Sie fragen sich, was Ihr Grundstück wert ist? ImmoScout24 hilft Ihnen dabei, den Wert Ihres Grundstücks schnell und einfach herauszufinden.

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Außerdem informieren wir Sie in diesem Artikel darüber, wie die Grundstückswertermittlung genau funktioniert, wie sich der Grundstückswert zusammensetzt und mit welchen Verfahren sich der Wert ermitteln lässt.


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Das Wichtigste in Kürze
  • Um den Wert eines Grundstücks zu ermitteln, können Sie bei ImmoScout24 ganz einfach eine Grundstückswertermittlung starten.

  • Die Grundstückswertermittlung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, um den Wert eines Grundstücks zu bestimmen.

  • Vorrangig wird das Vergleichswertverfahren herangezogen, um Grundstückswerte zu ermitteln. Bei diesem Verfahren wird aus dem Vergleich von Verkaufspreisen vergleichbarer Grundstücke ein Vergleichswert abgeleitet.

Wie funktioniert die Grundstückswertermittlung von ImmoScout24?

Um den Wert eines Grundstücks zu ermitteln, können Sie bei ImmoScout24 ganz einfach eine Grundstückswertermittlung starten. Das funktioniert so:

  1. Sie beschreiben Ihr Grundstück: Geben Sie die Daten in das Formular ein. Bereits wenige Angaben genügen.
  2. Wir berechnen den Verkaufswert: Wir vergleichen Ihre Immobilie mit Millionen anderer Objekte und errechnen so den Verkaufswert. Individuelle Anforderungen nehmen wir telefonisch auf.
  3. Sie erhalten Ihre Grundstückswertermittlung per E-Mail: Sie erhalten Ihre Immobilienbewertung per Mail und erhöhen so Ihre Chance auf einen Verkauf zum Top-Preis.

Was kostet die Grundstückswertermittlung von ImmoScout24?

Nichts. Unser Marktpreis-Check ist für Sie als Immobilien
eigentümer:in komplett kostenlos. Wir finanzieren unseren Service über eine Provision der Immobilienmakler:innen, falls Sie sich für den Verkauf interessieren. Aber keine Sorge: Selbst wenn Sie Maklerempfehlungen von uns erhalten, sind diese natürlich unverbindlich.

Wie erhalte ich die Grundstücksbewertung?

Sie erhalten die Marktwert-Einschätzung sofort, nachdem Sie alle relevanten Daten eingegeben haben. Ihr umfangreiches Bewertungs-PDF können Sie auf unserer Webseite im Eigentümerbereich herunterladen. Zusätzlich bekommen Sie die wichtigsten Informationen per E-Mail.

Kleines Haus mit Garten

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Preisblick in die Zukunft

Im Eigentümerbereich finden Sie eine Prognose für die Entwicklung der Preise in Ihrer Region in den kommenden Monaten.


Wie setzt sich der Grundstückswert zusammen?

Um die Frage „Wie viel ist mein Grundstück wert?“ beantworten zu können, müssen die einzelnen wertbeeinflussenden Faktoren betrachtet werden. Diese werden zur Ermittlung des Verkehrswerts eines Grundstücks kombiniert und im Gutachten zum Grundstückswert festgehalten.

  • Größe, Zuschnitt und Lage des Grundstücks: Insbesondere die Lage eines Grundstücks ist ausschlaggebend für seinen Wert. Aber auch Größe und Zuschnitt beeinflussen, wofür das Grundstück genutzt und wie es bebaut werden kann.
  • Grundbuchstand und -belastungen: Ein Blick in das Grundbuch zeigt schnell, was Käufer:innen mit dem Grundstück tun dürfen und ob Belastungen vorliegen, die den Preis ebenfalls beeinflussen.
  • Topografie und Bodenverhältnisse: Gutes Bauland sollte möglichst ebenerdig sein und einen geeigneten Boden ohne sumpfige oder steinige Abschnitte vorweisen. Ein Bodengutachten schafft Klarheit.
  • Art und Maß der baulichen Nutzbarkeit: Im Flächennutzungsplan der Gemeinde gibt es Informationen dazu, ob und wie das Grundstück bebaut werden darf. Dies ist meist die erste Frage, die mögliche Käufer:innen stellen.
  • Erschließungsstand: Je besser das Grundstück bereits an Wasser, Strom und Telekommunikation angeschlossen ist, desto wertvoller ist es als Baugrundstück. Dokumentieren Sie den Stand der Erschließung für Interessierte.
  • Denkmalschutz: Manche Gebäude stehen unter Denkmalschutz und dürfen daher nicht abgerissen werden. Informieren Sie sich vor dem Verkauf, wie es um Ihr Grundstück bestellt ist und welche Vorgaben in Bezug auf den Denkmalschutz gelten.
  • Altlasten: Altlasten wie Chemikalien oder Abfall können eine Gefahr für Umwelt und Grundwasser darstellen und müssen manchmal mit hohen Kostenkostenaufwendig beseitigt werden, was den Grundstückswert negativ beeinflusst.
Haussiedlung fotografiert aus der Vogelperspektive

Wie wird der Wert eines Grundstücks berechnet?

