So gelingt der Hausverkauf zügig

In drei Schritten das Haus verkaufen

Immobilien gelten als sichere Kapitalanlagen, nicht erst seit den Tagen der Finanzkrise erlebt dieser Sektor einen regelrechten Boom. Das kann Eigentümer dazu verleiten, unachtsam zu agieren und entscheidende Fehler zu machen. Im Extremfall wird das Haus enorm unter Wert verkauft. Der Artikel erläutert in drei Schritten, auf welche Dinge es ankommt.

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Schritt 1: Alle Vertriebswege ausschöpfen

Die Wahrscheinlichkeit auf einen Hausverkauf steigt, wenn die angesprochene Zielgruppe erhöht wird. Der Aufwand für die Vermarktung muss aber in Relation stehen. Portale wie ImmobilienScout24, im deutschsprachigen seit Langem Marktführer, erreichen über 80 Prozent aller Kaufinteressenten. Hierüber kann ein und dasselbe Angebot außerdem auf einer Vielzahl anderer Portale publiziert werden. Seit Neuestem lässt sich auch Facebook darin integrieren – mit dem wachsenden Markt der Sozialen Medien ein zunehmend gewichtiger Faktor. Bei immobilienScout24 finden Sie mit dem Anzeigenservice übrigens auch einen Festpreis-Service, indem eine Vor-Ort-Begehung, umfassende Dokumentation und Anzeigenerstellung (inklusive Objektmappe) enthalten sind.

Schritt 2: Den Immobilienwert realistisch einschätzen

Viele Angebote werden von Interessenten „links liegen gelassen“, weil die Preisvorstellungen zu unterschiedlich sind. Hier sollten Sie sich der modernen Methoden der Verkaufspsychologie bedienen: Vier von Fünf Kaufinteressenten entscheiden mit dem ersten Eindruck, ob eine Immobilie in die nähere Wahl kommt. Grundsätzlich sollte der Verkaufspreis daher als Verhandlungspreis genannt und im zweiten Drittel Ihrer Wunschvorstellung liegen.

Schritt 3: Die Methoden des Home Staging nutzen

Home Staging kann man als eine Art „Inszenierung“ der Immobilie verstehen. Wichtig sind die Details, die nur wenig finanziellen und zeitlichen Aufwand bedeuten – im Ergebnis kann aber ein bis zu 15 Prozent höherer Verkaufspreis stehen.

  • Ist die Außenfassade (der erste Eindruck) der Immobilie gut, wird das automatisch für die Inneneinrichtung angenommen.
  • Sensible Bereiche, wie Bad und Küche, müssen sehr ordentlich und sauber in Form von Bildern festgehalten werden. Das suggeriert einen guten Erhaltungszustand.
  • Entfernen Sie persönliche Gegenstände, um die jeweiligen Räume möglichst „neutral“ zu präsentieren. Leere Wohn- und Schlafzimmer will aber niemand sehen: hochwertige, moderne Möbelstücke sind ideal.
  • Versuchen Sie, das Raumklima durch andere Lichtverhältnisse besonders einzufangen.
  • Je nach Zielgruppe, etwa Familien mit Kindern oder Senioren, können einzelne Räume „artgerecht“ dekoriert werden. Kinderzimmer mit weitläufigen Spielflächen und Kuschelecken auf der einen Seite, Wohnräume mit barrierefreien Übergängen und moderner Sicherheitstechnik auf der anderen Seite.