Immobilienkauf

Tipps zur Baufinanzierung: So einfach geht's

Die Zinslast reduzieren

Um die Kosten für den Hauskauf realistisch zu planen, müssen Sie die anfallenden Nebenkosten berücksichtigen, Ihr verfügbares Eigenkapital sowie Ihre monatliche Belastbarkeit kalkulieren. So geht's.

Den Immobilienerwerb planen

Um Größe und Beschaffung Ihrer künftigen Immobilie besser abschätzen zu können, spielen Faktoren wie Einkommen, Eigenkapital und Bonität eine wichtige Rolle.

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Mit den Banken verhandeln

Wer nur auf die Hausbank setzt, verschenkt bei der Finanzierung eines Bauprojekts möglicherweise Geld. Ein Anbietervergleich öffnet Perspektiven für günstige Darlehen und stärkt die eigene Verhandlungsposition. Erkundigen Sie sich bei verschiedenen Finanzinstituten und holen Sie Angebote ein. Das günstigste Angebot legen Sie dann Ihrer vertrauten Bank vor. Bevor Sie zur Konkurrenz wechseln, wird Sie Ihnen sicher entgegenkommen.

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Zinsen vergleichen

Orientieren Sie sich bei den Angeboten nicht am Sollzins, sondern immer am Effektivzins. Er enthält zusätzlich die Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren der Kreditinstitute.

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Beleihungswert prüfen

Die Bank ermittelt für Ihr Darlehen einen Beleihungswert der Immobilie. In der Regel finanziert sie bis zu 80 Prozent dieses Werts. Die günstigsten Zinsen bekommen Sie aber, wenn Sie lediglich 60 Prozent des Beleihungswerts als Kredit aufnehmen.

„Abtretungs-Sonderklausel“ beachten

Achten Sie auf eine „Abtretungs-Sonderklausel“ im Kreditvertrag. Die Bank darf Ihren Darlehensanspruch nicht oder nur mit Ihrer Zustimmung verkaufen. Damit schützen Sie sich davor, was in den vergangenen Jahren vielen Kreditnehmern passiert ist: Ihr Gläubiger war plötzlich nicht mehr die Bank, sondern ein Hedgefond.

Versicherung für den Notfall abschließen

Zur Überbrückung von finanzschwachen Zeiten kann im Vorfeld eine Restschuld-Kredit-Versicherung abgeschlossen werden. Wenn die Raten nicht mehr gezahlt werden können, greift die Versicherung.

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Hohe Anfangstilgung

Vereinbaren Sie mit der Bank statt einer Anfangstilgung von einem Prozent besser zwei Prozent. Auf diese Weise sind Sie deutlich schneller schuldenfrei und können Zinsen sparen.

Lange Laufzeit

Auch wenn das historische Zinstief vom Sommer 2010 vorbei ist: Die Zinsen sind noch immer niedrig. Deshalb ist es sinnvoll, sich die günstigen Konditionen über eine möglichst lange Laufzeit von 15 oder sogar 20 Jahren zu sichern.

Sondertilgung offenhalten

Generell gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher sind die Kosten für den Kredit. Andererseits ist bei einer niedrigen Tilgungsrate und einer langen Laufzeit die monatliche Belastung niedriger.
Eine Möglichkeit, um diesen Konflikt zu lösen, sind Sondertilgungen. Dadurch hat der Kreditnehmer bei einem unverhofften Geldsegen durch Erbschaft oder Gehaltserhöhung die Möglichkeit, eine größere Summe auf einen Schlag abzuzahlen.

Anschlussfinanzierung nicht vergessen

Warten Sie nicht, bis Ihre Bank auf Sie zukommt, sondern kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Anschlussdarlehen. Spätester Termin: drei Monate vor Ablauf der Sollzinsbindung.

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Forward-Darlehen

Läuft Ihre Zinsbindung in den nächsten Jahren aus, könnte ein Forward-Darlehen für Sie interessant sein. Damit können Sie sich den aktuellen Zinssatz für Ihre Anschlussfinanzierung sichern. Es lohnt sich aber nur, wenn die Zinsen gerade niedrig sind und aller Voraussicht bis zum Ende der Zinsbindung wieder steigen.

Zinsnachlass aushandeln

Die Verlängerung eines bestehenden Darlehens ist nicht so aufwendig wie ein Neuabschluss. Mit diesem Argument können Sie bei Ihrer Bank mit etwas Glück 0,1 bis 0,2 Prozent Zinsnachlass aushandeln. Das gesparte Geld setzen Sie am besten für eine höhere Tilgung ein.

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