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  • Berlin verspricht Anlagesicherheit für Investoren

    Berlin, 26.08.2016 – Das Lagerating von ImmobilienScout24 und Handelsblatt Online bietet Orientierung und macht transparent, in welchen Teilen Berlins Investoren und Kapitalanleger beste Investitionsperspektiven haben. Die Analyse des Berliner Immobilienmarktes ist der Auftakt für eine insgesamt vierteilige, wöchentliche Lagerating-Serie. Es folgen Ratings für Hamburg, Frankfurt am Main und München.

    Der deutsche Immobilienmarkt ist von einer hohen Dynamik geprägt. Vor allem in den Metropolen, Großstädten und Speckgürteln gehen Kaufimmobilien trotz eines steigenden Preisniveaus „weg wie warme Semmeln“. Immobilien sind die unangefochtene Nr. 1, wenn es um eine sichere Geldanlage geht. Doch die Lage ist das A und O und entscheidet darüber, ob sich das Objekt eines Tages wieder gewinnbringend verkaufen lässt. Sogar innerhalb stark nachgefragter, innerstädtischer Stadtteile gibt es zum Teil große Unterschiede. Wo macht eine Investition also Sinn? Darauf gibt das Lagerating von ImmobilienScout24 und Handelsblatt Online eine Antwort und bewertet ausgewählte Stadtteile in Deutschlands Topmetropolen. Die Wohnlagen in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt am Main werden nach den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“ unterschieden. Zu Beginn der Serie wird das Lagerating für Berlin vorgestellt.

    Berlin: Exzellente Lagen innerhalb des S-Bahnrings
    Berlin boomt und das hat für Investoren positive Effekte. Wer in Berlin kauft, legt sein Geld sicher an. Vorausgesetzt, er erwirbt eine Immobilie in den Innenstadtbezirken. Denn diese tragen aufgrund ihrer stabilen Preisentwicklung das Prädikat „beste Lage“.
    „Trotz stetiger Steigerung der Kaufpreise steht Berlin immer noch im Fokus von Investoren aus dem In- und Ausland. Vor allem die Bezirke innerhalb des S-Bahnrings haben eine gute Entwicklungsperspektive und bieten Anlegern eine hohe Investitionssicherheit“, so Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24. Doch hinter der Stadtgrenze nimmt die Investitionssicherheit ab – abgesehen von Hotspots wie Potsdam, Babelsberg oder Glienicke.

    Lagerating Mitte:
    Die teuersten Lagen im Szene-Bezirk Mitte beginnen direkt hinter dem Brandenburger Tor am Pariser Platz und ziehen sich die gesamte Prachtstraße Unter den Linden entlang. Als „sehr gute Lage“ sind auch die Friedrichstraße, die Areale rund um den Gendarmenmarkt und einzelne Straßenzüge südlich der Torstraße in Richtung Hackescher Markt, also rund um Alte Schönhauser Straße und Mulackstraße, einzustufen. Günstiger wird es dort, wo in Richtung Kreuzberg zusammenhängende Baugebiete entstanden sind. Dazu zählt beispielsweise die Gegend rund um den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße. Einfache bis mittlere Lagen können darüber hinaus in Richtung des Ortsteils Wedding lokalisiert werden. Das nördliche Ende der Chausseestraße ist noch verhältnismäßig günstig. Hier ist es interessant, zu beobachten, ob durch die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes und die Entwicklung rund um die Heidestraße neue Lagequalitäten geschaffen werden.

    Lagerating Tempelhof:
    Tempelhof ist durch eine Mischung aus Mietshäusern und Einfamilienhaus-Siedlungen sowie Industrie- und Grünflächen charakterisiert. Entsprechend lässt sich der Bezirk in drei Lagequalitäten untergliedern. Gute Lagen finden sich im nördlichen Teil des Bezirks – genauer gesagt in Neu-Tempelhof in der sogenannten Fliegersiedlung rund um die Manfred-von-Richthofen-Straße. Südlich daran angrenzend gibt es mittlere Lagen, die rechts und links der großen Verkehrsachse Tempelhofer Damm in Richtung Mariendorf in einfache Lagen übergehen.

    Lagerating Wilmersdorf:
    Wilmersdorf ist im Südwesten Berlins relativ zentral gelegen und mit dem Grunewalder Forst einer der grünsten Stadtteile Berlins. Die Nachfrage nach den repräsentativen Altbauten ist hoch und zu den guten Lagen zählen die Straßenzüge rund um den Olivaer Platz sowie alle Lagen in der Nähe der prominenten Shopping- und Flaniermeile Kurfürstendamm. Die südlich angrenzenden Seitenstraßen, wie die Kantstraße oder die Fasanenstraße, gehören in die Kategorie „mittlere Lage“. Daran schließen sich die einfacheren Lagen an. Einige gute Lage ragen aus diesem Muster in südlichen Bereich Wilmersdorfs heraus, wie beispielsweise einzelne Straßen rund um die Blissestraße oder noch weiter südlich am Südwestkorso.

