Wohnungen werden immer größer

Quadratmeterzahl pro Kopf steigt

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Zahl der Wohnungen und die Wohnfläche pro Person in Deutschland für das Jahr 2019 veröffentlicht. Ende 2019 gab es in Deutschland 42,5 Millionen Wohnungen.


Geräumiges Wohnzimmer mit Küchenzeile

Im Jahr 2019 wuchs der Wohnungsbestand in Deutschland aufgrund von Neubautätigkeit um 277.400 Wohnungen. Das sind 0,7 Prozent mehr im Vergleich zu Ende 2018. Blickt man zehn Jahre zurück, hat sich der Bestand um beachtliche fünf Prozent beziehungsweise rund zwei Millionen Wohnungen erhöht. Statistisch standen im Jahr 2019 für 1000 Menschen insgesamt 511 Wohnungen zur Verfügung.


Größere Durchschnittswohnung

Die Wohnflächen, die jedem Menschen zur Verfügung sehen, haben sich ebenfalls moderat vergrößert. Pro Kopf lag diese im Jahr 2019 bei 47 Quadratmetern. Dieser durchschnittliche Wert gilt nicht nur für Wohnungen, sondern auch für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Das ist genau ein Quadratmeter mehr als im Jahr 2010. Die Durchschnittswohnung hat aktuell 91,9 Quadratmeter und ist damit im Zehnjahresvergleich um zwei Quadratmeter gewachsen.



Gegenstand der Nachweisung 2019 2010 Veränderungen 2019 gegenüber 2010
absolut in %
Wohnungen
Insgesamt (1000) 42512,8 40479,3 2033,5 5,0
je 1000 Einwohner/-innen 512* 595 16 3,2
Wohnfläche
Insgesamt (Millionen m²) 3908,3 3680,6 227,7 6,2
je Wohnung (m²) 91,9 90,9 1,0 1,1
je Einwohner/-in 47,0* 45,0 2,0 4,4

Quelle: Destasis


Weniger Wohnraum in Städten

Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kam jüngst zu einem ähnlichen Ergebnis. Allerdings sei die Pro-Kopf-Wohnfläche in großen Ballungsräumen seit dem Jahr 2010 eher geschrumpft. Das läge gleichermaßen an Wohnraumknappheit und gestiegenen Preisen und Mieten – sodass insbesondere Menschen, die eine neue Wohnung beziehen, mehr zahlen müssen als alteingesessene Bewohner.    






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