Augen auf bei der Wohnungsbesichtigung

Darauf sollten Sie achten

Die erste Hürde ist genommen, der Termin für die Wohnungsbesichtigung ist vereinbart. Nun gilt es, die neue Wohnung auf mögliche Mängel hin zu überprüfen. Die folgenden Punkte sollten zukünftige Mieter besonders beachten.

Am sinnvollsten sind Wohnungsbesichtigungen an Wochentagen. Bei Tageslicht und am Nachmittag erhalten Mieter einen realistischen Eindruck vom Straßenlärm, vom Geräuschpegel im Haus und von den Lichtverhältnissen in der Wohnung.

Falls möglich, besichtigen Sie die Wohnung in Begleitung eines guten Bekannten oder Familienangehörigen – denn vier Augen sehen mehr als zwei.

Am besten zu zweit besichtigen

Diese Fragen sollten Sie sich bei der Wohnungsbesichtigung stellen:

  • In welchem Zustand ist die Wohnung?
  • Wie sieht die Umgebung aus?
  • Gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten, Öffentliche Verkehrsmittel, Parkplätze und Grünflächen?
  • Was gehört noch zur Wohnung? Ist ein Keller, Dachboden o.ä. vorhanden?
  • Wie wirkt die Hausgemeinschaft auf Sie? Sind Treppenhaus, Garten oder Fahrstuhl in Ordnung?

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Vom Wohnungs-Check zum Übergabeprotokoll

Genaues Hinsehen ist vor allem in der Wohnung gefragt, denn offensichtliche Mängel kann der Mieter später nicht mehr reklamieren. Diese Punkte sollten Sie überprüfen:

  • genaue Quadratmeterzahl
  • Qualität von Türen und Fenstern
  • Zustand Lichtschalter, Steckdosen und Wasseranschlüsse
  • Zustand Sanitäranlagen, Fußböden und Wände (Wasser-/Schimmelflecken)
  • Mängel fotografieren und im Übergabeprotokoll vermerken
  • sämtliche Nebenkosten erfragen

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