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Eigenkapitalrechner

Das Eigenkapital bildet das Fundament Ihrer Baufinanzierung – je mehr sie einbringen können, desto attraktivere Konditionen erwarten Sie. Wie Sie Eigenkapital am besten in Ihr Bauvorhaben integrieren, zeigt Ihnen der Eigenkapitalrechner. So erhalten Sie zunächst einen Überblick über sämtliche Vermögenswerte aus beispielsweise Konten und Bausparguthaben. Im nächsten Schritt können Sie durchspielen, wie sich die Finanzierung mit bestimmten Summen an Eigenkapital gestaltet!

Berechnen Sie hier Ihr verfügbares Eigenkapital

Ergebnis

Ihr Eigenkapital beträgt
EUR

Welche Rolle spielt Eigenkapital bei der Baufinanzierung?

Eigenkapital meint Ihr eigenes Vermögen, das Sie in die Baufinanzierung fließen lassen. Dazu zählt etwa das Guthaben auf Giro-, Spar- und Festgeldkonten, aber auch bestehende Bausparguthaben und Bargeld. All diese Guthaben sollten Sie unbedingt zusammenrechnen, um Ihr theoretisch mögliches Eigenkapital zu berechnen. Schließlich spielt das in Hinblick auf die Baufinanzierung eine entscheidende Rolle: Je mehr eigenes Vermögen Sie beisteuern, desto weniger müssen Sie sich bei der Bank leihen. Das bedeutet für Sie vor allem eine reduzierte Gesamtlast. Je nach Höhe des Eigenkapitals verkürzt sich die Tilgungsphase somit teilweise um mehrere Jahre.

Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Grund, warum Sie Eigenkapital einbringen sollten: Für Banken stellt dies eine Form von Sicherheit dar, da somit das Risiko auf Zahlungsausfälle minimiert wird. Dies wird Ihnen als Kreditnehmer mit attraktiven Konditionen wie beispielsweise niedrigeren Zinssätzen gedankt.

Eigenkapital berechnen – worauf muss ich achten?

Der Erfolg der Baufinanzierung hängt maßgeblich von der Höhe Ihres Eigenkapitals ab. Sowohl Verbraucherschützer als auch Finanzierungsexperten empfehlen eine Höhe von mindestens 20 bis 30 Prozent der Kosten beim Hausbau oder –kauf. Ab dieser Grenze können bereits deutlich günstigere Zinsen erwartet werden. Möchten Sie also ein Haus für 250.000 Euro kaufen, ist es ratsam, mindestens 50.000, besser aber 75.000 Euro selbst einzubringen.

Dabei sollte das Eigenkapital jedoch nie Ihr gesamtes Vermögen ausschöpfen. Andernfalls könnten Ihnen unerwartete Ausgaben finanzielle Schwierigkeiten bereiten – wie etwa, wenn Reparaturen anstehen. So sollten stets einige Tausend Euro als Sicherheitspuffer eingeplant werden. Hinzu kommen auch die Nebenkosten wie zum Beispiel Gebühren für Notar, Grundbuchamt und Makler. Diese summieren sich für gewöhnlich auf zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises und müssen, je nach Finanzierung, aus eigener Tasche gezahlt werden.

Wie gestaltet sich die Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Vor allem in Zeiten enorm niedriger Zinsen juckt es Bauherren schon mal in den Fingern, die Baufinanzierung auch ohne Eigenkapital zu beginnen. Bei dieser sogenannten Vollfinanzierung wird der Kredit über den gesamten Kauf- oder Baupreis aufgenommen. Je nach Art der Finanzierung müssen dann die Nebenkosten, wie zum Beispiel Notar- und Maklergebühren, selbst getragen werden. Werden auch sie finanziert, beträgt das Darlehen sogar bis zu 110 bis 115 Prozent des Kaufpreises.

