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Mieter, Nachmieter oder Käufer gesucht?

 

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Welches WG-Zimmer passt zu mir? Tipps für die Suche

In Deutschland gehört die Wohngemeinschaft schon lange zu den etablierten Wohnformen. Gerade in Ballungszentren und Universitätsstädten feiern Zimmer in Wohngemeinschaften (WGs) Hochkonjunktur – niedrige Preise und eine vergleichsweise leichte Verfügbarkeit klingen nicht nur in den Ohren von Studenten verlockend. Doch nicht selten entpuppt sich das WG-Zimmer als Katastrophe – und der Mietvertrag als Knebelvertrag. Die folgenden Tipps helfen bei der Suche nach dem richtigen WG-Zimmer.

Inhalt

Wo finde ich das passende WG-Zimmer?

WG-Zimmer Köln

Das Internet ist die erste Anlaufstelle in Punkto WG-Zimmer. Zahlreiche Portale im Netz bieten WG-Zimmer an, einige der Seiten haben sich ganz auf diesen Wohntyp spezialisiert. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mithilfe von detaillierten Suchfiltern kann die passende WG – und das dazugehörige Zimmer – leicht gefunden werden. So kann neben der Größe des Zimmers und der Preiskategorie auch das Stadtviertel, die Anzahl der Mitbewohner (samt Altersvorstellungen und Sprachkenntnissen) sowie die gewünschte Ausstattung herausgefiltert werden. In der Regel kümmern sich die WG-Mieter – und  nicht der Vermieter – um einen passenden Mitbewohner und stellen die Anzeige ein.

Bei den meisten Anzeigen werden anschauliche Fotos von der Wohnung mitgeliefert. So kann sich der Suchende schnell ein Bild von der Lage machen. Hilfreich sind auch die Anzeigentexte, die von den potentiellen Mitbewohnern verfasst wurden. Darin sind häufig bestimmte Vorstellungen über das gemeinsame Zusammenleben und Anforderungen an den neuen Mitbewohner formuliert. Wenn der Text in den Ohren des Suchenden sympathisch klingt, ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Suche erfüllt.

Vorsicht ist angesagt bei Anzeigen, die zum einen eine hohe Anzahl an WG-Zimmern feilbieten und sich zum anderen durch einen sehr niedrigen Preis auszeichnen. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um freie Zimmer in sogenannten Burschenschaftshäusern. Ein Großteil der Burschenschaften oder anderer studentischer Verbindungen zeichnet sich durch eine konservative bis offen rechte Gesinnung aus und versucht mit günstigem Wohnraum neue Anwärter für ihre ideologischen Zwecke zu vereinnahmen. Weibliche Zimmersuchende stehen aufgrund ihres Geschlechts vor verschlossenen Türen, einige Burschenschaften verbieten Ausländern ebenfalls den Zutritt.

Web 2.0 bietet zahlreiche WG-Angebote

Mittlerweile finden sich auch im Web 2.0 zahlreiche Seiten, die WG-Zimmer anbieten. Bei Facebook und Co. werden viele WG-Anzeigen in bestimmten Gruppen gepostet. Der Vorteil liegt zum einen darin, dass die Anzeigen relativ kurzfristig gepostet werden und das Zimmer häufig zum nächstmöglichen Termin freisteht. Zum anderen weisen die Gruppen häufig einen direkten regionalen Bezug auf – dementsprechend hoch ist die Anzahl der passenden Angebote.

Doch auch der klassische Weg führt bei WG-Zimmern oft zum Erfolg. Neben Annoncen in Lokalzeitungen werden viele Angebote an den schwarzen Brettern der jeweiligen Universitäten ausgehängt.

