Die beliebtesten Städte für Akademiker

Ergebnisse des Städtevergleichs 2014

Erlangen, Jena und München sind die Städte mit dem höchsten Akademikeranteil in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der große Städtevergleich 2014 von ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche, bei dem 69 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen wurden.

Vor allem Universitätsstädte mit einer Vielzahl an Forschungseinrichtungen und interessanten Arbeitgebern punkten demnach in der Gunst der Hochqualifizierten. Das hat auch Folgen für den Immobilienmarkt.

Erlangen und Jena sind Spitzenreiter

Die beliebtesten Städte für Akademiker

Erlangen, Jena und München sind besonders attraktive Städte für Akademiker.

Mit einem Anteil von rund 29 Prozent an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten können die Universitätsstädte Erlangen und Jena die höchste Akademikerdichte vorweisen. Nicht nur die Hochschulen selbst sind dabei attraktive Arbeitgeber. Im Umfeld von Universitäten siedeln sich gerne Forschungseinrichtungen sowie innovative Unternehmen an und schaffen Arbeitsplätze. Erlangen punktet beispielsweise mit zahlreichen Max-Planck-Forschungseinrichtungen oder Fraunhofer-Instituten. Daneben lassen große Arbeitgeber wie Siemens oder die GeWoBau die Beliebtheit der Stadt steigen. Durchschnittlich werden in Erlangen etwa 18 Prozent des Einkommens für die Miete ausgegeben. Die Durchschnittsmiete liegt bei 8,40 Euro pro Quadratmeter.

Auch in Jena haben sich viele Institute und Biotechnologieunternehmen angesiedelt, die besonders attraktiv für Akademiker sind. Auch internationale Hochtechnologiefirmen wie die Carl Zeiss-Gruppe finden sich im Stadtgebiet. In der thüringischen Stadt muss im Vergleich zu anderen beliebten Akademikerstädten mit 7,40 Euro pro Quadratmeter noch am wenigsten für Wohnraum gezahlt werden.

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München belegt Platz 3 im Ranking

In München ist jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ein Akademiker. Mit 25,3 Prozent landet die bayrische Metropole somit auf dem dritten Platz. Die Nähe zur Münchener Hochschule und den Forschungseinrichtungen ermöglicht innovationsstarken Unternehmen wie beispielsweise Allianz, Siemens und BMW Kooperationen in Form von Wissens- und Forschungsnetzwerken und die Akquirierung von Humankapital. München nimmt allerdings auch den Spitzenplatz bei den Wohnkosten ein. Rund 25 Prozent des Einkommens müssen die Einwohner für ihre Miete ausgeben. „München ist Deutschlands teuerste Stadt und baut diesen Abstand zu anderen Städten weiter aus“, so Michael Kiefer, Chefanalyst von ImmobilienScout24. „Die Nachfrage ist groß und das Angebot gering. Deshalb steigen vor allem in guten und mittleren Wohnlagen die Preise stark.“ Die Durchschnittsmiete liegt bei 13 Euro pro Quadratmeter.

Bis auf München sind die Mieten in den bevorzugten Akademikerstädten noch moderat. Doch angesichts zahlungskräftiger Arbeitnehmer könnten die Preise zulegen und sich dem Niveau in München annähern.

Top-Akademikerstädte* und deren Mietpreise

Akademikerdichte der Top-Städte in Prozent Mietpreise €/m²
Erlangen                    29,4 8,4
Jena                          29,3 7,4
München                    25,3 13,0
Darmstadt                  24,8 8,8
Stuttgart                    24,6 9,9

Den geringsten Akademikeranteil verzeichnet die Stadt Bottrop (6,4 Prozent). Die Stadt ist beispielhaft für die wirtschaftliche Lage im Ruhrgebiet. In dieser Region ist auffällig, dass zwar die unproduktiven Branchen weitestgehend verschwunden und neue Branchen und Strukturen entstanden sind, aber diese benötigen in der Regel weniger und andere Qualifikationsniveaus als die alten Branchen.

Flop-Akademikerstädte*

Akademikerdichte der Flop-Städte in Prozent
Lübeck                         8,4
Hamm                          8,3
Solingen                       8,2
Bremerhaven                8,2
Bottrop                         6,4

Die WirtschaftsWoche führte das große Städteranking zum elften Mal durch, in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit ImmobilienScout24. Für das Ranking wurden Wissenschaftler der Institute der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH beauftragt, alle 69 kreisfreien Großstädte in Deutschland zu untersuchen. Cottbus und Salzgitter sind unter die 100.000-Einwohnermarke gerutscht und wurden deshalb dieses Jahr nicht berücksichtigt.

*Quelle: Bundesagentur für Arbeit

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