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Praxisräume und Praxisimmobilien - Ratgeber für Anmietung und Kauf

Als Praxis werden Arbeitsräume eines niedergelassenen Arztes, eines medizinischen Versorgungszentrums, die Praxisflächen von Physiotherapeuten oder Logopäden, aber auch die Praxisräume von Rechtsanwälten und Steuerberatern bezeichnet. Bei der Suche nach Gewerbeimmobilien sind Praxisimmobilien oftmals mit Büroimmobilien in einer Rubrik zu finden. Was bei der Suche sowohl für Praxen mit ärztlicher Ausrichtung als auch bei Praxisimmobilien für Rechtsanwälte zu beachten ist, zeigt die folgende Übersicht:

Inhalt

Welche Arten von Praxisimmobilien gibt es?

Da Praxis Immobilien beispielsweise von Ärzten, Physiotherapeuten, Rechtsanwälten oder Steuerberatern genutzt werden, gibt es zahlreiche unterschiedliche Arten von Praxisräumen. Außerdem werden Praxisimmobilien meist mit Büroimmobilien gelistet, wodurch sich die Vielseitigkeit der Praxisräume noch einmal erhöht. Grundsätzlich lassen zwei häufige Arten der Praxisimmobilie erkennen. Auf der einen Seite werden oftmals Praxisräume mit ärztlicher Ausrichtung als Praxis zur Miete oder zum Kauf angeboten. In diesen Fällen ist oft das vorhandene Praxisinventar mit Möbeln im Mietpreis oder Kaufpreis enthalten. Oder es lässt sich durch eine sogenannte Abstandszahlung vom Vormieter oder Vorbesitzer übernehmen. Auf der anderen Seite sind potenzielle Praxisräume für Rechtsanwälte oder Steuerberater oftmals klassische Büroräume, die dann durch die Verwendung bestimmter Berufsgruppen als Praxisimmobilien bezeichnet werden.

Wo findet man geeignete Praxisimmobilien?

Praxisräume werden allgemein als Büroräume gehandelt und vermietet. Demnach befinden sie sich oftmals in gewerblich genutzten Gebäuden oder Gebäudeteilen. Bisweilen können aber auch Privatwohnungen zu Praxisräumen umgewandelt werden. Neben der herkömmlichen Form von Praxisräumen gibt es auch so genannte ausgelagerte Praxisräume. Diese können zuweilen mobiler Art sein, wie zum Beispiel spezielle Hilfsmobile für Obdachlose. 

Lage von Praxisräumen

Praxisräume mit medizinischer Ausrichtung sind in Städten sehr weit verbreitet. In der Regel lässt sich sagen: Je größer die Stadt, desto engmaschiger ist das Praxisnetz, um die medizinische Versorgung auf einem hohen Niveau zu halten. Dementsprechend groß ist das Angebot an eigenständigen Praxisimmobilien, die in Wohn- oder Geschäftshäusern verfügbar sind. Für Praxisimmobilien mit ärztlicher Ausrichtung sind darüber hinaus gleichermaßen Gesundheitszentren oder Arzthäuser zu nennen. Diese befinden sich oftmals in zentralen Lagen mit guter Verkehrsanbindung, um eine Vielzahl medizinischer Leistungen konzentriert in einem Komplex anbieten zu können. Räumlichkeiten für Anwälte oder Steuerberater sind meist flächendeckend in den Städten vorhanden. Dabei können die Gewerbeflächen wie beispielsweise in Innenstadtbereichen überwiegen. Aber auch in vor allem durch Wohngebäude geprägten Stadtteilen und Bezirken ist das Angebot an Praxisflächen sehr gut.

Recherche geeigneter Praxisflächen

Potenzielle Praxisflächen lassen sich auf unterschiedlichste Art und Weise recherchieren. Besonders schnell und unkompliziert gestaltet sich dies durch das Internet. Die Angebote von Praxisflächen und Stadtplänen bietet eine umfassende Übersicht über verfügbare Praxisräume und deren Lage. Außerdem lässt sich online unkompliziert recherchieren, wie viele weitere Praxen sich im Umfeld befinden. Weitere Möglichkeiten sind die eigenständige Vor-Ort-Recherche oder die Beauftragung eines Maklers. Ganz gleich welche Option gewählt wird, in jedem Fall sollte bereits im Vorfeld der Suche nach einer geeigneten Praxisimmobilie eindeutig festgelegt werden, wie groß der Platzbedarf ist und in welchem Kostenrahmen sich die Praxisräume bewegen sollten.

