Hier erfahren Sie, was das Besondere an Fertighäusern ist, welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, wie Sie die Kosten senken können und welche Anbieter es für diese Eigenheim-Variante gibt.
Fertighäuser lassen sich schnell und mit individuell angepasster Ausstattung bauen und sind daher vor allem bei jungen Familien, Familien mit Kindern und Paaren beliebt.
Je nach Bauweise, Leistungspaket, Größe und Materialien können Sie beim Fertighausbau viel sparen.
Wer handwerkliches Geschick besitzt, sollte beim Fertighaus-Bauen mit anpacken, um den Preis noch weiter zu senken.
Äußerlich gleichen Fertighäuser konventionell errichteten Häusern. Der große Unterschied liegt darin, dass das Fertighaus oder Fertigteilhaus meistens aus in Werkhallen vorproduzierten Holzfertigteilen besteht, die auf der Baustelle schnell und termingerecht zusammengesetzt werden. Auch Fertigteile aus Stahl, Beton, Mauerwerk, Lehm oder massiven Systemsteinen sind üblich. Je größer die Fertigteile sind, umso kürzer die Montagezeit vor Ort. Meist dauert es nur zwei bis drei Tage, das Fertighaus zu bauen.
Wenngleich ein Fertighaus gegenüber anderen Hausarten schnell realisiert werden kann, sollten Sie die Bauplanung nicht zu kurzfristig beginnen. Allem voran ist es wichtig, ein passendes Grundstück zu finden. Mit uns finden Sie Ihr Baugrundstück innerhalb kürzester Zeit. Für die Grundstücksbewertung haben wir für Sie gleichermaßen umfangreiche Informationen zusammengestellt, damit Sie gut vorbereitet in Kaufpreisverhandlungen gehen können.
Fertighäuser sind besonders gut für junge Familien und für Paaregeeignet, die ein günstiges erstes Eigenheim zum Wohnen suchen. Es gibt viele Möglichkeiten, individuelle Wünsche umzusetzen. Wählen Sie dazu das passende Leistungspaket aus unserer Übersicht. Auch für das Alter sind viele Fertighäuser wie etwa die barrierefreien Bungalows geeignet.
Fertighäuser lassen sich in verschiedene Bauweisen unterteilen. Die Bauweise hat unter anderem Einfluss auf die Lebensdauer und Wertstabilität des Hauses. Diese Varianten sind häufig vertreten:
Skelett-Bauweise: Diese Bauweise ist auch als Ständerbauweise bekannt. Sie ähnelt dem klassischen Fachwerkhaus durch Holzbalken an der Fassade und im Innenbereich der Konstruktion.
Holzbalken-Bauweise: Diese Bauweise ist am beliebtesten. Hier bilden Holzgerüste das Fundament des Fertighauses.
Tafel-Bauweise: Hier handelt es sich um eine Untervariante der Holzbalken-Bauweise. Die Fertigung der Bauelemente von den Decken und den Wänden erfolgt bei der Tafel-Bauweise bereits im Werk und schließt die Wärmedämmung ein.
Blockhaus-Bauweise: Hier bestehen die Außenwände aus massiven Holzbalken. Somit ist das Fertighaus besonders stabil, was auch Einfluss auf den Wert der Immobilie hat. Zudem haben Holzfertighäuser ein angenehmes Raumklima und ermöglichen Energieersparnisse.
Fertighäuser unterscheiden sich in den jeweiligen Eigenleistungen, die der Bauherr erbringen muss. Es gibt günstige Bautechniken, bei denen Sie als Eigenheimbesitzer den angelieferten Bausatz selbst zusammenbauen müssen. Die einzelnen Teile werden in der Fabrik vorgefertigt, was eine erhebliche Zeit- und Preisersparnis mit sich bringt. Bauexperten raten allerdings dazu, nur dann auf diese Bautechniken zu setzen, wenn man selbst über ausreichende handwerkliche Fähigkeiten verfügt. Eine weitere Form des Fertighauses sind die sogenannten Ausbauhäuser. Hier übernehmen Experten die Verantwortung für den Außenbereich. Um die Gestaltung und den Ausbau der Innenräume muss sich der Hausbesitzer jedoch selbst kümmern.
