Fördergelder

Fördergelder, auch Fördermittel genannt, stellen in der Regel eine finanzielle Unterstützung bestimmte Projekte da. Die öffentlichen Fördergelder werden im Allgemeinen als zinsgünstige Darlehen verliehen. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche öffentliche Fördermittel für verschiedene Vorhaben.

Baufinanzierungsrechner

Die staatliche Bank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zahlreiche Fördermöglichkeiten für den Hausbau, die Hausmodernisierung und den Eigentumserwerb. Zusätzlich ist das Angebot der KfW-Bank für Energiespar-Investitionen sehr umfangreich. Als weitere Institutionen vergeben auch Kommunen, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder sogar Bistümer Fördergelder zur Hausbau-Finanzierung oder für Modernisierungsmaßnahmen. Zu berücksichtigen ist bei den Fördermitteln, dass sie je nach Institution an direkte Vorgaben und Voraussetzungen geknüpft sind. In jedem Fall ist es unabhängig von den Förderoptionen ratsam, sich bereits frühzeitig vor dem Kauf oder Baubeginn ausführlich zu informieren und umfangreich von fachkundigen Experten beraten zu lassen.

Fördergelder von der KfW

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert sehr umfangreich für den Hausbau oder Sanierungsmaßnahmen sowie für Energiespar-Investitionen. Grundsätzlich werden die Fördergelder als zinsgünstige Darlehen ausgezahlt. Meist bietet die KfW einen Höchstbetrag von 50.000 Euro und bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Förder-Kredite werden bei der KfW direkt beantragt und grundpfandrechtlich abgesichert. Neben dem KfW-Wohnungsbauprogramm sei beispielsweise das Programm „Energieeffizient Bauen“ erwähnt. Hierfür werden durch Fördergelder energieeffiziente Neubauten gefördert, die den Standards der KfW-Effizienzhäuser entsprechen.

Umfangreiche Informationen und Beratungsmöglichkeiten bietet die KfW auf ihrer Internetseite an. Zusätzlich beraten zahlreiche fachkundige Bauträger und Energieberater ausführlich zu den Fördergeldern von der KfW-Bank. Daher sollten bereits frühzeitig vor dem Baubeginn im Rahmen der Baufinanzierungs-Planung die Fördermöglichkeiten geprüft werden, da diese Form der Förderung sich hervorragend als Element zur Finanzierung des Eigenheims oder von Modernisierungsmaßnahmen eignet.

Wohn-Riester als staatliche Förderung für den Hauskauf

Staatliche Fördergelder für den Hauskauf gibt es mit dem Wohn-Riester – oder auch Eigenheimrente genannt. Das Ziel dieser Form der Förderung ist es, dass selbstgenutztes Wohneigentum Bestandteil der privaten Altersvorsorge wird. Das Modell des Wohn-Riester umfasst zwei Förderansätze. Das angesparte und geförderte Kapital eines Riester-Vertrags kann für den Kauf oder den Bau einer Wohnung sowie für die Finanzierung aufgenommener Darlehen verwendet werden. Dabei gibt es keine Pflicht, die entnommenen Beträge zurückzuzahlen. Seit dem Veranlagungszeitraum 2014 muss die Entnahme auch nicht mehr in unmittelbarer zeitlichem Zusammenhang mit dem Kauf oder dem Bau einer Wohnung stehen. Daneben werden die Tilgungs-Aufwendungen eines Kredits zur Finanzierung eines Eigenheims wie Beiträge zu einem Riester-Sparvertrag gefördert. Begünstigte Darlehensverträge sind Annuitätendarlehen, Bausparverträge oder Vorfinanzierungsdarlehen.

Fördergelder der Länder

Während die Kreditanstalt für Wiederaufbau-Bank Fördergelder bundesweit anbietet, gibt es gleichermaßen bei den Bundesländern Institutionen, die zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse gewähren. Dabei sind Einkommensgrenzen und ein gewisser Eigenanteil zu beachten. Allgemein gilt: Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Fördermittel. Für die Bewilligung ist eine rechtzeitige Antragstellung notwendig und zwar vor Beginn der Baumaßnahmen. Erkundigen Sie sich nach den jeweiligen Fristen.

Das Landesbauprogramm von Baden-Württemberg fördert z. B.:

 

  • ökologisches und innovatives Bauen;
  • kostengünstiges Bauen;
  • den Kauf eines Reihenhauses zur Eigennutzung in ausgewählten Gebieten innerhalb des Programms "Innerstädtisches und stadtnahes Wohnen";
  • den Kauf eines neuen Familienheimes mit nicht mehr als 120 m² Wohnfläche;
  • den Kauf von vorhandenem Wohnraum;
  • Ausbau, Umbau und Erweiterung von Wohnraum;
  • den klassischen Neubau.
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