagerräume hat
  • Überprüfen Sie die klimatischen Gegebenheiten des Selfstorage-Unternehmens: Temperatur als auch Feuchtigkeit sollten überwacht und regelmäßig geprüft werden
  • Fragen Sie nach dem Brandschutz
  • Informieren Sie sich über den Versicherungsschutz
  • Achten Sie darauf, dass alle Ein- und Ausgänge elektronisch aufgezeichnet werden
  • Eine Videoüberwachung der gesamten Anlage trägt ebenfalls zur Sicherheit bei
  • Jeder Lagerraum sollte individuell mit seiner eigenen Alarmanlage ausgestattet sein
  • Wählen Sie eine Anlage, die rund um die Uhr zugänglich ist und sich per Bluetooth bequem mit dem Smartphone öffnen lässt
  • Idealerweise hat der Anbieter bedeckte Be- und Entladeflächen und stellt Rollmaterial zum Transport vor Ort zur Verfügung
  • Eine große Auswahl an Lagergrößen ist ein weiteres Plus
  • Tipp: Besuchen Sie die Lagerfläche persönlich
  • bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. So können Sie sich davon überzeugen, dass die Qualität der Selfstorage-Anlage stimmt.

Neben diesen Anforderungen an die Lagerfläche sollten Sie auch selbst einiges beachten, was Ihr Lagergut angeht. Es muss trocken und mottenfrei sein. Meistens dürfen Sie keine hochexplosiven oder brennbaren Flüssigkeiten lagern. Der Standort der Selfstorage-Anlage sollte zu Ihrem Wohnort passen oder zumindest gut für Sie erreichbar sein. 


Gibt es Besonderheiten beim Vertrag?

Bevor Sie den Vertrag für Selfstorage unterschreiben, sollten Sie sich diesen gründlich durchlesen. Ähnlich wie bei einem Mietvertrag enthält das Dokument alle wichtigen Rahmenbedingungen für den Zeitraum der Service-Nutzung.

Achten Sie darauf, welche Services im Vertrag mit eingeschlossen sind und für welche Sie extra zahlen müssen. Zum Beispiel bieten manche Selfstorage-Unternehmen auch eine Paketannahme an oder stellen Umzugskartons und Transporter. Beachten Sie hier jedoch mögliche Zusatzkosten. 

Die folgenden Punkte im Mietvertrag für die Lagerung sollten Sie besonders gründlich studieren:

  • Vorgang bei der Übergabe
  • Zutritt
  • Haftung
  • Zugangsberechtigung
  • Entgelt für die Nutzung
  • Kaution
  • Vorgang bei Firmenwechsel oder Insolvenz
  • Mietminderung
  • Versicherung
  • Kündigungsrecht
  • Pfandrecht
  • Vorgehen mit zurückgelassenen Objekt nach Auszug

Was kostet Selfstorage?

Die Kosten für Selfstorage variieren je nach Stadt, nach Umfang der Leistungen und nach Lage und Art der Lagereinheit. Auch Kriterien wie Erreichbarkeit und angebotener Service wirken sich direkt auf den Preis aus. Vergleichen Sie daher verschiedene Anbieter miteinander und holen Sie Kostenvoranschläge ein, bevor Sie sich entscheiden.

  • Tipp: Achten Sie beim Anbietervergleich auf die Abrechnungsperioden
  • Diese betragen oft 28 Tage, sodass pro Jahr 13 Abrechnungsperioden anfallen. Ideal ist jedoch die Abrechnung pro Kalendermonat. In der Kommunikation der Preise gibt es je nach Abrechnungsperiode verschiedene Aussagen. Für den Vergleich ist es ideal, die Angebote auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Wir empfehlen Ihnen einen ausführlichen Vergleich der verschiedenen Anbieter und Preise. Denn meist variieren die Kosten für Selfstorage erheblich. Achten Sie auch darauf, dass die Leistungen zu Ihren persönlichen Präferenzen passen

Für Zusatz-Services wie Barrierefreiheit, Heizung oder eine Buchung per Handy zahlen Sie meist extra, profitieren dafür aber auch von mehr Komfort. Informieren Sie sich auch über aktuelle Rabattangebote sowie die Möglichkeit, nach einer positiven Bewertung auf Facebook & Co. einen Wertgutschein zu erhalten.



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