Vermieten Haus vermieten


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Haus vermieten

Ablauf, Kosten und hilfreiche Tipps

Lohnt es sich, ein Haus zu vermieten? Welche Kosten entstehen bei der Hausvermietung? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen, um das eigene Haus erfolgreich zu vermieten. Sie erhalten nützliche Tipps zur Anzeigenerstellung, wichtige Hinweise zu den Nebenkosten und wertvolle Informationen dazu, wie Sie im Rahmen der Immobilienvermietung erheblich Steuern sparen können.

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In 6 Schritten zur neuen Vermietung

Schritt

1. Vermietung vorbereiten

1 – 4 Wochen

Schritt

2. Anzeige schalten

2 Stunden

Schritt

3. Mieter:innen finden

2 – 3 Wochen

Schritt

4. Mietervertrag unterzeichnen

1 Stunde

Schritt

5. Wohnungsübergabe

1 Stunde

Schritt

6. Mietverhältnis managen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Planen Sie bei der Hausvermietung genügend Zeit ein und achten Sie besonders darauf, die Bonität potenzieller Mieter:innen sorgfältig zu überprüfen.
  • Ermitteln Sie die Höhe der möglichen Rendite, um herauszufinden, ob sich die Vermietung lohnt. Dabei müssen Sie die ortsübliche Vergleichsmiete im Blick behalten.
  • Achten Sie gut auf einen rechtskonformen Mietvertrag, in dem alle Rechte und Pflichten eindeutig geklärt sind.
  • Lassen Sie sich bei der Erstellung des Inserats professionell unterstützen, wenn Sie Ihr Haus vermieten möchten. So finden Sie schneller geeignete Mieter:innen für Ihre Immobilie.

Sollte ich mein Haus vermieten oder verkaufen?

Ein Hausverkauf fällt vielen schwer, denn mit dem Haus sind häufig emotionale Erinnerungen verbunden, weil die Eigentümer:innen selbst oder enge Verwandte darin gewohnt haben. Sie können sich daher gegen einen Verkauf entscheiden und das Haus stattdessen vermieten. Mit der Vermietung des Hauses geht möglicherweise eine attraktive Rendite einher. 

Um zu wissen, ob Sie Ihr Haus besser verkaufen oder vermieten, sollten Sie die zu erwartende Mietrendite berechnen. Erstellen Sie noch vor der Hausvermietung eine detaillierte Übersicht aller Einnahmen und Ausgaben, die als Vermieter:in auf Sie zukommen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Kostenfaktoren zu beachten sind:

Laufende Einnahmen Laufende Ausgaben (nicht umlagefähig)
  • Nettokaltmiete
  • Reparaturkosten, die den vermieteten Wohnraum wieder bewohnbar machen
  • Instandhaltungskosten
  • Kosten für Immobilienverwaltung
  • Bank- und Kontogebühren
  • Zinskosten aus Immobilienfinanzierung
  • Anfallende Gebühren für Telefonie, Kosten für Briefverkehr und Anfahrtskosten im Rahmen der Vermietung
  • Versicherungskosten
  • bestimmte Wartungskosten (z. B. für Klingelsprechanlage)
  • ggf. Kosten für Wach- und Schließgesellschaft

Wie Sie sehen, kommen als Vermieter:in einige regelmäßige Ausgaben auf Sie zu. Umso wichtiger ist, dass Sie die Miethöhe sorgfältig kalkulieren.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Hausvermietung?

Neben der Rendite gibt es auch noch weitere Vor- und Nachteile daran, das eigene Haus zu vermieten oder ein Haus zu kaufen und dann zu vermieten. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Faktoren Sie dafür in Betracht ziehen sollten:

Haus vermieten  – Vorteile Haus vermieten – Nachteile
  • regelmäßige Mieteinnahmen
  • Häuser sind schwieriger zu vermieten als Wohnungen
  • Sie profitieren als Eigentümer:in langfristig vom Wertzuwachs des Grundstücks
  • Vermieterpflichten wie notwendige Instandhaltungsmaßnahmen, Reparaturen oder Suche nach neuen Mieter:innen
  • Hausverkauf ist immer eine Option
  • Einkommenssteuer fällt auf Mieteinnahmen an
  • (vermietete) Immobilien stellen eine sichere Altersvorsorge dar
 
  • bestimmte Kosten und Ausgaben, die im Rahmen der Vermietung entstehen, können steuerlich geltend gemacht werden
 

Wann lohnt es sich, ein Haus zu vermieten?

