Wenn das BAföG kaum für die Miete reicht

In vielen Unistädten sind Wohnungen und WG-Zimmer nicht nur knapp, sondern auch extrem teuer.

Eine Untersuchung des Immobilienentwicklers GBI ergab, dass in knapp der Hälfte aller deutschen Unistädte mit mehr als 5.000 Studenten die Wohnsituation angespannt ist. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation unter anderem in München, Freiburg, Tübingen, Aachen und Gießen noch verschärft. So zahlen beispielsweise Studenten in Konstanz am Bodensee und Heidelberg für ein Zimmer in einer Dreier-WG durchschnittlich 370 Euro monatlich. Auf diese Weise „verschlingt“ die Miete 50 Prozent des BAföGs, vorausgesetzt der Student erhält den derzeitigen Höchstsatz von 670 Euro.

In vielen Unistädten sind die Mieten für Studenten unerschwinglich.

In vielen Unistädten sind die Mieten für Studenten unerschwinglich.

Berlin rangiert auf Platz 7 der teuersten Unistädte. 380 Euro beträgt hier die durchschnittliche Warmmiete pro Person in einer Dreier-WG mit 80 Quadratmetern. Mit 381 Euro landet Freiburg auf Platz 6, Köln belegt mit 385 Euro monatlich den 5. Platz, gefolgt von Stuttgart auf Platz 4 mit 390 Euro. Zwar seien die Mieten in Hamburg nach Einführung der Mietpreisbremse leicht gesunken, 411 Euro im Monat müssen Studenten hier aber dennoch für ein Zimmer zahlen - das bedeutet Platz 3 unter den teuersten Unistädten für die Hansestadt. Auf dem zweiten Platz folgt Frankfurt am Main mit 425 Euro monatlich.

Spitzenreiter des Ranking ist München. 521 Euro müssen Studenten in der bayerischen Landeshauptstadt im Monat für ihre Unterkunft berappen. Das sind schon knapp 80 Prozent des BAföG-Höchstsatzes!

Wie sieht es in den ostdeutschen Hochschulstädten aus? In Potsdam, Rostock, Dresden oder Erfurt kostet ein Zimmer in einer WG mehr als eine Ein-Zimmer-Wohnung. Eher kein Lichtblick! Zum Wintersemester 2016 steigt das BAföG um sieben Prozent. Vielleicht ein kleiner Trost.



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