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Überzeugen Sie Ihren Vermieter

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Besichtigung gut vorbereiten

Besichtigungs-Profis bereiten sich vor: Ein Blick auf den Stadtplan liefert wertvolle Informationen über die Entfernung zu Nahverkehrs-Haltestellen, Einkaufsmärkten oder Kindergärten. Eine solche Karten-Recherche kann auch vorab schon Mängel offenbaren – zum Beispiel, ob die Immobilie an einer lauten Durchgangsstraße liegt. Hilfreich außerdem: eine Checkliste, die beim Besichtigungstermin als Gedächtnisstütze dient.

Einige wichtige Fragen können lauten:

  • Wie groß ist der Renovierungsbedarf?
  • Schränken Dachschrägen oder eine ungünstige Raumaufteilung den nutzbaren Raum ein?
  • Sind die Räume hell genug?
  • Reicht die Zahl der Steckdosen für die persönlichen Bedürfnisse?
  • Macht die Heizung einen modernen und technisch gepflegten Eindruck?
  • Sind ein Autostellplatz oder Fahrradkeller sowie genügend Stauraum vorhanden?

Am Besichtigungstag sollte man sich genug Zeit nehmen und einen Termin bei vollem Tageslicht wählen. Die Checkliste, Notizpapier und Stift sowie eine Digitalkamera gehören zur Ausrüstung. Bei Singles kann eine Vertrauensperson als Begleiter wertvolle Dienste leisten. Denn auch hier gilt: Vier Augen sehen mehr als zwei.

Etwas Vermieter-Psychologie

Pünktliches Erscheinen und gepflegte Kleidung sollten selbstverständlich sein. Hat man es direkt mit einem privaten Vermieter zu tun, kann das ein oder andere persönliche Wort die Chancen auf das neue Zuhause erhöhen. Besonders Lob kommt gut an. "Es gibt wohl keinen Eigentümer, der nicht stolz ist, wenn ein Interessent bei der Besichtigung sagt: ,Eine schöne Wohnung haben Sie da‘", sagt Ulrich Ropertz, Pressesprecher des Deutschen Mieterbunds. Bei professionellen Maklern oder Hausverwaltern ist dagegen eine geradlinige, geschäftsmäßige Gesprächsführung angemessen.
Mit dem Verlassen der Immobilie ist die Besichtigung aber noch nicht zu Ende. Ein Spaziergang in der Umgebung verrät viel über die Nachbarschaft, die Entfernung zu wichtigen Einrichtungen und ganz allgemein darüber, ob man sich in der Gegend wohlfühlen kann.

Auf den zweiten Blick

Rückt das Mietobjekt in die engere Auswahl, sollte ein zweiter, ausführlicher Besichtigungstermin vereinbart werden; nach Möglichkeit an einem anderen Wochentag und zu einer anderen Uhrzeit als der erste. "Manche Wohngebiete sehen am Wochenende ganz anders aus als an einem Werktag. Viele Häuser wirken vormittags wie ausgestorben, wenn die Nachbarn bei der Arbeit sind. Den wahren Geräuschpegel bekommt man erst abends mit", gibt Mieterbund-Sprecher Ropertz zu bedenken. Der zweite Besichtigungstermin ist auch ein guter Zeitpunkt, um vom Vermieter einen genauen Grundriss des Mietobjektes zu erbitten, die Räume selbst auszumessen und Flächenangaben zu überprüfen. Außerdem sollte man sich den Energieausweis und Kopien der letzten Nebenkostenabrechnungen zeigen lassen.

Der knifflige Fragebogen

Vor der Unterzeichnung des Mietvertrags erhalten viele Einzugswillige einen Fragebogen. "Ganz streng genommen brauche ich darauf nicht zu antworten", sagt Ropertz. "Aber wenn ich einen weißen Zettel abgebe, habe ich kaum eine Chance, die Wohnung zu bekommen." Er rät, Daten wie Name, Arbeitgeber, Einkommen und Zahl der zukünftigen Bewohner wahrheitsgemäß anzugeben. Außerdem sollte man eine Kopie der letzten Gehaltsabrechnung, bei Selbstständigen des Steuerbescheids und bei Studenten einer Bürgschaft der Eltern mitbringen. Viele Fragebögen verlangen darüber hinaus Auskünfte zum Privatleben, etwa zum Familienstand. Solche Fragen sind allerdings unzulässig und müssen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Bonitätsauskunft - Entscheidendes Kriterium im Bewerbungsverfahren

Oft erwarten Vermieter, dass Bewerber eine Bonitätsauskunft einholen und sie dann vorlegen. Eine Rechtspflicht zur Einholung einer derartigen Selbstauskunft besteht für den Mietinteressenten nicht - allerdings führt eine Verweigerung oft zu Nachteilen bei dem Bewerbungsverfahren um die Immobilie. Angst um seine Daten muss man jedoch nicht haben. Denn eine einfache Verbraucherauskunft offenbart lediglich Namen, Adresse, Geburtsdatum und eventuelle Auffälligkeiten. Mit den Online-Angeboten zum Beantragen der Bonitätsauskunft lässt sich dies auch ganz einfach und bequem von zu Hause aus erledigen.

Haben Sie Fragen zum Inhalt des SCHUFA-BonitätsCheck?

Für allgemeine Verständnisfragen, die den SCHUFA-BonitätsChecks betreffen, steht die SCHUFA-Service-Nummer zur Verfügung. Diese ist über 0611 – 92780 Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr erreichbar.