Es gibt grundsätzlich mehrere Gründe und Szenarien, die eher für eine Hausvermietung als für einen Hausverkauf oder Eigennutzung sprechen. Nach einer Scheidung beispielsweise kann es passieren, dass ein Haus nur noch von einer Person bewohnt wird. Wenn sich diese Person trotz der Hausgröße und der hohen Nebenkosten nicht von der Immobilie trennen möchte, kann die Hausvermietung eine gute Lösung darstellen: Das Haus bleibt im Eigentum, aber die Lebenshaltungskosten sinken insgesamt.

Eine Hausvermietung ist aber vor allem dann lohnenswert, wenn der:die Eigentümer:in die Immobilie nicht bewohnen will oder kann, aber mittel- bis langfristig eine lukrative Wertsteigerung des Grundstücks zu erwarten ist. Es ist immer vom Einzelfall abhängig, ab wann sich eine Hausvermietung lohnt. Erstellen Sie am besten eine Liste mit allen Vor- und Nachteilen, die eine Hausvermietung mit sich bringen würde. Wägen Sie die Argumente gegeneinander ab und lassen Sie sich im Zweifel professionell beraten, etwa durch Makler:innen.

Tipp: Befristete Vermietung als Kompromisslösung nutzen

Die Hausvermietung kommt häufig dann als Option infrage, wenn Sie das Haus geerbt haben und erst zu einem späteren Zeitpunkt einziehen möchten. In dem Fall können Sie das Haus auf Zeit vermieten. Nutzen Sie einen befristeten Mietvertrag, in dem Sie als Grund für die Befristung eine spätere Eigennutzung angeben. Nicht zulässig sind befristete Mietverträge, die nur aufgesetzt werden, um das Haus zu einem späteren Zeitpunkt zu verkaufen.

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Wie kann ich die Miete für mein Haus berechnen?


haus-vermieten Auch die Größe des Grundstücks ist nicht zu vernachlässigen.

Grundsätzlich spielen die Lage, Ausstattung, Raumaufteilung sowie der Wohnbedarf die wichtigsten Rollen beim Festlegen der Miethöhe. Bei Häusern ist auch die Größe der gesamten Grundstücksfläche entscheidend.

Tipp: An ortsüblicher Vergleichsmiete orientieren

Eine gute erste Orientierung für die Mietberechnung Ihres Hauses stellt der Mietspiegel Ihrer Stadt oder Region dar. Darin finden Sie die ortsübliche Vergleichsmiete für Häuser, die Ihrem ähneln. Die Miete darf maximal 20 Prozent über dem ortsüblichen Wert liegen. Sollte die Mietpreisbremse gelten, darf die Miethöhe maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Die Höhe der Miete für Ihr Haus hängt also von der Immobilie sowie von der ortsüblichen Vergleichsmiete ab. Im Folgenden lesen Sie mehr zu wichtigen Merkmalen, die bei der Mietpreisgestaltung und Vermarktung verschiedener Haustypen eine Rolle spielen.

Preisgestaltung und Vermarktung unterschiedlicher Haustypen:

Bauernhaus vermieten

Bauernhaus vermieten

Bauernhäuser sind besonders gefragt, wenn sie umfangreich renoviert oder saniert wurden. Machen Sie Interessierte in der Anzeige aber auch ehrlich auf mögliche Schwachstellen aufmerksam. Im Exposé gilt es dann, zielgruppengerecht zu schreiben: Wer ein Bauernhaus mietet, der möchte Naturnähe genießen, schätzt die Abgeschiedenheit und auch die Gemütlichkeit der Immobilie an sich. Diese Vorzüge haben ihren Wert, daher dürfen sich diese positiven Faktoren auch in einer erhöhten Miete widerspiegeln.