Die Grundstückswertermittlung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, um den Wert eines Grundstücks zu bestimmen. Meist werden hierfür das Vergleichswertverfahren oder die Bodenwertermittlung genutzt. Um einen Grundstückswert zu ermitteln, gibt es also unterschiedliche Möglichkeiten.

Die gesetzliche Grundlage für die Grundstückswertermittlung ist die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). Sie enthält die Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken.

Die Grundstückswertermittlung erfolgt laut ImmoWertV nach unterschiedlichen Verfahren:

  1. Vergleichswertverfahren: Dieses Verfahren kommt häufig zum Einsatz, um Grundstückswerte zu ermitteln. Dabei werden die Verkaufspreise vergleichbarer Grundstücke herangezogen, um einen Vergleichswert zu bilden. Diese Vergleichspreise von anderem Bauland in der Umgebung sollten möglichst aktuell sein.
  2. Bodenrichtwertverfahren: Wenn die Wertermittlung anhand von Vergleichswerten nicht möglich ist, kann der Grundstückswert alternativ auch mithilfe einer Bodenwertermittlung anhand der Bodenrichtwerte beziffert werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das zugrunde gelegte Richtwertgrundstück ähnliche Merkmale aufweist wie das zu bewertende Grundstück.
  3. Ertragswertverfahren: Grundstücke, die vermietet oder verpachtet werden, erzielen im Rahmen der Mieteinnahmen einen Ertrag. Beim Ertragswertverfahren, das für Gewerbegrundstücke relevant ist, wird der zu erwartende Ertrag berechnet, woraus sich in Kombination mit dem Richtwert der Wert der Immobilie ergibt. Dieses Verfahren gilt auch für Wald- und Wiesengrundstücke.
  4. Sachwertverfahren: Bei bebauten Grundstücken kommt dieses Verfahren zum Einsatz. Die Wertermittlung setzt sich hier aus dem Bodenrichtwert und den Herstellungskosten der auf dem Grundstück befindlichen Grundstücke Gebäude sowie der Außenanlagen zusammen.

In manchen Fällen werden Gutachter:innen auch eine Kombination aus mehreren dieser Verfahren nutzen, um eine möglichst gute Schätzung für den Immobilienwert abzugeben.


Immobilienwertermittlung Verfahren Immobilienwertermittlung Verfahren
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Übrigens: Was ist der Bodenrichtwert?

Gemäß § 196 Abs. 1 des Baugesetzbuchs (BauGB) handelt es sich beim Bodenrichtwert um den durchschnittlichen Lagewert des Bodens für den Großteil der Grundstücke, die innerhalb einer abgegrenzten Region liegen.

 

Die sogenannten Bodenrichtwertzonen, innerhalb derer die Bodenwertermittlung erfolgt, können unterschiedlich groß sein. Sie reichen von Straßenabschnitten bis zu ganzen Landkreisen.

 

Informieren Sie sich unabhängig vom Wertermittlungsverfahren über den Richtwert Ihrer Region, da dies bei der Preisfindung für den Verkauf hilft.


Ehepaar sitzt am Küchentisch nebeneinander

Wann benötige ich eine Grundstücksbewertung?

Die Grundstückswertermittlung erfolgt oft aus reinem Interesse. Aber auch andere Gründe können dazu führen, dass Sie einen möglichst genauen Verkehrswert für Ihre Immobilie kennen müssen.

Dies sind häufige Gründe für die Grundstücksbewertung:

  • Grundstücksverkauf: Mithilfe von Expert:innen können Sie Informationen zur aktuellen Marktsituation und zur Bebaubarkeit in die Grundstücksbewertung einfließen lassen. So lässt sich der maximale Verkaufspreis ermitteln.
  • Beleihung durch die Bank: Die Bank geht meist sehr konservativ vor, um Grundstücke zu bewerten. Die Beleihungswertermittlungsverordnung ist ausschlaggebend, um zu berechnen, welchen Preis die Bank bei einem nötigen Grundstücksverkauf erzielen könnte.
  • Finanzamt: Zur Ermittlung der Steuerzahlungen ist der Grundstückswert oft ebenfalls nötig. Mithilfe einer kostenlosen Bewertung oder den Marktberichten von Gutachterausschüssen können Sie das nötige Dokument einreichen. Eine zu hohe Bewertung bringt steuerliche Nachteile, weshalb Sie ein Verfahren wählen sollten, das in Ihrem Sinne arbeitet.
  • Erbschaft: Wenn alle Erbbegünstigste mit dem Grundstücksverkauf einverstanden sind, ist eine kostenlose Bewertung ausreichend. Für einen eventuellen Rechtsstreit benötigen Sie hingen ein gerichtsfestes Gutachten.
  • Scheidung: Bei einer einvernehmlichen Scheidung ist eine Grundstücksbewertung von ImmoScout24 ausreichend. Bei Streitigkeiten benötigen Sie jedoch ein gerichtsfestes Gutachten, das von kostenpflichtig von verteidigten Gutachter:innen angeboten wird.
  • Zwangsversteigerung: Sollte das Amtsgericht eine Zwangsversteigerung anordnen, wird es auch den Grundstückswert festlegen. Dieser liegt häufig unter dem tatsächlichen Marktwert und fungiert als Startgebot.

Wie berechnet man die Fläche eines Grundstücks?

Die genaue Fläche eines Grundstücks, die für die Ermittlung des Grundstückswerts ausschlaggebend ist, kann dem Bestandsverzeichnis des Grundbuchblattes entnommen werden. Darüber hinaus kann sie bei Bedarf unter Angabe der Anschrift, des Eigentümers und der Flurstücksnummer beim zuständigen Katasteramt angefragt werden.

Wie berechne ich den Anteil für Grund und Boden?

Beim Verkauf bzw. Kauf eines bebauten Grundstücks ist die Aufteilung des Kaufpreises in den Anteil für Grund und Boden einerseits und für Gebäude andererseits sinnvoll. Die oberste Finanzbehörde von Bund und Ländern stellt für die Berechnung einer solchen Kaufpreisaufteilung eine Excel-Datei zur Verfügung, die sogenannte “BMF-Arbeitshilfe”.



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  • FAQ: Die häufigsten Fragen zur Grundstückswertermittlung

    Was ist eine Grundstückswertermittlung?

    Die Grundstückswertermittlung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, um den Wert eines Grundstücks zu bestimmen. Meist werden hierfür das Vergleichswertverfahren oder die Bodenwertermittlung genutzt. Um einen Grundstückswert zu ermitteln, gibt es also unterschiedliche Möglichkeiten, über die wir in diesem Beitrag informieren möchten.


    Wie setzt sich der Grundstückswert zusammen?

    Für jedes Verkehrswertgutachten wird auch der Grundstückswert benötigt. Unter dem Grundstückswert, auch Bodenwert genannt, ist der Wert des unbebauten oder als freigelegt angesehenen Grundstücks zu verstehen. Es handelt sich um den Wert, den das Grundstück hätte, wenn es nicht bebaut wäre. Bei der Grundstückswertermittlung bleiben demnach wesentliche Bestandteile wie vorhandene bauliche Anlagen unberücksichtigt. Der jeweilige Grundstückswert wirdist von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Welche das sind, erfahren Sie hier.


    Wie lässt sich der Grundstückswert mit dem Vergleichswertverfahren ermitteln?

    Vorrangig wird das Vergleichswertverfahren herangezogen, um Grundstückswerte zu ermitteln. Bei diesem Verfahren wird aus dem Vergleich von Verkaufspreisen vergleichbarer Grundstücke ein Vergleichswert abgeleitet. Als Grundlage der Vergleichspreise dienen tatsächliche und möglichst aktuelle Kaufpreise von Grundstücken, die ähnliche Grundstücksmerkmale aufweisen wie das zu bewertende Grundstück.


    Wie funktioniert die Grundstückswertermittlung anhand von Bodenrichtwerten?

    Ist eine Grundstückswertermittlung anhand von Vergleichswerten nicht möglich, kann der Grundstückswert alternativ auch mithilfe einer Bodenwertermittlung anhand der Bodenrichtwerte beziffert werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das zugrunde gelegte Richtwertgrundstück ähnliche Merkmale aufweist wie das zu bewertende Grundstück. Der Bodenrichtwert ergibt sich aus dem Durchschnitt der erzielten Kaufpreise innerhalb einer Zone in einer bestimmten Zeitspanne. Die Bodenrichtwertermittlung wird mindestens alle zwei Jahre neu ermittelt und öffentlichfür jedermann zugänglich online auf einer Bodenrichtwertkarte veröffentlicht.


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