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Bei jedem Immobilienverkauf muss ein Notar eingeschaltet werden, der die Vertragsparteien unter anderem in allen rechtlichen Belangen berät und den Kaufvertrag abschließend beurkundet. Lesen Sie in diesem kurzen Ratgeber, was Sie beim Hausverkauf mit Notar beachten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Immobilienverkauf erfordert das Einschalten eines Notars, der die Vertragsparteien rechtlich berät und den Kaufvertrag beurkundet.
  • Der Notar kann frei gewählt werden und wird meistens durch den Käufer der Immobilie bestellt.
  • Bevor es zur Erstellung der Vertragsunterlagen durch den Notar kommt, benötigt dieser verschiedene Auskünfte, Unterlagen und Dokumente vor allem durch den Verkäufer.
  • Abhängig von den vereinbarten Leistungen, wird der Notar sich um das Besorgen mancher Dokumente selbst kümmern.
  • Die Basis für den Immobilienverkauf bildet eine aktuelle Immobilienbewertung. Hier erfahren Sie kostenlos, welcher Preis für Ihr Haus oder Ihre Wohnung angemessen ist.
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Tipps zum Finden eines Notars für den Hausverkauf

Bevor ein Grundstück, ein Haus oder eine Eigentumswohnung den Besitzer wechseln, müssen sich Verkäufer und Käufer einig werden. Hierbei lauern einige Fallstricke und daher hat der Gesetzgeber in § 313b BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) vorgeschrieben, dass bei einem Immobilienverkauf ein Notar eingeschaltet werden muss. In der Regel wird dieser durch den Käufer bestellt, der bei der Notarwahl frei ist. Häufig können der Verkäufer beziehungsweise Freunde oder Verwandte einen Notar empfehlen. Ist dies nicht der Fall, gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Notar zu finden, wie zum Beispiel über:

  • die Gelben Seiten

  • die Suche im Internet

  • die Notarauskunft der Bundesnotarkammer im Internet

  • die regionalen Notarkammern, beispielsweise in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Kassel, Thüringen, Schleswig, Dresden, Koblenz, Magdeburg, Schwerin und Potsdam

Was sollte man beim Einschalten eines Notars beim Hausverkauf beachten?

Der Notar ist nicht für die Einigung der Vertragsparteien hinsichtlich des Kaufpreises, des Räumungstermins durch den Verkäufer und anderer Vereinbarungen rund um die Immobilie zuständig. Diese Aufgaben übernimmt üblicherweise ein Makler oder Verkäufer und Käufer finden selbst einen Konsens. Gibt es allerdings rechtliche Fragen rund um den Immobilienverkauf, ist der Notar der richtige Ansprechpartner.

Falls ein Vorvertrag erstellt werden soll, um bereits im Vorfeld Verbindlichkeiten zwischen den Vertragsparteien zu regeln, wird auch diese Aufgabe der Notar erfüllen. Außerdem hat er ein Auge darauf, dass der Verkäufer sein Geld erhält und der Käufer die Immobilie. Zu seinen wichtigsten Tätigkeiten gehört jedoch die Beurkundung des Kaufvertrags. Erst dann ist dieser rechtskräftig. Nach der Kaufabwicklung wird sich der Notar um die Änderung des Grundbucheintrags kümmern und den Besitzerwechsel dem Finanzamt melden, das dem Käufer daraufhin einen Bescheid zur Grunderwerbssteuer zustellt.

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Hausverkauf – Checkliste für die Einschaltung des Notars

Worauf man beim Einschalten des Notars beim Hausverkauf achten muss, hängt immer von der zu verkaufenden Immobilie, den Vorstellungen von Verkäufer und Käufer und den mit dem Notar vereinbarten Leistungen ab. Der Verkäufer muss dem Notar verschiedene Unterlagen zur Verfügung stellen. Außerdem benötigt er wichtige Eckdaten zur Erstellung des Kaufvertrags. Vor dem Notartermin sollte daher folgendes abgeklärt werden:

  • Wer besorgt den aktuellen Grundbuchauszug, der Verkäufer oder der Notar?

  • Gibt es Belastungen oder Rechte Dritter im Grundbuch, die vor dem Verkauf gelöscht werden müssen?

  • Wer besorgt Auszüge aus dem Baulastenverzeichnis und dem Liegenschaftskataster?

  • Gibt es Baupläne und Wohn- beziehungsweise Nutzflächenberechnungspläne zur Vorlage beim Notar?

  • Gibt es Nachweise über Sanierungsmaßnahmen und Modernisierungen der letzten Jahre?

  • Gibt es beim Verkauf eines unbebauten Grundstücks bereits eine Baugenehmigung?

  • Liegen der ursprüngliche Kaufvertrag und der Energieausweis vor?

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