Villa vermieten

Villa vermieten

Möchten Sie eine Villa vermieten, sollten Sie besonders beim Exposé und bei der Besichtigung auf absolute Professionalität achten. Aufgrund der speziellen Anforderungen der potenziellen Mieter:innen kann es ratsam sein, die Vermietung der Villa in die Hände von erfahrenen Makler:innen zu geben. Da es bei Villen in der Regel kaum Vergleichsobjekte gibt, ist die Festlegung eines angemessenen Mietpreises schwierig. Auch hier sollten Sie auf die Dienste von Makler:innen setzen, um die ideale Miethöhe zu definieren.

Bungalow vermieten

Bungalow vermieten

Bungalow vermieten

Noch mehr kommt es auf den Preis an, wenn Sie einen Bungalow vermieten möchten. Machen Sie sich ein genaues Bild der Mietpreise in Ihrer Umgebung, um möglichst schnell vermieten zu können. Konzentrieren Sie sich bei der Vermarktung darauf, was einen Bungalow auszeichnet: Alle Wohnräumlichkeiten sind ebenerdig und daher beispielsweise für Menschen mit bestimmten körperlichen Beeinträchtigungen attraktiv. Da Bungalows nur über ein Geschoss verfügen, ist die Raumaufteilung meist vorteilhaft konzipiert. Solche Merkmale sollten Sie unbedingt hervorheben, um mehr Interessent:innen zu erreichen.

Altes Haus vermieten

Altes Haus vermieten

Altes Haus vermieten

Bei alten Häusern gilt es, genau wie bei einem Bauernhaus, vor der Vermietung Renovierungen oder Sanierungen durchzuführen. Informieren Sie sich in dem Zuge auch, ob eine energetische Sanierung Sinn ergibt und ob Sie dafür eine KfW-Förderung in Anspruch nehmen können. Immer mehr Mieter:innen achten verstärkt auf die Energieeffizienz ihrer neuen Bleibe, da so effektiv Energiekosten gespart werden können. Andererseits verfügen alte Häuser über einen besonderen Charme, der in dieser Weise nicht in Neubauten vorhanden ist. Stellen Sie bei der Suche nach Mieter:innen die Vorteile eines alten Hauses in den Mittelpunkt des Exposés, um das Objekt besonders vorteilhaft in Szene zu setzen.

Mehrfamilienhaus vermieten

Mehrfamilienhaus vermieten

Möchten Sie ein Mehrfamilienhaus vollständig vermieten, empfiehlt sich oft der Gang zum Maklerbüro. Schließlich ist der Verwaltungsaufwand enorm hoch: Sie müssen Inserate und Anzeigen schalten, Kontakt zu Interessent:innen pflegen, Besichtigungstermine vereinbaren, vorbereiten und durchführen sowie Angelegenheiten zu Mietverträgen klären. Hier ist es sinnvoll, auf die Expertise von Makler:innen zurückzugreifen. Sie bewältigen den Verwaltungsaufwand für Sie und unterstützen Sie zudem professionell bei der Ermittlung einer angemessenen Miethöhe.

Reihenhaus vermieten

Reihenhaus vermieten

Reihenhäuser sind vergleichsweise klein. Sofern Sie ein Reihenhaus zu vermieten haben, können Sie in das Exposé bereits Einrichtungstipps aufnehmen: „Das kleinere Zimmer eignet sich perfekt als Kinderzimmer, das bei fertiger Einrichtung immer noch ausreichend Spielfläche für den Nachwuchs bietet.“ Solche Formulierungen machen Lust auf mehr, sollten aber natürlich immer der Wahrheit entsprechen. Reihenhäuser sind im Vergleich zu anderen Haustypen jedoch leichter zu vermieten, da hier der Kreis an Interessent:innen größer ist.