Während dieses Konzept auf den ersten Blick verlockend erscheint, kommen bei genauerer Betrachtung jedoch einige Nachteile zum Vorschein. So erschwert dies die Kreditvergabe deutlich, da meist anderweitige Sicherheiten erbracht werden müssen. Oft ist auch der Nachweis über sichere Einkommensverhältnisse notwendig. Kommt es dann zur Kreditvergabe, muss mit höheren Zinssätzen gerechnet werden. So verbuchen Banken das gesteigerte Risiko auf Zahlungsausfälle bei Vollfinanzierungen. Dies schlägt sich wiederum in höheren monatlichen Tilgungsraten für Kreditnehmer nieder. Um nicht in die Schuldenfalle zu tappen, sollte diese Kreditform nur von Personen mit regelmäßigem und gutem Einkommen in Betracht gezogen werden. Andernfalls empfiehlt es sich, mit der Finanzierung noch einige Jahre zu warten und sich genügend Zeit für die Sparphase zu nehmen.

Wie kann ich den Eigenkapitalrechner für mich nutzen?

Mit Hilfe des Eigenkapitalrechners können Sie in Bezug auf das Eigenkapital verschiedenste Szenarien durchspielen. Dazu geben Sie zunächst den jeweiligen Kaufpreis an. Durch einen graphischen Schieberegler können Sie nun auch das Eigenkapital angeben, ohne dies mühsam per Hand eintippen zu müssen. An diesem Punkt sollten Sie nicht nur an Guthaben auf dem Girokonto denken, sondern zum Beispiel auch an Bausparguthaben sowie Spar- und Festgeldkonten. Im nächsten Schritt kann spezifiziert werden, um welches Vorhaben es sich handelt – ob Bau, Kauf oder Anschlussfinanzierung. Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten, sollte auch der jeweilige Ort eingegeben haben. So können regionale Unterschiede berücksichtigt werden. Als Ergebnis erhalten Sie die Konditionen für eine Finanzierung bei dem jeweiligen Anteil an Eigenkapital. Hier sollten Sie sich auch prüfen, wie sich die Konditionen verändern, wenn das Eigenkapital erhöht wird. So können Sie bereits frühzeitig planen, wie viel Geld Sie für Ihr Vorhaben selbst ansparen sollten. Wichtiger Hinweis: Wenn Sie handwerklich begabt sind und Geld sparen möchten, können Sie die Gesamtsumme auch durch Eigenleistungen beim Bau schmälern.

Eigenkapitalrechner sinnvoll mit weiteren Rechnern kombinieren!

Um Ihr Bauvorhaben möglichst realistisch planen zu können, sollten neben dem Eigenkapitalrechner auch Tilgungs-, Haushalts- und Zinsrechner genutzt werden. So kann beispielsweise mit dem Tilgungsrechner herausgefunden werden, wie lange die Rückzahlung bei verschiedenen Ratenhöhen dauern wird. Zudem zeigt dies auf, welche Summe bis zur jeweiligen Zinsbindungsfrist bereits zurückgezahlt werden kann. Auch der Zinsrechner sollte genutzt werden – schließlich besteht die Tilgungsrate nicht nur aus der Rückzahlung des Darlehens, sondern zu einem beträchtlichen Teil auch aus Zinszahlungen.

Im Zusammenhang mit der Tilgungsrate kann auch der Haushaltsrechner von Vorteil sein. Hier werden sämtliche Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, um den monatlichen finanziellen Spielraum herauszufiltern. So können Sie feststellen, welche Rate Sie überhaupt stemmen können, ohne in finanzielle Engpässe zu geraten und ohne Ihren Lebensstandard erheblich einschränken zu müssen.

Für einen umfangreichen Überblich bietet sich der Darlehensrechner an. Anhand der Tilgungsrate sowie des verfügbaren Eigenkapitals können Sie herausfinden, welchen Immobilienpreis und somit auch welchen Darlehensbetrag Sie sich leisten können. Für Hypothekendarlehen sollte in diesem Zusammenhang vor allem der Hypothekenrechner genutzt werden. Kombinieren Sie die unterschiedlichen Rechner, entsteht ein genauer Eindruck über Kosten und Möglichkeiten – und somit ein solides Fundament für Ihre Finanzierung!


Anschließende Artikelempfehlung:

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Wer sein für den Immobilienkauf oder das Bauvorhaben verfügbares Einkommen berechnet hat ist einen Schritt weiter auf dem Weg in seine eigene Immobilie. Nun stellt sich die Frage welche Darlehenssumme und monatliche Belastbarkeit zu einem passt: Finden Sie Antworten darauf im Ratgeberartikel "Wie viel Haus kann ich mir leisten?".

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