Beim Hausverkauf tragen Verkäufer und Käufer die Maklerprovision meistens zu gleichen Teilen. Hier erfahren Sie, welche Rahmenwerte in welchem Bundesland gelten, ob Sie die Provision auch verhandeln können und welche Regelung bei der Vermietung von Immobilien gilt.

Das Wichtigste in Kürze

  • In den meisten Bundesländern zahlen Verkäufer und Käufer die Maklerprovision zu gleichen Teilen.

  • In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen zahlt der Käufer allerdings die Provision zu 100 Prozent.

  • Die Maklerprovision lässt sich verhandeln, obwohl sich die meisten Makler an die Richtwerte in ihrem Bundesland oder ihrer Region halten.

  • Bei der Vermietung von Immobilien ist es der Besteller, der die Provision zu tragen hat.

  • Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis. Sie können sich einen Makler aus Ihrer Region empfehlen lassen.


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Hausverkauf: Wer trägt die Maklerkosten?

Derzeit gilt für den Verkauf von Immobilien, dass Verkäufer und Käufer sich in den meisten Fällen die Maklerprovision zu gleichen Teilen aufteilen. Der Zeitpunkt für die Fälligkeit der Maklerprovision ist dabei der notariell beurkundete Kaufvertrag. In diesem ist auch der endgültige Kaufpreis festgelegt, der die Berechnungsgrundlage für die Provision darstellt.

In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen fällt die Antwort auf die Frage „Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf von Immobilien?“ hingegen anders aus. Hier ist es der Käufer, der sich darauf einstellen muss, die ganze Höhe der Provision zu übernehmen. Eine weitere Ausnahme stellt Mecklenburg-Vorpommern dar: Hier zahlen Sie als Verkäufer 40 Prozent und als Verkäufer 60 Prozent der Maklerprovision.

Wie hoch fällt die Maklerprovision normalerweise aus?

Grundsätzlich ist die Höhe der Maklerprovision laut BGB frei verhandelbar. Dennoch gibt es in jedem Bundesland Vorschriften dafür, wer die Provision zu tragen hat und wie hoch diese normalerweise ausfällt. Hier sehen Sie die Übersicht der Rahmenwerte in Deutschland:

Bundesland Maklerprovision insgesamt Anteil Käufer Anteil Verkäufer
Baden-Württemberg 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Bayern 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Berlin 7,14 % 7,14 % 0 %
Brandenburg 7,14 % 7,14 % 0 %
Bremen 5,95 % 5,95 % 0 %
Hamburg 6,25 % 6,25 % 0 %
Hessen 5,95 % 5,95 % 0 %
Mecklenburg-Vorpommern 5,95 % 3,57 % 2,38 %
Niedersachsen 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Nordrhein-Westfalen 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Rheinland-Pfalz 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Saarland 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Sachsen 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Sachsen-Anhalt 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Schleswig-Holstein 7,14 % 3,57 % 3,57 %
Thüringen 7,14 % 3,57 % 3,57 %

Tipp

Beachten Sie, dass Sie die Maklerprovision mit ein wenig Verhandlungsgeschick reduzieren können. Das gilt sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer, denn mit jeder Partei geht der Makler einen eigenen Vertrag ein. indem Sie auf den Wettbewerb unter Maklern, den Kaufpreis und die gute Lage des Objekts hinweisen, ist es gut möglich, die Provision zu mindern. Hier erfahren Sie mehr darüber, wann und wie Sie die Maklerprovision verhandeln sollten.

Wer zahlt die Maklerprovision bei Vermietung?

Im Gegensatz zum Hausverkauf ist die Frage „Wer zahlt die Maklerkosten?“ bei der Vermietung anders geregelt. In Deutschland gilt nämlich bei der Vermietung von Immobilien das sogenannte Bestellerprinzip. Dieses besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, 100 Prozent der Maklerprovision zu tragen hat. Das ist in der Praxis meistens der Vermieter. Das Prinzip ist dafür gedacht, den Mieter zu schützen.

Außerdem ist angedacht, in der Zukunft ein ähnliches Prinzip für den Hausverkauf einzuführen. Allerdings ist sich die Politik dabei derzeit noch uneinig. Daher lohnt es sich für Hausverkäufer, die Immobilie eher früher als später auf den Markt zu bringen, um von den derzeit vorteilhaften Bedingungen zu profitieren.


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Hinweis

Der aktuelle Artikel befindet sich in Phase 2 des Verkaufsprozesses: Verkauf vorbereiten

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