Doppelhaushälfte vermieten

Doppelhaushälfte vermieten

Bei der Doppelhaushälfte können Sie beispielsweise die direkten Nachbar:innen in die Anzeige aufnehmen. Erwähnen Sie in einem Nebensatz, mit wem potenzielle Mieter:innen künftig Tür an Tür wohnen. Ähnlich wie bei einem Reihenhaus gibt es bei einer Doppelhaushälfte mehr Mietinteressent:innen als bei anderen Haustypen. Auch lässt sich eine angemessene Miethöhe dank mehrerer Vergleichsobjekte einfacher ermitteln.

Wo sind die Mieten für Häuser im letzten Jahr besonders stark gestiegen?

Die Preiskarten von ImmoScout24 geben Antwort auf diese und andere Fragen. Hier finden Sie alle relevanten Informationen zu aktuellen regionalen Mietpreisen für Häuser und Wohnungen. Die Grundlage für die flächendeckenden und aktuellen Standortinformationen bildet der umfangreiche Datenbestand von ImmoScout24. Gleichen Sie diesen mit Ihrer eigenen Rechnung ab, um die Miete für Ihre Hausvermietung korrekt zu berechnen.

Wichtig: Mietpreisbremse beachten

Achten Sie darauf, dass vor allem in Ballungsräumen und teuren Städten oft eine Mietpreisbremse gilt. Dann dürfen Sie bei der Neuvermietung Ihres Hauses die ortsübliche Vergleichsmiete um nicht mehr als zehn Prozent überschreiten.

Welche Kosten entstehen bei der Vermietung eines Hauses?

Als Vermieter:in sollten Sie mit Kosten rechnen, die sich idealerweise von den Mieteinnahmen abdecken lassen. Ermitteln Sie daher neben den Kosten auch Ihre zu erwartende Rendite, um die Frage „Haus vermieten – lohnt sich das?“ beantworten zu können. Insbesondere folgende Kostenpunkte kommen bei einer Hausvermietung auf Sie zu:

Diese Kostenfaktoren sollten Sie als Vermieter:in nicht unterschätzen, da sie im Einzelfall hohe Investitionen Ihrerseits erfordern können. Es gibt jedoch auch noch umlagefähige Nebenkosten, die Sie im Zuge der Betriebskostenabrechnung an Mieter:innen weitergeben dürfen. Dies sollten Sie als Vermieter:in unbedingt ausschöpfen, um Ihre Mietrendite zu sichern.

Hinweis: Wertminderung durch Absetzung für Abnutzung geltend machen

Die Absetzung für Abnutzung (kurz: AfA) ist eine Möglichkeit für Vermieter:innen, die Wertminderung der Immobilie während der wirtschaftlichen Nutzung steuerlich abzusetzen. Die AfA ist jedoch nur bei vermieteten Immobilien anwendbar. Selbst genutztes Wohneigentum und Grundstücke sind von dieser Möglichkeit ausgeschlossen.


Aus der Vermietung einer Immobilie resultieren Mieteinnahmen, die als Einkünfte gelten und daher einkommensteuerpflichtig sind. Sobald ein Gewinn erzielt wird, gilt dieser als Einkommen und muss in der Steuererklärung angegeben werden. Die Einnahmen, die Sie als Hausvermieter:in bei der Steuererklärung angeben müssen, lassen sich jedoch durch anfallende Kosten bei der Vermietung minimieren. So können beispielsweise Fahrtkosten als Werbungskosten angegeben werden.

Tipp: Belege, Rechnungen und Unterlagen aufbewahren

Verwahren Sie sorgfältig jegliche Unterlagen zu Themen wie Nebenkosten, Versicherungen oder Kosten für Makler:innen, um sie im Rahmen der Hausvermietung von der Steuer absetzen zu können. Tipps erhalten Sie von Rechtsprofis oder auch von Vereinen, die sich für die Rechte von Vermieter:innen einsetzen.

