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Geht der Immobilienboom immer weiter?


Wenn Sie eine Immobilie verkaufen wollen, dann zahlt sich die gegenwärtige Lage aus – aber wird das ungebremst so weitergehen?

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Des einen Leid ist des anderen Freud

Für Immobilienbesitzer:innen zahlt sich die gegenwärtige Lage aus. Für Käufer:innen sieht es etwas anders aus. Wie aus dem aktuellen LBS-Marktbericht über Wohnimmobilien, basierend auf Berechnungen von Empirica hervorgeht, schrumpft die Chance auf Wohneigentum.

Gegenübergestellt wurden die regionalen Kaufpreise und die Einkommen sowie Ersparnisse von Mieter:innen im Alter zwischen 30 und 44 Jahren. Wer von ihnen kann kaufen? Es sind rund 241.000 Haushalte. Diese machen 4,8 Prozent aller 30- bis 44-jährigen Mieterhaushalte in Deutschland aus. Vor zehn Jahren waren mit 8,7 Prozent (480.000 Haushalten) noch rund doppelt so viele Haushalte in dieser Altersgruppe dazu in der Lage, eine Immobilie zu erwerben. Dabei spielt übrigens nicht das Einkommen die Hauptrolle, das scheint hoch genug zu sein. Das Problem ist vielmehr das nicht vorhandene Eigenkapital.

Die Bundesbank ist besorgt

Die Deutsche Bundesbank warnt in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht sogar vor einer Überbewertung von Immobilien. Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch erklärt: „Unseren Berechnungen zufolge liegen die Preise von Wohnimmobilien um zehn bis 30 Prozent über dem Wert, der durch Fundamentaldaten gerechtfertigt ist. Das sehen wir zunehmend auch außerhalb der Ballungsräume.“ Das könne sich auf die Finanzstabilität in Deutschland auswirken: „Kritisch für die Finanzstabilität können steigende Immobilienpreise dann sein, wenn vermehrt Kredite mit stark gelockerten Vergabestandards vergeben und steigende Preise erwartet werden.“ Wenn also Banken bei der Vergabe ihrer Kredite zukünftig noch genauer hinsehen, ob ein Haus tatsächlich den Wert hat, der dafür aufgerufen wird, könnte durchaus auch von dieser Seite ein Dämpfer für Verkaufspreise kommen.


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Kann es ewig so weitergehen?

Bei der DZ Bank, der zweitgrößten Bank Deutschlands, wagt man sogar einen Ausblick auf das Jahr 2022. Hier rechnet man mit einer Abschwächung der Steigerungsraten bei den Immobilienpreisen. Doch die Preisprognosen fallen mit 7,5 bis 9,5 Prozent immer noch ganz ordentlich aus. Verglichen mit den für 2021 vermuteten 11 Prozent gibt es aber durchaus Abschläge. Gründe für die Abschwächung sieht die Bank im gebremsten Bevölkerungswachstum und verstärktem Neubau. Die neue Regierung ist ja gerade erst mit dem hehren Ziel angetreten, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Neubau mindert Knappheit und wirkt sich dadurch auch auf die Preisentwicklung der Bestandsimmobilien aus.

Ähnlich schätzen Immobilienprofis die Preisentwicklung ein. Wir haben Makler:innen befragt, ob sie von weiteren Immobilienpreissteigerungen in den kommenden 6 Monaten ausgehen. 71% teilen die Prognose der DZ Bank.

Allerdings kommen mehrere Faktoren ins Spiel: Sollten die Bauzinsen steigen, reduziert dies die Bereitschaft – und die schlichte Möglichkeit – hohe Preise für Immobilien zu zahlen. Steigt die Inflation allerdings weiter, entwertet sie Guthaben auf Sparkonten – und würde die Flucht in Sachwerte wie Immobilien noch weiter fördern. Dennoch zeigt sich die DZ Bank mit einer Aussage relativ sicher: "Der Boom kann ja nicht ewig so weitergehen".



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Die hier enthaltenen Informationen sind unverbindliche Auskünfte (Irrtum vorbehalten)

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