Seit 1. Dezember 2025 sorgt eine DIN-Norm für Rechtssicherheit beim Anschluss von Solaranlagen an Balkongeländer.
Ein großartiges Gefühl, die Sonne scheint und liefert uns Energie frei Haus zum Nulltarif. Kein Wunder also, dass sich Balkonkraftwerke großer Beliebtheit erfreuen.
Ab dem 1. Dezember 2025 gibt nun auch eine neue DIN-Norm die sichere Gewissheit, dass Solaranlagen am Balkongeländer mit einem einfachen Schuko-Stecker angeschlossen werden dürfen. Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE) hat die Produktnorm für Steckersolargeräte kürzlich veröffentlicht.
Wohnen
Dein Upgrade für mehr
Miet-Sicherheit
Prüfe deine Nebenkostenabrechnung und erhalte Beratung zu
Mietminderung oder Kautionsrückzahlung
Die Gesamtmodulleistung der Anlage darf maximal 960 Watt betragen, wenn sie mit einem einfachen Schuko-Stecker angeschlossen werden soll. Bringt die Anlage eine Leistung von bis zu 2.000 Watt, muss sie mit einem sogenannten Wieland- oder SEP-Stecker betrieben werden.
Steckersolargeräte mit integriertem Energiespeicher fallen allerdings nicht unter die neue Norm, da hierfür in der Regel ein Fachmann einen Stromsensor installieren muss. Mithilfe des Sensors wird erkannt, wann Energie für den Eigenverbrauch bereitgestellt werden soll und wann Überschuss in den Speicher fließen kann.
So suchst du sicher
Achte bei der Immobiliensuche darauf, mit wem du deine persönlichen Daten teilst.
Je einfacher sich Balkonkraftwerke rechtssicher in Betrieb nehmen lassen, desto höher ist ihr Zuspruch. So hoffen es die Hersteller und erwarten einen neuen Nachfrageschub für umweltfreundliche Energiegewinnung.
Ein Balkonkraftwerk muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister (MaStR) online angemeldet werden. Wer das versäumt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belangt werden.
Steffi Mersmann ist Redakteurin im Content Team und versorgt euch mit aktuellen Infos zum Mieten und Vermieten. Seit über 10 Jahren bei ImmoScout24, kennt Steffi alle Tricks und Fallstricke rund um die Immobiliensuche und hat zuvor als Produktmanagerin an den verschiedensten ImmoScout24-Features mitgearbeitet, von der ersten Google Maps-Einbindung bis zum Makler-Branchenbuch.
Die ImmoScout24 Redaktion verfasst jeden Beitrag nach strengen Qualitätsrichtlinien und bezieht sich dabei auf seriöse Quellen und Gesetzestexte. Unsere Redakteur:innen haben ein hohes Niveau an Immobilienwissen und informieren dich als Expert:innen mit informativen und vertrauenswürdigen Inhalten. Wir verbessern und optimieren unsere Inhalte kontinuierlich und versuchen, sie so leserfreundlich und verständnisvoll wie möglich für dich aufzubereiten. Unser Anliegen ist es dabei, dir eine erste Orientierung zu bieten. Für persönliche Anfragen deiner rechtlichen oder finanziellen Anliegen empfehlen wir dir, eine:n Rechts-, Steuer-, oder Finanzberater:in hinzuzuziehen.