Ablauf bei der Hausvermietung: Was muss ich beachten?


haus-vermieten Der Vermieter ist für die Instandhaltung und die Instandsetzung der Immobilie zuständig.

Um Ihre Immobilie zum Mieten anzubieten, gibt es unterschiedliche Wege. Neben Annoncen in der Zeitung sind vor allem Online-Anzeigen beliebt bei Vermieter:innen. Mit solchen Online-Inseraten erreichen Sie im Internet weitaus mehr Interessent:innen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermietung steigt. Beeindrucken Sie potenzielle Interessierte durch ansprechende Fotos, aussagekräftige Anzeigentexte und vor allem Seriosität.

Bedenken Sie auch, welche Zielgruppe Sie ansprechen. Dies hängt vor allem vom jeweiligen Haustyp ab. Häuser werden vor allem von meist jungen Familien gemietet, die sich mehr Platz und möglicherweise einen Garten wünschen. Bei der Erstellung des Exposés können Sie schon auf die Zielgruppe eingehen und die Vorzüge des Hauses hervorheben, die für Familien besonders relevant sind. Dazu gehören beispielsweise ein umzäuntes Grundstück, mehrere ähnlich große Zimmer oder die Nähe zu Kindergärten und Schulen.

Sollte ich für die Vermietung Fachleute engagieren?

Es steht Ihnen frei, ob Sie Häuser selbstständig vermieten oder Fachleute wie Makler:innen beauftragen. Für beide Herangehensweisen gibt es Vor- und Nachteile. Durch eine private Hausvermietung sparen Sie in erster Linie Maklerkosten. Jedoch kann es sein, dass Sie wesentlich mehr Zeit einplanen müssen, um passende Mieter:innen zu finden.

Makler:innen hingegen finden in der Regel sehr schnell passende Mietinteressent:innen und kennen sich mit allen Formalitäten rund um den Mietvertrag aus. Je länger eine Immobilie leer steht, desto geringer fällt letztlich Ihre Mietrendite aus. Sollte sich also die Suche nach neuen Mieter:innen in die Länge ziehen, empfiehlt es sich, auf die Expertise von Makler:innen zurückzugreifen.

Was muss ich bei der Vermietung von möblierten Häusern beachten?

Häuser werden in aller Regel unmöbliert vermietet. Eine Ausnahme bildet die Küche: Viele Mieter:innen möchten selbst keine Einbauküche einbauen und ziehen Häuser mit eingebauter Küche vor. Dadurch lassen sich außerdem höhere Mieteinnahmen rechtfertigen. Viele Interessierte filtern die Online-Anzeigen von Immobilien daraufhin, dass nur Objekte mit eingebauter Küche angezeigt werden. Achten Sie jedoch darauf, den Zustand der Einbauküche beim Ein- und Auszug der Mieter:innen genau zu dokumentieren.

Sollten Sie eine möblierte Immobilie vermieten, sind diese Hinweise wichtig:

  • Durch die Möblierung können Sie einen Mietzuschlag ansetzen.
  • Übertragen Sie den Mieter:innen im Mietvertrag die Pflicht, die Möbel zu pflegen.
  • Setzen Sie Inventar und Pflege als Werbungskosten von der Steuer ab.

Haus vermieten: Wie sollte das Inserat gestaltet sein?


haus-vermieten Vor allem Online-Anzeigen sind bei den Vermietern sehr beliebt.

  • Haus mit großem Garten zu vermieten
  • Zweifamilienhaus zu vermieten – ideal für generationenübergreifendes Wohnen geeignet
  • Saniertes Bauernhaus mit üppigem Garten zu vermieten
  • Doppelhaushälfte mit Garten zur Südseite zu vermieten

 

So erregen Sie im ersten Schritt Aufmerksamkeit und Interessent:innen werden sich Ihre Anzeige näher anschauen. Der zweite Blick fällt dann unweigerlich auf die Bilder. Mit professionellen Fotos steigern Sie die Chance enorm, die Vermietung des Zweifamilienhauses beziehungsweise Einfamilienhauses schnell erfolgreich abzuschließen.

