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Hauswert ermitteln

Haus bewerten mit der Immobilienbewertung von ImmobilienScout24

Den eigenen Hauswert genau zu kennen, ist für die Schätzung des persönlichen Vermögens essenziell. Für künftige Verkäufe bildet das Gutachten eine auf harten Fakten basierende Grundlage. Aber auch nach aufwendigen Umbauten können Besitzer daran interessiert sein in Erfahrung zu bringen, wie stark sich das investierte Geld im eigentlichen Hauswert niederschlägt.




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Wie funktioniert die Hausbewertung von ImmobilienScout24?



Für die Schätzung des Immobilienwertes müssen Eigentümer grobe Eckdaten wie Baujahr, Adresse und Maße der Wohnfläche bereithalten. Mithilfe der größten deutschen Datenbank im Bereich Immobilien vergleicht das Bewertungsprogramm dann verschiedene Häuser miteinander. Als Vergleichswerte dienen 14 Objekte, die der vorher beschriebenen Immobilie am meisten ähneln. Der dann berechnete Mittelwert schließt die zwei teuersten und die beiden günstigsten Häuser aus, damit Ausreißer das Ergebnis nicht verfälschen.





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Was sind die Vorteile der Online-Hausbewertung?


Der Service von ImmobilienScout24 ist jederzeit verfügbar und verglichen mit Gutachtern preiswert. Er arbeitet zudem schnell und zuverlässig, dank der großen Datenbank haben die ermittelten Ergebnisse zudem eine hohe Aussagekraft. Immobilienbesitzer können die für die Bewertung des Hauswertes benötigten Daten außerdem schnell und unkompliziert erheben.

Gibt es Alternativen zur Online-Immobilienbewertung?

Zur Online-Bewertung gibt es natürlich Alternativen. Ein Gutachter kann ein individuelles und sehr abgewogenes Urteil fällen. Seine Bewertung hat außerdem vor Gericht bestand. Das spiegelt sich allerdings deutlich im Preis wider. Die Fachleute sollten nur beauftragt werden, wenn ein Immobilienverkauf oder ein Rechtsstreit unmittelbar bevorsteht.


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Wie wird der Hauswert generell ermittelt? Kann ich ihn positiv beeinflussen?



Der Immobilienexperte stellt im Verlauf eines Gutachtens den derzeitigen Verkehrswert der Immobilie fest - basierend auf der aktuellen Marktlage sowie dem Sachwert des Hauses. Dafür bewertet der Sachverständige die Summe dessen, was Haus, Grundstück, die Außenanlagen sowie Bauneben- und Erschließungskosten aktuell wert sind. 

Ganz entscheidend ist das jeweilige Baujahr des Hauses. Besonders mögliche Reparaturkosten für potenzielle Käufer senken den Preis. Wer seine Immobilie ständig aufrüstet und auf den technisch neusten Stand bringt, kann dem Wertverlust entgegenwirken.

Nicht beeinflussbar hingegen ist die unmittelbare Umgebung des Objektes. Es kommt vor allem auf die so genannte Mikrolage an. Befinden sich Kindergärten, Bushaltestellen oder Stellplätze in der Nähe, steigert das den Hauswert.
Dazu haben Aspekte der Inneneinrichtung wie Sanitäranlagen, Fliesen und Wände Einfluss auf den Verkaufspreis. Diese gilt es durch regelmäßige Wartung und gegebenenfalls Renovierungen in Schuss zu halten.


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Worauf sollte ich bei der Hauswertermittlung noch achten?



Immobilienbesitzer müssen bei der Beurteilung ihres Hauses realistisch sein und Emotionen abstellen. Die für die Bewertung zu erhebenden Daten sind ungeschönt in die Suchmaske einzugeben. Unrealistische Preisvorstellungen können andernfalls ernsthafte finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Sind Objekte nämlich zu lange auf dem Markt, fallen sie bei Maklern und potenziellen Käufern negativ auf. Das schwächt die künftige Verhandlungsposition der Verkäufer und kann dazu führen, dass das Haus gar unter Wert verkauft werden muss.


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Ertragswert ist wichtig für die Bewertung von vermieteten oder gewerblich genutzten Immobilien


Anders liegt der Fall, wenn die Immobilie, die bewertet werden soll, vermietet oder gewerblich genutzt wird. Dann berücksichtigt der Sachverständige nicht den Sachwert zur Berechnung des Hauswerts sondern den Ertragswert. Dieser errechnet sich einerseits aus dem Bodenwert und andererseits aus dem Gebäude-Reinertrag, also sämtlichen Mieteinnahmen minus der Bewirtschaftungskosten, wie Heiz- und Stromkosten, Verwaltungskosten, Versicherungen und Grundsteuern. Der Fokus des Sachverständigen liegt hier vor allem auf den nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten. Dazu zählen zum Beispiel das Modernisierungsrisiko oder Kosten für die Instandhaltung.



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