Auch die meisten Studierendenwerke haben neben den Studentenwohnheimen auch private Möglichkeiten zur Unterkunft in ihrem Angebot. Diese stehen – wie der Name schon sagt – in erster Linie Studierenden zur Verfügung. Dabei handelt es sich häufig um eine günstige Untermiete bei einer Familie oder um ein einzelnes Zimmer bei Senioren. Im Gegenzug erwarten die Vermieter kleinere Hilfsarbeiten im Haushalt.  Der Vorteil ist, dass das Zimmer meist schon komplett ausgestattet ist und der Hausrat mitbenutzt werden kann.

Extratipps: Wann ist die beste Zeit für die Suche?

Noch zwei Extratipps: Gerade in den attraktiven Universitätsstandorten wird das Angebot an freien WG-Zimmern vor allem durch den akademischen Jahresrhythmus bestimmt. Kurz vor Semesterbeginn – insbesondere zum Wintersemester – ist der Andrang am höchsten. Daher ist die beste Zeit für die Suche am Anfang der Semesterferien oder während der Vorlesungszeit. Die Zeiten können den Homepages der entsprechenden Universitäten entnommen werden.

Bei der Kontaktaufnahme mit den WG-Mietern sollte unbedingt daran gedacht werden, den Namen auf dem Klingelschild zu erfragen! Ansonsten ergeben sich bei der Suche nach der Haustür für die Besichtigung handfeste Probleme.

Vorteile und Nachteile eines WG-Zimmers

Ein WG-Zimmer bietet sowohl Vor- als auch Nachteile, auf die der folgende Abschnitt kurz eingeht.

Vorteile eines WG-Zimmers

Der größte Vorteil ist der günstige Preis, da nur die Miete für das eigene Zimmer komplett anfällt und die Miete für die gemeinschaftlich genutzten Räume gemeinsam von den Bewohnern getragen wird. Einigen Erhebungen zufolge kann der Mietpreis gegenüber einer eigenen Wohnung um rund die Hälfte günstiger ausfallen.

Darüber hinaus ist eine WG bereits mit sämtlichen Utensilien für den täglichen Bedarf ausgestattet – dadurch kann viel Geld gespart werden, da die Anschaffung etwa von Kochtöpfen, Wäscheständern etc. nicht nötig ist.

Durch die hohe Fluktuation gerade bei Studierenden ist ein gewisses Angebot an WG-Zimmern permanent gegeben. Dies kann die Suche erheblich verkürzen – selbst wenn die Nachfrage in den Stoßzeiten sehr hoch ist.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Geselligkeit der Mitbewohner. Gerade für Neuankömmlinge in großen Städten sind die frisch geknüpften Kontakte in der WG viel wert.

Nachteile eines WG-Zimmers

Viele Mieter werden dadurch abgeschreckt, dass sie nur ein einziges Zimmer als Rückzugsort haben. Je nach Größe des Zimmers ist es nicht einfach, dieses gleichzeitig als Schlaf-, Arbeits- und Aufenthaltsort auszustatten. Dadurch ist die Privatsphäre etwas eingeengt.

Darüber hinaus können verschiedene Konflikte mit den Mitbewohnern auftreten. Dies kann aus unterschiedlichen Putzgewohnheiten oder aus persönlichen Differenzen herrühren. Auch große Unterschiede im Sozialverhalten können Konflikte schüren.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die größten Vor- und Nachteile:

Vorteile WG-Zimmer Nachteile WG-Zimmer
  • Günstiger Preis
  • Ausstattung vorhanden
  • Hohe Fluktuation und damit hohe Verfügbarkeit an freien WG-Zimmern
  • Viele Kontaktmöglichkeiten
  • Begrenzte Privatsphäre
  • Konfliktpotential mit Mitbewohnern

Worauf sollte ich bei der WG und dem WG-Zimmer achten?

WG-Zimmer Räume

Ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Suche nach der richtigen WG ist die eigene Lebensführung. In vielen WG-Anzeigentexten findet sich eine Selbstbeschreibung der WG. Diese kann eine Arbeitstätigen-WG, eine Studenten-WG oder eine gemischte WG sein. Je nachdem, aus welchem Grund eine WG gesucht wird, sollte die Beschreibung zum Suchenden passen.

