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Nach unten oder weiter nach oben – die Experten sind sich nicht einig. Noch steigen die Immobilienpreise. Doch Marktbeobachter sprechen bereits von einer Rezession. Gibt es schon Auswirkungen auf die Immobilienpreise?

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Rezession bedroht die Preisentwicklung von Immobilien

Heute blicken wir zur Abwechslung einmal über den großen Teich, in die USA, denn dort kommen Signale aus der Immobilienbranche, die vielleicht auch für Deutschland wichtig werden könnten.

Hauspreise in den USA sind wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Erinnern Sie sich noch an das Jahr 2007? Da gingen von den USA mehrere Impulse aus, welche als Immobilien- und Finanzkrise die ganze restliche Welt in Mitleidenschaft zog. Da wurden von Banken Kredite vergeben, als gäbe es kein Morgen mehr. Denn das Geld war Jahre vor der Krise billig, die US-Notenbank drückte es in den Markt. Und weil die Banken die Kreditwürdigkeit der Immobilienkäufer nur unzureichend prüften, nahmen diese Kredite auf, die sie nie zurückzahlen konnten. Die Hauspreise stiegen in ungeahnte Höhen. Dann machte es „Crash“, die Preise fielen im Sturzflug und der Immobilienmarkt lag am Boden – insbesondere, weil die Zinsen schnell stiegen und die „faulen Kredite“ bis zur Unkenntlichkeit maskiert als „Subprimes“ weiterverkauft wurden

Weltweite Wirtschaftskrise ante portas

Und heute? Die Zinsen sind wieder sehr niedrig, die amerikanische Federal Reserve hat sie erst kürzlich gesenkt. Mehr als zehn Jahre nach der Krise sind die Immobilienpreise in den USA wieder auf Vor-Krisen-Niveau. Ein Blick auf den Case-Shiller-Hauspreisindex, der die Preisentwicklung von Immobilien in den USA abbildet, zeigt: Bereits Mitte 2018 hatten die Immobilienpreise die Höhe von 2007 erreicht. Pumpt sich da eine Immobilienblase auf, die jeden Moment platzen kann?


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Dank niedriger Zinsen füllt sich die Immobilienblase weiter

Die beiden Ökonomen Adam Slater und John Payne von der Universität von Oxford sehen Anzeichen dafür, dass schon Druck aus der Blase entweicht, die Preise sinken, parallel dazu Investitionen in Immobilien verringert werden und sich huckepack eine weltweite Wirtschaftskrise anbahnen könnte. Vor der Immobilienkrise von 2007/2008 waren allerdings die Kreditzinsen sprunghaft gestiegen. Das ist heute nicht der Fall, weder in den USA noch in Europa. Möglicherweise, so meinen einige Experten, kann dies das Platzen der Blase verhindern – oder zumindest hinauszögern.

IW-Herbstbefragung: „Langsames Ende des Immobilienbooms“

Zurück nach Deutschland: Eine Trendwende am hiesigen Immobilienmarkt hat auch das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) ausgemacht. Die Herbstbefragung (über die Geschäftslage von großen Immobilienunternehmen) und die Entwicklung des IW-Immobilienindexes deuten auf ein „langsames Ende des seit dem Jahr 2010 anhaltenden Immobilienbooms hin“, erklärt Studienleiter Ralph Henger. Die Erwartungen in der Branche haben damit den niedrigsten Wert seit 2014 erreicht. Im Bereich der Wohnimmobilien verringerten sich die Zukunftserwartungen um 15,5 Prozentpunkte. Die trüben Aussichten hängen auch mit der Gesamtwirtschaft zusammen: Im zweiten Quartal 2019 war die deutsche Wirtschaft geschrumpft - wenn auch nur sehr gering. Kommt es im laufenden dritten Quartal ebenfalls zu einer Schrumpfung oder Stagnation, sprechen wir von einer Rezession.

Lahmende Weltwirtschaft ist der Knackpunkt

Allerdings ist es wichtig, die Gründe für die schwindende Wirtschaftsleistung zu kennen. „Deutschlands Wirtschaft leidet aktuell vor allem wegen der schwächelnden Weltwirtschaft und nicht wegen Problemen im Inland, die für die Immobilienwirtschaft maßgeblich sind“, erklärt Henger. Konsum, Löhne, Arbeitslosigkeit seien alle im grünen Bereich. Brexit und Handelskonflikte hingegen drückten im Inland auf die Bremse.

Statistisches Bundesamt sieht weiterhin steigende Immobilienpreise

Aktuelle Zahlen zum zweiten Quartal 2019

Auch wenn sich die Zukunftsaussichten etwas eintrüben. Beim Blick auf das Hier und Jetzt hilft das Statistische Bundesamt mit den Ende September veröffentlichten Zahlen zum zweiten Quartal 2019. Der Boom sowohl in den Städten als auch auf dem Land setzt sich dort nämlich weiter fort. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen um 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr. In den großen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf stiegen die Preise von Ein- und Zweifamilienhäusern um 10 Prozent, von Eigentumswohnungen um 8,6 Prozent. In ländlichen Regionen ging es auch bergauf, wenn auch nicht so stark: Durchschnittlich verteuerten sich Immobilien hier um 4,2 Prozent.

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