Diese Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten für den Fertighausbau:
Leistungsumfang | |
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Je nach Fertighausanbieter können die Bezeichnungen unterschiedlich verwendet werden. Im Vertrag steht genau, welche Leistungen im gewählten Paket enthalten sind. Klären Sie alle Details vorab.
Je nachdem, welches Leistungspaket Sie wählen, können Sie beim Fertighaus Bauen vor allem durch Eigenleistung viele Kosten einsparen. Für Handwerker, junge Menschen und Sparfüchse sind die Fertighäuser daher besonders geeignet. Auch wenn Sie bereit sind, an der Ausstattung ein wenig zu sparen, können Sie die Kosten für das Fertighaus schnell senken.
Wichtig ist zudem, dass Sie die Finanzierung genau berechnen. Üblicherweise finanzieren Sie den Fertighausbau über einen Kredit. Die Voraussetzungen für einen Kredit und Grundlagen zur Berechnung der monatlichen Raten sowie der Zinsen sind die persönlichen monatlichen Einnahmen und ein ausreichendes Eigenkapital. Aus diesem Grund steht am Anfang des Traums vom eigenen Heim die Überprüfung der Finanzierbarkeit "Wieviel Haus kann ich mir leisten?". Erst wenn diese so gut geplant ist, dass Sie keine übermäßigen finanziellen Belastungen zu tragen haben, und Sie über genügend Eigenkapital verfügen, sollten Sie mit der umfangreichen Hausplanung beginnen.
Was kostet ein Fertighaus? Die Kosten pro Quadratmeter hängen von verschiedenen Parametern ab. Bau- und Leistungsspektren sowie Material-, Mengen- und Qualitätsangaben spielen genauso eine Rolle wie die zu erbringenden Vorleistungen. Denkbar sind Vorleistungen wie
Baugrunduntersuchung
befestigter Platz für Baukräne
befestigter Zufahrtsweg für Schwerlaster
Bauschuttcontainer, Versicherung, Strom, Wasser etc.
Diese Vorleistungen sowie die Qualität des Materials beeinflussen den Preis Ihres Fertighauses maßgeblich. Auch die gewählte Größe des Hauses ist ausschlaggebend. Lassen Sie sich vom Anbieter zu den verschiedenen Optionen für den Hausbau beraten, um durch Eigenleistung oder Veränderungen in der Ausstattung einen geringeren Preis zu erzielen.
Die Preise variieren im Hinblick auf die Größe und Ausstattung des Hauses erheblich. Je nachdem, ob ein Ein- oder Mehrfamilienhaus gebaut wird, die Fertighaus Preise liegen im Schnitt zwischen 50.000 und 300.000 Euro. Individuelle Gestaltungswünsche können den Fertighaus-Preis weiter in die Höhe treiben. Wer sich hingegen für eine Standardausstattung entscheidet, kann den Hausbau besonders günstig realisieren. Bauherren können nicht nur die finanzielle Belastung leichter stemmen, sondern erhalten zudem ein solides Gebäude, das in der Regel den höchsten Energiestandards entspricht.
Bei einem so wichtigen Projekt wie dem Bau eines Fertighauses sollten Sie sich die Zeit nehmen und die Anbieter von Fertighäusern sowie deren individuelle Angebote vergleichen. Die Angebotsvielfalt ist immens - dadurch kann sich ein detaillierter Vergleich durchaus lohnen. Wir bieten Ihnen einen umfangreichen Überblick von Hausbau-Anbietern. Darüber hinaus können Sie komfortabel gratis Hausbaukataloge von geprüften Anbieternanfordern.
Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie ein Fertighaus bauen möchten oder lieber auf die Massivbauweise vertrauen wollen, hilft Ihnen diese Tabelle mit Vor- und Nachteilen der Fertighäuser vielleicht bei der Entscheidung:
Vorteile an Fertighäusern | Nachteile an Fertighäusern |
|---|---|
✅ Vom günstigen Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Wunschhaus ist vieles möglich | ✘ Schallisolierung kann schlechter sein als beim Massivhaus |
✅ Positive Ökobilanz, insbesondere bei den Holz-Fertighäusern mit ihrem geringen Heizverbrauch | ✘ Abhängigkeit vom Anbieter |
✅ Keine Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den einzelnen Gewerken, da ein Auftraggeber | |
✅ Bau auf unterschiedlichen Untergründen dank Tragwerk leicht möglich |
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