 

Beachten Sie diese Hinweise für die Gestaltung der Fotos:

  • Beleuchtung: Achten Sie auf gutes Tageslicht und generell ausreichende Beleuchtung
  • Ordnung: Alle Zimmer sollten komplett aufgeräumt und gesäubert sein
  • Perspektive: Fotografieren Sie die Zimmer aus mehreren Perspektiven
  • Außenbereich: Zeigen Sie auch ansprechende Bilder vom Außenbereich der Immobilie

 

Achten Sie dabei jedoch darauf, keine Objekte wie Safes zu fotografieren!

Profitipp für Anzeigentexte: Highlights beschreiben

Dank der Fotos sollten sich Interessierte ein umfassendes Bild vom Objektmachen können. Abgerundet wird die Immobilienanzeige von Texten zur Lage und zum Objekt selbst. Hier sollten Sie die Highlights der Immobilie nochmal etwas detaillierter beschreiben. Gehen Sie nach Möglichkeit aber auf solche Punkte ein, die noch nicht in den harten Fakten aufgelistet werden. Beschreiben Sie beispielsweise lieber, dass das Wohnzimmer zur Südseite ausgerichtet ist und die bodentiefen Fenster für viel Helligkeit sorgen.

Hausvermietung: Checkliste für Besichtigungstermine


Besichtigungstermine für das Haus, das Sie vermieten möchten, vereinbaren Sie am besten bei Tageslicht. So kommen die Wohnräume, das Grundstück sowie die nähere Umgebung besser zur Geltung. Beachten Sie bei der Hausvermietung zudem folgende Punkte:

Möbliertes Maus vermieten

Checkliste für die Hausbesichtigung:
  • Vorauswahl treffen: Für den Fall, dass es viele Interessierte gibt, treffen Sie eine Vorauswahl. Besonders einfach geht dies anhand eines Fragebogens, den Sie im Vorhinein verschicken, um Informationen zur Bonität zu erhalten.
  • Nebenkosten ansprechen: Informieren Sie die Interessierten über jegliche Kosten, die im Zusammenhang mit dem Haus anfallen. Denn: Die Nebenkosten bei einem gemieteten Haus sind in der Regel höher als bei einer Mietwohnung. Es hinterlässt einen ehrlichen und aufrichtigen Eindruck, wenn Sie von Anfang an klar kommunizieren, welche Nebenkosten auf neue Mieter:innen zukommen können.
  • Ordentlichen Zustand herstellen: Sorgen Sie dafür, dass das Haus zum Besichtigungstermin sauber und aufgeräumt ist. Gleiches gilt für den Garten. Achten Sie vor allem auf Details wie saubere Fensterscheiben oder staubfreie Oberflächen. Lüften Sie die Räumlichkeiten vor dem Besichtigungstermin noch einmal durch.
  • Auf Fragen vorbereiten: Sie werden als Vermieter:in viele Fragen gestellt bekommen. Diese können die unmittelbare Nachbarschaft, schnell erreichbare Ziele in der näheren Umgebung oder das Haus selbst betreffen. Je besser Sie auf Fragen vorbereitet sind, desto positiver ist der Eindruck, den die als Vermieter:in hinterlassen. Dieser Eindruck kann entscheidend beeinflussen, ob Mietinteressent:innen einen Mietvertrag unterschreiben.

 

Nutzen Sie die Gelegenheit auch, um Ihre Mieter:innen in spe besser kennenzulernen. Fragen nach Religion, Sexualität und Nationalität sind gesetzlich verboten. Aber die folgenden Fragen dürfen und sollten Sie im Rahmen der Vermietung stellen:

 

  • Wie viele Personen sollen in das Haus einziehen?
  • Wie setzt sich Ihr Einkommen zusammen? (beispielsweise Gehalt oder Lohn, Rente, Bafög, Arbeitslosengeld etc.)
  • Bis zu welcher Obergrenze sind Sie bereit, Miete zu zahlen?
  • Sind Sie mit der Übermittlung eines aktuellen SCHUFA-Auskunft einverstanden?

