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Notar- und Grundbuchkostenrechner

Möchten Sie eine Immobilie kaufen, so fallen hierfür Notar- und Gerichtsgebühren an. Die genaue Höhe hängt dabei immer vom Wert der Immobilie an sich ab. Grundsätzlich liegen die Notarkosten jedoch bei etwa einem Prozent, für den Eintrag im Grundbuch werden 0,5 Prozent fällig. Wir zeigen anhand der aktuellen Gebührenordnung, wie Sie die Gebühren ermitteln können.


Baufinanzierungsrechner
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Notar- und Grundbuchkostenrechner – Übersicht über die Gebühren

Nachfolgend finden Sie eine beispielhafte Auflistung von Notar- und Grundbuchgebühren, die beim Kauf einer Immobilie anfallen können.


Kaufpreis

Einfache Gebühr

5,5-fache Gebühr

Umsatzsteuer

Gesamtkosten

250.000 Euro

535,00 Euro

2.942,50 Euro

559,08 Euro

3.501,58 Euro

400.000 Euro

835,00 Euro

4.592,50 Euro

872,58 Euro

5.465,08 Euro

500.000 Euro

935,00 Euro

5.142,50 Euro

977,08 Euro

6.119,58 Euro

1.000.000 Euro

1.735,00 Euro

9.542,50 Euro

1.813,08 Euro

11.355,58 Euro



Tipp von ImmobilienScout24:

Um die genauen Kosten in Ihrem Fall zu erfahren, sollten Sie sich immer direkt an den Notar wenden. Schildern Sie, welche Leistungen Sie in welchem Umfang benötigen, und fordern Sie eine Kosteneinschätzung des Notars an.

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Wovon ist die Höhe der Notargebühren abhängig?

Beim Kauf übernimmt der Notar nicht nur die Beurkundung des Kaufvertrags an sich. Je mehr der nachfolgenden Aufgaben er ebenfalls erledigt beziehungsweise erledigen muss, desto höher werden die Notargebühren:


  • Löschung der Grundschulden des Verkäufers
  • Eintragung von Wegerechten und Wohnrechten
  • Vorkaufsverzichtserklärung einholen
  • Eintragung der Auflassungsvormerkung in das Grundbuch
  • Fälligkeitsstellung des Kaufpreises

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn für die Auszahlung des Kaufpreises an den Verkäufer das Notaranderkonto genutzt wird.

Abgerechnet werden die Notarkosten in sogenannten Gebührensätzen. Deren Höhe ist abhängig vom Kaufpreis der Immobilie (siehe Tabelle unten). Grundsätzlich verlangt der Notar schon für die Beurkundung des Kaufvertrags an sich den zweifachen Gebührensatz. Für die weiteren Leistungen und seine Auslagen werden zusätzliche Sätze in Rechnung gestellt. Auch das Grundbuchamt stellt die Gebührensätze in Rechnung, sodass insgesamt schnell fünf oder 5,5 solcher Sätze zusammenkommen.

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