Dabei können im Vorfeld absolute No-Go´s formuliert werden – diese können auch die Suche erheblich erleichtern. Während einige zum Beispiel unter keinen Umständen in einer Raucher-WG wohnen möchten, bestehen andere darauf, dass die WG über ein Wohnzimmer oder eine Badewanne verfügt. Auch die Anzahl der Mitbewohner kann unter Umständen ein solches Kriterium darstellen – nicht jeder möchte in einem großen Kollektiv mit sieben weiteren Menschen wohnen oder die Intimität einer Zwei-Mann-WG teilen.

WG ist nicht gleich WG

Eine Arbeitstätigen-WG zeichnet sich häufig durch eine gehobene Ausstattung und eine großzügigere Raumaufteilung aus. Häufig ist ein großes Wohnzimmer vorzufinden. Die Privatsphäre ist höher als bei typischen Studenten-WGs. Dafür pflegen die Mitbewohner in der Regel einen strukturierten Lebensstil und verlangen die Einhaltung der Nachtruhe und des Putzplans.

Demgegenüber bietet die Studierenden-WG größere Freiräume in Punkto Lebensführung. Die Mitbewohner sind eher gesellig – werden sich aber im Zweifelsfall nicht an die Nachtruhe halten. Da viele Studierenden-WGs von Generation zu Generation weitervermietet werden, entspricht die Ausstattung nicht unbedingt den höchsten Ansprüchen.

Auf die Lage der WG achten

Lage WG

Die Lage der WG spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier ist insbesondere auf die Verkehrsanbindung an die Universität bzw. an den Arbeitsplatz zu achten. Auch die Dinge des täglichen Lebens sollten sich in unmittelbarer Nähe zur WG befinden. Das Umfeld des jeweiligen Stadtviertels sollte frühzeitig in Erfahrung gebracht werden – nicht jeder wohnt gerne auf der Partymeile der Stadt. Der von den potentiellen Mitbewohnern verfasste Text gibt hier oftmals wertvolle Hinweise.

Beim eigentlichen WG-Zimmer sollten ebenfalls einige Kriterien beachtet werden. Neben der Größe des Zimmers sollte vor allem auf die Lage innerhalb der WG geachtet werden. Durch die Nähe zum Wohnzimmer können ungewollte Geräusche bis zum Zimmer vordringen, auch die Nähe zum Bad ist nicht immer von Vorteil. Durchgangszimmer sind nur bei Paaren oder sehr guten Freunden WG-tauglich.

Checkliste: Worauf sollte ich achten?

Merkmal Beschreibung
No-Go´s
  • Rauchen erlaubt
  • Kein Wohnzimmer vorhanden
  • Keine Badewanne vorhanden
  • Zu viele/zu wenige Mitbewohner
  • Durchgangszimmer
Arbeitstätigen-WG
  • Strukturierter Alltag
  • Gehobene Ausstattung
Studenten-WG
  • Viele Freiräume
  • Geringwertige Ausstattung
Lage
  • Verkehrsanbindung
  • Dinge des täglichen Lebens
  • Stadtviertel
   
WG-Zimmer
  • Größe des Zimmers
  • Lage innerhalb der WG

WG-Casting und WG-Besichtigung

Bei der WG-Besichtigung ist ein freundliches und interessiertes Auftreten unabdingbar, schließlich müssen die neuen Mitbewohner von der eigenen Person überzeugt werden. Neben wichtigen Fragen rund um die WG sollte der Bewerber ein ehrliches Interesse an den Mitbewohnern zeigen und mit ihnen ins Gespräch kommen. In der Regel zeigt sich dadurch recht schnell, ob eine gemeinsame Basis vorhanden ist oder nicht.

