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Könnte die Angst vor Corona aktuell das Immobilienangebot verknappen und dadurch zu weiteren Preissteigerungen führen?

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Angst vor Corona verknappt das Angebot

Sehr interessant ist eine aktuelle, von Postbank Immobilien in Auftrag gegebene und vom Marktforscher Kantar durchgeführte Umfrage unter 1.500 Immobilienverkäufern. In der Umfrage ging es um die Motive für den Immobilienverkauf. Dabei kam heraus, dass sage und schreibe 50 Prozent derjenigen, die ihre Immobilie verkaufen wollen, derzeit zögert, den Verkauf tatsächlich in die Tat umzusetzen. Der Grund ist das Coronavirus. Die Umfrage wurde Ende Februar bis Anfang März durchgeführt, also bereits vor dem Hintergrund der aktuellen „dritten Welle“.

„Viele Immobilienbesitzer zögern aus Angst vor einer Ansteckung, ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung jetzt anzubieten – obwohl die Marktlage derzeit ausgesprochen günstig ist“, analysiert Florian Schüler von Postbank Immobilien die Lage. Sollten viele Eigentümer:innen diese Verunsicherung teilen, könnte man daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass das Immobilienangebot derzeit künstlich verknappt wird.

Wenn sich das Infektionsgeschehen wieder entspannt, könnten dann vielleicht viele Angebote auf den Markt kommen und die Preise sinken? 


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Mehr als 13 Prozent teurer als vor einem Jahr

Bei der Vorstellung des LBS-Immobilienmarktatlas für Hamburg und das Hamburger Umland musste Jens Grelle, der Vorstandsvorsitzende der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG selbst staunen: „Manches, was an Preisen aufgerufen und im Ergebnis auch bezahlt wird, ist unter klassischen Gebäudebewertungsgesichtspunkten (…) so nicht mehr nachvollziehbar.“ Rund 12.000 Angebote für Eigentumswohnungen und Häuser hatte die LBS analysiert. Die erwarteten Preis-Abschwünge sind also bislang nicht eingetreten. Für viele, die den Immobilienmarkt verfolgen, dürfte das keine Überraschung sein.

Auch unser ImmoScout24 WohnBarometer zeigt deutliche Preissteigerungen im ersten Quartal 2021: Deutschlandweit stiegen die Preise für Bestands-Eigentumswohnungen um 5,2% im Vergleich zum vierten Quartal 2020. Das ImmoScout24 WohnBarometer prognostiziert dabei zweistellige Preiszuwächse für dieses Segment. Preise für Bestands-Einfamilienhäuser zum Kauf stiegen um 4,3% im ersten Quartal.

Insbesondere die Kostensteigerungen im Neubau könnten wir aber auch 2021 weiter sehen.


Preisschock bei Baumaterial

Achtung, Achtung! Der „Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz“ warnt: „Aktuell rollt eine beispiellose Welle von Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Materialien für den Ausbau auf die deutschen Bauherren und Sanierer zu.“ Eine ungewohnt dramatische Wortwahl findet sich in der Pressemeldung des Verbands. Es geht auch nicht um zwei, drei Prozent, sondern um teilweise 50-prozentige Preissteigerungen. Der Bundesverband rechnet vor: Preise für Fassadendämmstoffe sollen im April um 50 Prozent steigen, ebenso die Preise bestimmter Vorprodukte und Rohstoffe. Verteuern werden sich deshalb wohl auch Trockenbauprofile, OSB-Platten, Sanitärsilikon, Farben und Lacke, ja sogar Farbeimer und Verpackungen. Die Gründe: Lieferengpässe aufgrund von corona-bedingten Ausfällen in der Logistik, unerwarteten Verschiebungen der internationalen Nachfrage und Stilllegungen.

Die Preise für Neubauten könnten sich dadurch tatsächlich erhöhen. Das schafft eventuell Chancen für den Verkauf von Bestandsimmobilien in gutem Zustand. Allerdings werden auch Sanierer:innen und Modernisierer:innen mit höheren Kosten rechnen müssen: Das wiederum könnte zu harten Verhandlungen beim Verkauf sanierungsbedürftiger Häuser und Wohnungen führen. Möglicherweise wollen Käufer:innen angesichts der bevorstehenden Sanierungsbelastung den Verkaufspreis stärker drücken als bisher, um ihr Gesamtbudget nicht zu überziehen.

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Die hier enthaltenen Informationen sind unverbindliche Auskünfte (Irrtum vorbehalten), aktualisiert am 13. April 2021.



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