    Lagerating für Deutschland:
    Vergleichbar mit einem Bonitätsranking unterscheidet das Lagerating für das Bundesgebiet zehn Lagekategorien. Diese reichen von AAA (beste Lage mit exzellenter Investitionssicherheit) über BBB (mittlere Lage mit weitgehender Investitionssicherheit) bis hin zu D (einfachste Lage mit höchstem Investitionsrisiko). Je höher das Lagerating, desto besser wird die Investitionssicherheit eines Standortes eingeschätzt. Die besten Lagen (AAA) finden sich in den Metropolräumen der Top5-Städte München, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Köln, aber auch in Stuttgart, Düsseldorf, Münster, Wolfsburg, Freiburg im Breisgau sowie im Raum Nürnberg und in der Bodensee-Region. Unsichere Lagen im Hinblick auf eine stabile Wertentwicklung von Immobilien (Bewertungen CC bis D) befinden sich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – ausgenommen die Küstenregion und die Ostseeinseln – im südlichen Niedersachsen oder im ländlichen Teil von Sachsen-Anhalt. In diesen besonders strukturschwachen Regionen hat der demografische Wandel bereits zu deutlichen Bevölkerungsverlusten geführt, der starke Auswirkungen auf den Immobilienmarkt hat.
    Das Lagerating basiert auf Immobilienmarktdaten von ImmobilienScout24, wie Preisniveaus und Preisentwicklungen der vergangenen fünf Jahre. Zusätzlich sind als externe Faktoren die Bevölkerungsentwicklung und die Entwicklung der Arbeitsplätze in die Analyse eingeflossen, da diese Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt haben. Das Lagerating auf Stadtteilebene unterscheidet nach den drei Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“.


    ImmobilienScout24 und Handelsblatt Online haben das Lagerating erstmals 2014 präsentiert. Die Ergebnisse des Lageratings 2016 für die drei weiteren größten deutschen Städte werden jeweils montags bei Handelsblatt Online vorgestellt. Ergänzend dazu steht eine Karte mit dem Lagerating für ganz Deutschland zur Verfügung.


    Kostenloses Kartenmaterial und Tabellen auf Stadtteilebene (Lagerating Berlin und Lagerating Deutschland) erhalten Sie unter: presse@immobilienscout24.de
    Hier geht es zum Artikel bei Handelsblatt Online.

     

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  • Immobilienbarometer zeigt: Immobilienkäufer wollen ran an den Speckgürtel

    Berlin, 16.08.2016 – Geht es um die Immobilienwahl, sind viele Parameter zu beachten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das direkte Umfeld. Für die Mehrheit der Deutschen sind die „Must-Have‘s“ ihres Traumobjektes gute Einkaufsmöglichkeiten sowie eine günstige Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Im Gegenzug sind Lärm und problematische Nachbarn „No Go‘s“ in der Umgebung. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Immobilienbarometer“ von Interhyp und ImmobilienScout24.

    Einmal Stadtimmobilie mit Shoppingmöglichkeiten, Nahverkehr und Naturnähe bitte!  

    Laut aktuellem „Immobilienbarometer“ möchte nur knapp jeder Zehnte (9,5 Prozent) das Landleben auskosten. Rund 43 Prozent wünschen sich vielmehr, dass ihr Eigenheim direkt in der Stadt liegt. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) strebt eine Immobilie in Stadtnähe an. Oberste Priorität bei der Lageauswahl haben gute Einkaufsmöglichkeiten (67,4 Prozent), gefolgt von einer guten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (59 Prozent), Naturnähe (46,8 Prozent) sowie ärztlichen Versorgung (38,6 Prozent). Gut ein Drittel der Befragten bezieht die Entfernung zum Arbeitsplatz bei der Objektauswahl mit ein.

    Die Top 5-Lagekriterien im Überblick:

    1)    Gute Einkaufsmöglichkeiten (67 Prozent)

    2)    Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (59 Prozent)

    3)    Naturnähe (47 Prozent)

    4)    Ärztliche Versorgung (39 Prozent)

    5)    Nähe zum Arbeitsplatz (35 Prozent)

     

    So nicht! Zu großer Lärm schreckt immer mehr ab                                                             

    2010 wollten noch zwei Drittel aller Befragten (64 Prozent) von einem Hauskauf Abstand nehmen, wenn die Nachbarschaft nicht den Vorstellungen entsprach. Heutzutage ist das am häufigsten genannte Ausschlusskriterium der Lärm, zum Beispiel durch eine große Straße (46,7 Prozent). Die problematische Nachbarschaft ist auf den zweiten Platz gerückt und stört sechs Jahre später nur noch 36 Prozent der Immobilieninteressenten. Als weitere „No Go‘s“ in der Umgebung werden eine fehlende Garage (22 Prozent) genannt und Objekte ohne Garten (26,9 Prozent).

    Die Top 5-Ausschlusskriterien:

    1)    Lärm (47 Prozent)

    2)    Problematische Nachbarschaft (36 Prozent)

    3)    Kein Garten (27 Prozent)

    4)    Dunkle Räume /wenig Licht (25 Prozent)

    5)    Fehlende Garage / kein Stellplatz (22 Prozent)

     

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