Bei vielen WGs artet die Besichtigung aufgrund der hohen Bewerberzahlen zu einem regelrechten Casting aus. Dabei ist den Mitbewohnern eine interessante Persönlichkeit wichtiger als ein glattgebügelter Lebenslauf. Eine extravagante Freizeitgestaltung oder ein interessanter Beruf kann hier den nötigen Vorsprung gegenüber anderen Mitbewerbern bedeuten.

Fallstricke bei der WG-Besichtigung

Bei der WG-Besichtigung müssen einige Fallstricke beachtet werden. So gilt es in vielen WGs als unselbständig, wenn die eigenen Eltern zur Besichtigung mitgebracht werden. Auch wenn diese ein berechtigtes Interesse daran haben, zu erfahren, wie und wo ihr Nachwuchs in Zukunft wohnen wird: den WG-Bewohnern geht es ausschließlich um die Person, die einziehen möchte.

Auch sollte auf kleinere Mitbringsel wie Kuchen oder Bier verzichtet werden. Dies ist zwar nett gemeint, schmälert jedoch in der Regel die Chancen auf den Einzug. Zu guter Letzt sollte auf patzige Ausführungen über bisherige WG-Besichtigungen verzichtet werden – dies sorgt für einen negativen Eindruck.

Demgegenüber spricht nichts dagegen, eigene Besitztümer, die der WG zugute kämen, positiv hervorzuheben. Falls also ein Staubsauger oder eine Mikrowelle in der WG fehlen und mitgebracht werden könnten, steigert dies die Chancen auf eine Zusage.

Nach der Besichtigung dauert es eine Weile, bis die Zu- oder Absage kommt. Hier gilt es, Ruhe zu bewahren, denn nervende Anrufe mit der Frage, ob sich die Mitbewohner schon entschieden haben, schmälern die Chancen. Falls es sich mit Sicherheit um die absolute Traum-WG handelt, sollte dies jedoch schon kurz nach der Besichtigung kommuniziert werden.

Ansprüche des Vermieters

Bei der Neubesetzung von freien WG-Zimmern hält sich der Vermieter in der Regel sehr zurück und vertraut auf die Empfehlung der WG-Bewohner. Ihm geht es in erster Linie darum, dass die Miete pünktlich gezahlt wird. Daher kann es nicht schaden, bei der Besichtigung einige Unterlagen mitzubringen bzw. dem Vermieter im Anschluss daran zukommen zu lassen. Bei den Unterlagen handelt es sich vor allem um den Personalausweis, eine Schufa-Auskunft und einen Einkommensnachweis bzw. eine Bürgschaft.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Grundsätzlich sagt der Mietspiegel der Zielstadt viel über die zu erwartenden Mietkosten aus. In großen Städten wie München oder Hamburg liegen die Mietpreise zwischen acht und zehn Euro pro Quadratmeter, während die Preise in Berlin bei moderaten sechs bis acht Euro pro Quadratmeter liegen – bei großen Unterschieden zwischen den Stadtteilen. Somit kann sich die Kaltmiete selbst für ein 11 Quadratmeter großes Zimmer durchaus auf 300 Euro belaufen. Dabei ist die Kaltmiete bei alteingesessenen WGs häufig geringer als bei einer Neuvermietung in angesagten Szenevierteln, da noch ein alter Mietvertrag in Kraft ist. Zu den Mietkosten kommen die Nebenkosten hinzu. Darunter fallen meist sämtliche umlagefähigen Kosten für Heizung, Strom, Gas und Wasser.

Darüber hinaus wird eine Kaution an den Vormieter bzw. an den Vermieter fällig. Diese dient als Sicherheit bei Zahlungsausfällen. Ihre Höhe darf drei Monatskaltmieten nicht übersteigen. Sie kann vom Mieter in drei Raten gezahlt werden und wird beim Auszug zuzüglich der Zinsen wieder ausgezahlt. Schließlich kommen noch die Kosten für Telefon und Internet dazu.

