Nachbarschaften können sich regional sehr unterschiedlich ausdehnen. In ländlichen Regionen kann eine Nachbarschaft eine ganze Gemeinde umfassen, während sie in städtischen Gebieten kleiner als ein Stadtbezirk ausfallen kann.

Nachbarschaft ist abhängig von der Bevölkerungsdichte

Die räumliche Größe einer Nachbarschaft hängt vor allem von der Einwohnerdichte ab. Nachbarn sind dabei die Personen, die in angrenzenden Wohnungen oder Häusern wohnen. Aber auch ein Büro oder eine Kneipe kann ein Nachbar sein, wenn man in unmittelbarer Nähe dazu wohnt.

Je geringer die Bevölkerungsdichte, umso größer ist der Radius der Nachbarn. Zählen in Städten oft nur die Bewohner desselben Mehrfamilienhauses als Nachbarn, werden in ländlichen Gegenden auch die Anwohner der gegenüberliegenden Straßenseite noch als Nachbarn gezählt. Der Radius dieser Nachbarschaft beträgt etwa 100 Meter.

Außerhalb von Ortschaften kann der Radius auch einen Kilometer und mehr betragen, wenn die einzelnen Häuser weit verstreut zu finden sind. Die Bezeichnung Nachbar enthält von der Wortbedeutung her die Worte „nah“ und „Bauer“ und definiert so die nächstgelegenen Bauernhöfe als Nachbarn.

Nachbarschaft ist der Lebensmittelpunkt

Im weiteren Sinn umfasst eine Nachbarschaft jedoch nicht nur die Personen der Nachbarn, sondern steht zudem für das nähere Umfeld rund um den Wohnort. In der Nachbarschaft können sich Cafés, Kindergärten oder ein Supermarkt befinden. Die Nachbarschaft stellt also den räumlichen Lebensmittelpunkt dar, der das Zentrum des täglichen Lebens ist.

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