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Der Wert einer Immobilie kann sich nach geraumer Zeit steigern. Welche Faktoren für die Wertsteigerung relevant sind und was es mit dem Bodenrichtwert auf sich hat, erfahren Sie hier im Beitrag.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wie sich der Wert einer Immobilie entwickelt, hängt von Änderungen der zentralen Kennwerte ab. 
  • Unter anderem wirkt sich eine hohe Nachfrage mit gleichzeitig begrenztem Angebot positiv auf die Wertsteigerung aus. 
  • Auch die Attraktivität der Lage beziehungsweise die Entwicklung ändert den Immobilienwert. 
  • Energetische Sanierungen und weitere wertsteigernde Maßnahmen können sich ebenfalls wertsteigernd auswirken. 
  • Mit einem:r guten Makler:in lässt sich beim Verkauf einer Immobilien ein möglichst hoher Betrag erzielen.
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Welche Faktoren beeinflussen den Immobilienwert?

Einige Immobilien erfahren im Laufe der Zeit eine enorme Wertsteigerung, andere verlieren sogar an Wert. Gründe dafür sind Änderungen in den zentralen Kennwerten der Immobilienbewertung. 

Die Wertsteigerung einer Immobilie kann durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden. Relevant für die Wertsteigerung von Haus oder Wohnung für den:die Eigentümer:in sind: 

  • Eine hervorragende Lage dvon Haus oder Wohnung kann bei gleichbleibend hoher Nachfrage und begrenztem Angebot zu einer deutlichen Wertsteigerung führen. 
  •  Zusätzlich spielt die demografische Entwicklung und die hohe Attraktivität von Städten eine wichtige Rolle bei den Immobilienwerten. 

Neben der Lage sind Zustand und Ausstattung des Gebäudes für die Wertsteigerung einer Immobilie von großer Bedeutung. So kann der Wert eines Gebäudes durch eine energetische Sanierung, Investition und eine sehr gute Ausstattung deutlich steigen. 

Grundstücke haben einen Bodenwert

Neben dem reinen Gebäudewert hat jedes Grundstück auch einen Bodenwert, der für die Wertsteigerung relevant ist. Dieser wird durch die Gutachter:innenausschüsse alle zwei Jahre für das gesamte Bundesgebiet ermittelt. 

Bodenrichtwert und Verkehrswert als Orientierungshilfe

Der Bodenrichtwert einer Immobilie kann als erste Orientierungshilfe dienen, um die Wertsteigerung einer Immobilie zu prognostizieren. Der Bodenrichtwert wird von den Gutachter:innenausschüssen der Bundesländer alle zwei Jahre ermittelt. Dabei wird der reine Bodenwert der Grundstücke zur Berechnung herangezogen. Diese Informationen können gegen eine Gebühr bei den Gutachter:innenausschüssen eingeholt werden.

Für eine umfassende Wertbestimmung von haus oder Wohnung muss hingegen der Verkehrswert bestimmt werden. Obwohl es nicht möglich ist, eine potenzielle Wertsteigerung der Immobilie sicher berechnen zu können, verfügen Sachverständige über profundes Fachwissen in diesem Bereich, sodass sie zumindest durch ein Verkehrswertgutachten eventuelle Tendenzen bei der Wertsteigerung von Immobilien herausarbeiten können.

Anhaltende Urbanisierung sorgt für Wertsteigerung bei Immobilien

Die Immobilien Wertsteigerung wird auf einem aktiven Immobilienmarkt von Angebot und Nachfrage in Verbindung mit der Lage und dem Zustand der Gebäude bestimmt. In ländlichen Regionen und in Städten, in denen die Einwohner:innenzahl sinkt, ist häufig das Angebot geringer als die Nachfrage.  

Dennoch kann selbst dort für Immobilien nicht grundsätzlich von schlechten Wertentwicklungen ausgegangen werden. Mit einer großen Investition in das eigene Haus oder die eigene Wohnung lässt unter anderem der Immobilienwert steigern. Wer in seine eigene Immobilie investiert, kann einen höheren Verkaufspreis heraushandeln. 


Wertsteigerung Immobilie

Seit mehreren Jahren nehmen die Einwohner:innenzahlen von vielen Großstädten zu. Diese Urbanisierung sorgt für eine hohe Nachfrage nach Immobilien. Kommt dies mit einer guten Lage und einem sehr guten Zustand des Gebäudes zusammen, ist oftmals mit einer Wertsteigerung der Immobilie zu rechnen. In NRW beispielsweise gestaltet sich die Situation in den Städten wie folgt: 

  • 85 Prozent aller Menschen in NRW wohnen in 209 Städten 
  • 156 Städte sind bevölkerungsmäßig gewachsen 
  • 53 Städte hingegen sind etwas geschrumpft 

Zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen gehören unter anderem Herne, Düsseldorf, Espelkamp, Gelsenkirchen und Duisburg. In diesen Städten steigt die Einwohner:innenzahl immer weiter an. Interessant hierbei ist auch das Preisgefüge: Im Durchschnitt bewegt sich der Kaufpreis beium die 300.000 Euro.

In Espelkamp gibt es viele Immobilien zu günstigeren Konditionen. Dort kann man mit 165.000 Euro rechnen. Hingegen liegen die Verkaufspreise in Düsseldorf deutlich höher und können auch schnell 600.000 Euro betragen. Die Preisentwicklungen, die in den letzten Jahren stattfanden, sind auch für die enormen Unterschiede ausschlaggebend. Steigende Immobilienpreise sind also immer möglich.  

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