Praxisräume mit ärztlicher Ausrichtung

Die Gestaltung von Praxis-Immobilien in Anlehnung an die ärztliche Ausrichtung kann individuell erfolgen, wenn die Praxen ohne Praxismöbel gemietet oder gekauft werden. Praxisräume werden von frei praktizierenden Ärzten oder Therapeuten angemietet und damit gewissermaßen als Gewerberäume genutzt. Oftmals schließen sich dabei mehrere Ärzte zu einer Gemeinschaftspraxis zusammen, um Kosten und Aufwand zu sparen. Die Ausstattung des Praxisraumes richtet sich nach der Fachrichtung des Arztes. Bisweilen wird Tageslicht bevorzugt, zum Beispiel für Psychotherapien, in anderen Fällen können die Räume fensterlos sein, wenn darin zum Beispiel Patienten körperlich untersucht werden. Auch die Größe variiert je nach Behandlungsform.

Praxis ohne medizinische Ausrichtung

Besonders vielfältig ist das Angebot für Praxisimmobilien, die keine medizinische Ausrichtung haben. Denn Steuerberater oder Rechtsanwälte können bei den angebotenen Büroimmobilien auf Grundlage der benötigten Praxisfläche und der Lage die passende Praxis anmieten oder kaufen. Die Auswahl geeigneter Räumlichkeiten ist groß und bietet beispielsweise sowohl kleine Praxisräume für selbstständige Steuerberater im alleinigen Betrieb oder großflächige Räume in Bestlagen für renommierte Anwaltskanzleien mit vielen Angestellten.

Praxisräume: Miete, Kauf oder Pacht?

Je nach der individuellen Ausgangssituation lassen sich Praxisimmobilien entweder mieten oder kaufen. Eine Praxis zu pachten ist eine dritte, eher seltene Möglichkeit, eine eigene Praxis zu eröffnen und zu betreiben. Jede dieser Optionen bietet Vorteile – letztlich hängt es wesentlich von den eigenen Vorstellungen und Wünschen ab, ob eine Praxis gekauft oder angemietet wird.

Praxisimmobilie mieten

Oftmals werden beispielsweise Praxisimmobilien angemietet, wenn der Arzt oder Steuerberater die Praxis allein und nur mit wenigen Angestellten eröffnet. Aber auch große Praxiskomplexe werden oftmals zur Miete genutzt, wenn dies Vorteile gegenüber dem Kauf bietet. Ein Vorteil der Miete ist beispielsweise die relative Flexibilität. Häufig wird bei Praxen – wie bei Gewerbeimmobilien generell – eine Laufzeit im Mietvertrag vereinbart. Dies kann fünf bis zehn Jahre betragen, aber auch darunter liegen. Da die Mietverträge frei gestaltbar sind, ist dies Verhandlungssache mit dem Vermieter. Für Gründer oder Berufseinsteiger ist die Miete eine Option, die finanziellen Risiken mit einer Miet-Praxis im Rahmen zu halten. Um eine Praxis mieten zu können, sind die Unterlagen nötig, die auch bei Büroräumen üblich sind.

Praxis kaufen – Anlageobjekt für die Zukunft

Eine Praxis zu kaufen, ist eine weitreichende finanzielle Entscheidung. Und dies bei kleineren Praxisimmobilien genauso wie bei großen Praxisobjekten. Daher sollte die Finanzierung wie bei anderen Immobilienobjekten auch detailliert geplant werden. Je nach Praxisimmobilie können die Räumlichkeiten als Anlageobjekt für die Zukunft oder gleichermaßen zur Selbstnutzung erworben werden. Maßgeblich hängt dies von der Lage ab und ob die Praxis unter Umständen als Wohnfläche genutzt werden darf. Nicht unüblich sind beispielsweise Praxisgemeinschaften, die gemeinsam eine Praxisimmobilie kaufen und betreiben.

Kann man eine Praxis pachten?

Praxisimmobilien zu pachten ist eher untypisch. Der Grund dafür ist die unscharfe Bestimmung, die aus einem Pachtvertrag resultiert. Denn Wesen eines Pachtvertrags ist, dass neben der Immobilie zur Nutzung gleichermaßen der Genuss der Früchte der Gewinne gewährt wird. Die Übertragung von Patientenstämmen oder Mandantenstämmen für einen Zeitraum ist jedoch nur selten und nicht problemlos möglich. Aus diesem Grund stellen Angebote von Praxisimmobilien zur Pacht eine seltene Ausnahme dar.

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