Wohnen in
Berlin

So lebt es sich in Berlin

Deutschlands einzige Weltstadt

Klaus Wowereit hat sich verabschiedet, ein Zitat des Ex-Bürgermeister wird aber bleiben: Berlin sei „arm, aber sexy“. Dabei ist die Veränderung längst in Gang. Inzwischen gehört Berlin zusammen mit dem Silicon Valley, mit London und New York international zu den führenden Gründungszentren. Die Stadt zieht Spitzenleute aus aller Welt an. Ihnen folgen allmählich auch Kapitalgeber wie etwa Bill Gates. Zudem boomt der Tourismus. Die Zahl der Übernachtungen wächst jedes Jahr rasant. Und: Berlin ist die einzige deutsche Stadt, die international als Weltstadt wahrgenommen wird. Es ist dieses Unfertige, Chaotische, das Menschen aus aller Welt an die Spree zieht. Deutschlands Hauptstadt gilt als die Stadt der Kreativen, mit  vergleichsweise niedrigen Mieten, einem entspannten Lebensstil, großem Kulturangebot, pulsierendem Nachtleben und der Freiheit, sich selbst verwirklichen zu können.

Wo es sich gut leben lässt

Jeder Berliner Bezirk hat seine Eigenart. „Mittendrin“ in der Szene ist man am Prenzlauer Berg, im Friedrichshain und in Kreuzberg. Gediegener und schicker geht es in Charlottenburg und Wilmersdorf zu. Hier leben gutsituierte Familien mit Schulkindern sowie Paare.  In „Mitte“ dagegen wohnt man nicht, sondern kommt zu Besuch. Zudem zeichnet sich  ein Trend ab: Die östlichen Stadtränder Berlins sind wieder gefragt. Viertel wie Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg, die seit den 1990er-Jahren mit einem Negativ-Image behaftet sind, gewinnen an Popularität.  Und das nicht nur in den wenigen Villengebieten oder den noblen Neubauten, die es auch dort gibt. Nein, die „Platte" scheint  wieder angesagt zu sein. Junge Leute, die in der Nachwendezeit groß geworden seien, ziehen vermehrt in sanierte Plattenbau-Wohnungen.

Typisch für die Region

Ein Berliner Original ist die Currywurst. Ihre Erfindung wird der Berlinerin Herta Heuwer zugeschrieben. Sie verkaufte die gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestershire-Sauce. Heute ist der Currywurst sogar ein eigenes Museum gewidmet.

Das ist besonders sehenswert

Mauer, Stacheldraht, Wachtürme: Kein anderer Ort verdeutlichte so sehr die Teilung Deutschlands wie das Brandenburger Tor. 1989 verwandelte sich das Tor von einem Symbol der Teilung in das Symbol der Einheit. Es ist Kulisse für große Sportveranstaltungen wie den Berlin-Marathon, für Filme, für die alljährliche Silvesterparty mit zigtausenden Besuchern sowie für die Fanmeile bei großen Fußball-Events.

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