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Der Wunsch nach Immobilien ist da, das Geld auch, das Angebot aber knapp. Was dabei rauskommt? Die Preise gehen durch die Decke! Erfahren Sie, wo die Preise zurzeit besonders schnell steigen und wo sie rapide fallen.

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So geht es 2020 weiter: spottbilliges Baugeld und geringes Angebot

Das Immobilienangebot reicht nicht aus, den Bedarf zu befriedigen. Gerade in den Ballungsräumen gibt es zu wenige Flächen, es muss auf Aufstockung und Nachverdichtung ausgewichen werden. Und wenn dann doch einmal neu gebaut werden soll, fehlen die Handwerker: Die Kapazitäten in der Branche sind bis zum Anschlag ausgelastet.

Gleichzeitig sind die Kredite für die Baufinanzierung so billig wie nie – und das werden sie wohl auch bleiben, wenn die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank so weitergeht wie bisher. Auch unter ihrer neuen Chefin Christine Lagarde ist bisher keine Richtungsänderung zu erkennen. 


In den Metropolen stiegen die Preise um fast zehn Prozent

Das Hamburger Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung (Gewos) veröffentlichte Anfang Januar 2020 seine Daten für die Immobilienpreisentwicklung des dritten Quartals 2019. Und dreimal dürfen Sie raten, wie sich die Preise entwickelt haben. Im Vergleich zum Vorjahr ging es bei den Eigentumswohnungen wieder besonders steil nach oben: Ein Plus von 8,2 Prozent vermelden die Gewos-Marktbeobachter. Im Durchschnitt stieg der Preis des Quadratmeters auf 2030 Euro. In den Boomstädten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf stiegen die Preise für Eigentumswohnungen sogar um 9,0 Prozent. Die Dynamik der Preise sei also ungebrochen, wie Gewos-Geschäftsführerin Carolin Wandzik erklärt. Bei den Häusern stiegen die Preise im Vergleich mit dem Vorjahr um 7,4 Prozent.

Mieten steigen langsamer – und auf dem Land gibt es sogar Leerstände

Der Unterschied zu den Mieten erscheint da schon gewaltig: Diese stiegen nämlich nur um durchschnittlich 3,7 Prozent. Doch was soll man machen: Wenn es kaum Anlagealternativen gibt, sind Immobilien dennoch heißbegehrt. Insbesondere Anleger befeuern diesen Boom deshalb besonders. Es geht ihnen teilweise gar nicht mehr darum, über die Mieten ihre Kapitalkosten hereinzuholen, sondern allein der Wertzuwachs der Gebäude sorgt an vielen Standorten für eine akzeptable Rendite.

Wer in den begehrten Metropolen wohnt und seine Immobilie verkaufen möchte, kann eigentlich monatlich mit Wertsteigerungen rechnen. Anders sieht es in strukturschwachen Regionen und auf dem Land aus: Hier gibt es in einigen Regionen sogar ein Überangebot. In 69 der 401 kreisfreien Städte und Landkreise wurden in den letzten beiden Jahren mehr Wohnungen gebaut als nachgefragt wurden: Hier gibt es tatsächlich Leerstände und einen entsprechenden Preisverfall, berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft.

Niedersachsen: In Hannover steigen die Preise besonders schnell

Blicken wir erneut auf eine bestimmte Region Deutschlands: diesmal Niederachsen. Der vom Empirica-Institut für die LBS-Bausparkassen ermittelte Kaufpreisspiegel enthüllt sehr deutlich, wie sich die Preise in einem so uneinheitlichen Bundesland unterscheiden können. Auch wenn Hannover nicht zu den sogenannten Top-7-Städten in Deutschland gehört, sind die Preise der Landeshauptstadt doch am höchsten: Durchschnittlich 629.000 Euro bzw. 3.571 Euro pro Quadratmeter müssen Käufer hier für ein Eigenheim auf den Tisch legen. Jährliche Steigerungsraten von rund 13 Prozent in den vergangenen Jahren sprechen für einen hochlukrativen Immobilienmarkt. Angesichts der Preise ebenfalls sehr begehrt erscheinen Braunschweig, der Landkreis Harburg, die Städte Wolfsburg und Osnabrück.


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Ein Einfamilienhaus für 80.000 Euro? In einigen Landkreisen ist das tatsächlich möglich

Es gibt aber natürlich auch Regionen, in denen in der Vergangenheit die Preise nicht so stark gestiegen sind – und wo sich die Preise wahrscheinlich auch zukünftig nicht so schnell entwickeln werden. Besonders günstig sind Einfamilienhäuser im Landkreis Holzminden: Hier liegt der Durchschnittspreis bei 127.250 Euro, ein Viertel aller hier angebotenen Häuser kostet sogar nur 80.000 Euro. Weitere Regionen für Schnäppchenjäger sind die Landkreise Northeim und Lüchow-Dannenberg.

Irrtum vorbehalten. Geändert am 09. Januar 2020

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