 

Für Vermieter:innen besteht das Risiko, dass sie Mietverträge mit Mietnomad:innen oder grundsätzlich mit Personen abschließen, die letztlich doch nicht die Miete zahlen können oder wollen. Nutzen Sie daher als Vermieter:in alle verfügbaren Möglichkeiten, um Gewissheit über die Zahlungsfähigkeit und positive Zahlungsmoral von Mietinteressent:innen zu erlangen.

Was muss ich beim Mietvertrag für die Hausvermietung beachten?

Ein gültiger Mietvertrag muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wie bei einem Mietvertrag für Wohnungen ist es wichtig, dass Sie sich als Vermieter:in gut absichern, indem alle Rechte und Pflichten sowie Details zum Mietverhältnis eindeutig geklärt sind. Theoretisch gilt ein Mietvertrag auch in mündlicher Form, aber Sie sollten stets auf die schriftliche Form bestehen.  

Achten Sie besonders auf die Kündigungsmodalitäten, die wie bei vermieteten Wohnungen gelten: Mieter:innen dürfen gemäß § 573 BGB mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Für Vermieter:innen richtet sich die Frist nach der Dauer des Mietverhältnisses. Zudem müssen Sie ein berechtigtes Interesse vorweisen, um den Mietvertrag kündigen zu können:

  • Eigenbedarfskündigung
  • Verwertungskündigung
  • Vertragspflichtverletzungen durch Mieter:in (beispielsweise ausbleibende Mietzahlungen, dauerhafte Störung des Hausfriedens oder unerlaubte Untervermietung)

 

Hausvermietung: Checkliste für den Mietvertrag

  • Mietvertrag schriftlich aufsetzen
  • Vollständige persönliche Angaben aller Vertragsparteien (insbesondere bei mehreren Mieter:innen)
  • Umfassende Beschreibung der Mietsache (vor allem zu den Räumen, der Quadratmeterzahl, den Außenanlagen sowie zu sämtlichen zum Haus gehörenden Schlüssel)
  • Präzise Angaben zur Mietdauer (unbefristet oder zeitlich befristet)
  • Genaue Angaben zu Mietkosten sowie ggf. zu Mieterhöhungen (Indexmiete, Staffelmiete)
  • Zahlungstermine und Zahlungsweise
  • Angaben zur Abrechnung der Heiz- und Betriebskosten
  • Vereinbarungen zur Benutzung und Instandhaltung des Hauses
  • Kleinreparaturklausel (maximale Höhe der von den Mieter:innen zu übernehmenden Kosten für Kleinreparaturen)
  • Regelungen zur Kündigung des Mietverhältnisses
  • Vereinbarungen bezüglich der Mietkaution
  • Kopie des Energieausweises

Wichtig: Haftung an Mieter:innen abgeben

Achten Sie darauf, im Mietvertrag die Kehr- und Räumarbeiten eindeutig an die Mieter:innen zu übertragen, um sich von der Haftung zu befreien.


Sobald beide Parteien den Mietvertrag unterzeichnet haben, können die Mieter:innen zum vereinbarten Datum einziehen. Legen Sie Wert auf eine ausführliche Übergabe inklusive Schlüsselübergabeprotokoll.


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Übrigens: Welche Renovierungskosten tragen Mieter:innen?

Grundsätzlich sind Sie als Vermieter:in für die Instandhaltung und die Instandsetzung der vermieteten Immobilie verantwortlich. Sie können jedoch vertraglich vereinbaren, dass Mieter:innen Kleinreparaturen übernehmen. Im Vertrag wird dann festgelegt, welche Reparaturen in welcher Kostenhöhe übernommen werden müssen. Zusätzlich müssen Mieter:innen für mutwillig herbeigeführte Schäden und zum Teil auch für Schönheitsreparature zahlen.