Zweitwohnungssteuer vermeiden

Viele Städte und Gemeinden erheben eine sogenannte Zweitwohnungssteuer für den Unterhalt einer zweiten Wohnung. Viele Studierende behalten den vormaligen Wohnort oder den Wohnort ihrer Eltern als Hauptwohnsitz bei. Sie müssen damit rechnen, mit einer Summe von rund 10 Prozent der alljährlichen Kaltmiete zur Kasse gebeten zu werden. Eine frühzeitige Ummeldung des Hauptwohnsitzes umschifft dieses Problem.

Der WG-Mietvertrag – und rechtliche Fallstricke

Vor der endgültigen Zusage sollte der Mietvertrag in aller Ruhe gelesen werden. Dafür sollte mindestens ein Tag verfügbar gemacht werden. Folgende Fallstricke sollten dabei beachtet werden.

Ein oder mehrere Hauptmieter?

Der im Vertrag eingetragene Hauptmieter ist für die pünktliche Mietzahlung und für Schäden in der Wohnung verantwortlich. Daher sollten sämtliche Personen aus der WG als Hauptmieter eingetragen werden. Da dies den Wechsel von Mitbewohnern erschwert, sollte mit dem Vermieter vereinbart werden, dass ein Wechsel auch ohne seine Zustimmung möglich ist. Beim Auszug sollte ein Mietaufhebungsvertrag aufgesetzt werden – andernfalls haftet der Hauptmieter auch bei seinem Auszug noch für Schäden seiner Nachmieter.

Mietkaution

Die Mietkaution und ihre Konditionen (Höhe, Fälligkeit, Verzinsung) sollten ebenfalls im Mietvertrag fixiert sein. Nach einer angemessenen Überprüfungsfrist, höchstens jedoch sechs Monate nach dem Auszug, muss die Kaution mitsamt Zinsen ausgezahlt werden. Daher sollte beim Auszug ein Übergabeprotokoll mit dem Vermieter aufgestellt werden, welches den ordnungsgemäßen Zustand des Zimmers bescheinigt. Ansonsten kann es sein, dass der Mieter beim Auszug für die Nachlässigkeit seines Vormieters aufkommen muss.

Mieterhöhung

In der Regel darf die Miete nur einmal im Jahr im Rahmen der örtlichen Vergleichsmiete erhöht werden. Dabei darf sie innerhalb von drei Monaten nicht um 20 Prozent steigen – sofern keine Index- oder Staffelmiete vereinbart wurde. Diese legt schon bei Abschluss des Mietvertrages die zukünftigen Mieterhöhungen fest.

Kündigungsfrist

Die übliche Kündigungsfrist beträgt drei Monate. In vielen Fällen wird der Vermieter bei der Unterschreitung der Frist kulant sein, sofern bereits ein Nachmieter vorgezeigt werden kann.

Schönheitsreparaturen

Bei sogenannten Schönheitsreparaturen ist der Mieter verantwortlich. In der Regel wird er also vor seinem Auszug die Wände weiß streichen müssen.

Der WG-Zimmer-Markt in Deutschland

WG-Zimmer Deutschland

Der WG-Zimmer-Markt in Deutschland zeichnet sich durch eine hohe Heterogenität aus. Dies gilt sowohl für die Verfügbarkeit von WG-Zimmern als auch für deren Preis. In beliebten Großstädten und Universitätsstandorten wie München, Hamburg oder Berlin kann es einige Monate dauern, bis ein passendes WG-Zimmer gefunden wurde. Darüber hinaus ist die durchschnittliche Warmmiete im Monat durch die stark ansteigende Nachfrage sehr hoch, wie dieser Vergleich zeigt:

  • München – 348 Euro
  • Hamburg – 345 Euro
  • Köln – 333 Euro
  • Berlin 298 Euro

Demgegenüber sind die Mietpreise in kleineren Städten wie etwa Duisburg oder Gießen deutlich geringer. Dies trifft auch auf einige ostdeutsche Städte zu: Chemnitz etwa ist mit einer durchschnittlichen Warmmiete von nur 210 Euro die günstigste Stadt.

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