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Checkliste für die Besichtigung Ihres Hauses

Besichtigungstermine für das Haus, das Sie vermieten möchten, vereinbaren Sie am besten bei Tageslicht. So kommen die Wohnräume, das Grundstück sowie die nähere Umgebung besser zur Geltung. Beachten Sie bei der Hausvermietung zudem folgende Punkte:

  • Für den Fall, dass es viele Interessenten gibt, treffen Sie eine Vorauswahl. Besonders einfach geht dies anhand eines Fragebogens, den Sie im Vorhinein verschicken, um Informationen zur Bonität zu erhalten.
  • Informieren Sie die Interessenten über jegliche Kosten, die im Zusammenhang mit dem Haus anfallen.
  • Sorgen Sie dafür, dass das Haus zum Besichtigungstermin sauber und aufgeräumt ist. Gleiches gilt für den Garten.
  • Zeigen Sie den Interessenten alle Wohnräume, den Keller, den Dachboden – falls vorhanden – sowie das gesamte Grundstück.

Nutzen Sie die Gelegenheit auch, um Ihre Mietinteressenten besser kennenzulernen. Fragen nach Religion, Sexualität und Nationalität sind nicht erlaubt, aber die folgenden Fragen dürfen und sollten Sie bei der Hausvermietung stellen:

  • Wie viele Personen sollen in das Haus einziehen?
  • Wie setzt sich Ihr Einkommen zusammen? (z.B. Gehalt oder Lohn, Rente, Bafög, Arbeitslosengeld etc.)
  • Bis zu welcher Obergrenze sind Sie bereit, Miete zu zahlen?
  • Sind Sie mit einer Mieterbonitätsprüfung über die SCHUFA einverstanden?
  • Bitte fügen Sie Kopien wichtiger Unterlagen wie Einkommensnachweise oder Wohnberechtigungsschein bei.

FAQ zum Thema Haus vermieten

Kann ich mein Haus einfach vermieten?

Ja! Sie können Ihr Haus einfach vermieten, sofern Sie eingetragene:r Eigentümer:in der Immobilie sind. Denken Sie jedoch daran, dass sich die Hausvermietung im Vergleich aufwändiger gestaltet als die Vermietung einer Wohnung. Holen Sie sich im Zweifel erfahrene Makler:innen als Unterstützung hinzu.

Welche Kosten entstehen bei der Hausvermietung?

Wer ein Haus vermietet, hat bestimmte Kosten zu tragen. Insbesondere Zinskosten aus der Finanzierung, Kosten für Instandhaltung und Reparaturen sowie etwaige Kosten für die Immobilienverwaltung müssen Sie im Blick haben. Als Vermieter:in profitieren Sie aber auch von steuerlichen Vergünstigungen und können bestimmte Kosten auf Mieter:innen umlegen.

Kann man ein Haus befristet vermieten?

Ja, Sie können ein Haus auf befristete Zeit vermieten. Jedoch benötigen Sie hierfür hinreichende Gründe. Das können beispielsweise der baldige Abriss der Immobilie, eine Eigennutzung in der Zukunft oder eine grundlegende Sanierung des Objektes sein.

Welche Unterlagen sollte man als Vermieter:in verlangen?

Als Vermieter:in sollten Sie unbedingt sämtliche Unterlagen zur Bonität und Zahlungsmoral von Mieter:innen einfordern. Dazu zählen entsprechende Gehaltsnachweise, ein SCHUFA-BonitätsCheck sowie eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung von früheren Vermieter:innen.

Was muss ich beachten, wenn ich mein Haus vermieten möchte?

Um ein Haus zu vermieten, benötigen Sie einen Mietvertrag, idealerweise schriftlich. Dieser sollte rechtssicher ausgearbeitet sein und die Details zum Mietverhältnis sowie die Rechte und Pflichten beider Parteien genau darlegen. Achte Sie auch darauf, die Wohnfläche korrekt zu kalkulieren.


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