Instandhaltungskosten

Instandhaltungskosten sind diejenigen Kosten, die entstehen, wenn ein Gebäude oder eine einzelne Wohnung in funktionsfähigem und nutzbarem Zustand gehalten werden soll.

Laut DIN-Norm gehören vier Elemente zu den Instandhaltungsmaßnahmen: Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.

Für Mieter und Vermieter einer Wohnung ist zudem noch die Unterscheidung von Instandhaltung, Instandsetzung und Schönheitsreparatur wichtig. Instandhaltung und Instandsetzung der Mietsache unterscheiden sich wesentlich von den Schönheitsreparaturen. Sie können nur dann auf den Mieter übertragen werden, wenn dies so im Mietvertrag geregelt sind.

Schönheitsreparaturen hingegen umfassen im Wesentlichen nur das Tapezieren und Streichen von Wänden und anderen beanspruchten Wohnungsteilen, wie Böden, Heizkörpern, Türen etc. Die Kosten für Instandhaltung trägt, wenn nicht im Vertrag anders festgehalten, der Vermieter. Die Kosten für Instandsetzung trägt nur dann der Mieter, wenn er verantwortlich zu machen ist für den Schaden, der eine Instandsetzung nötig macht.



Steuererstattungen für Instandhaltungskosten

Wer viel Geld in Renovierungsarbeiten und Instandhaltungskosten investiert, kann zudem auch mit höheren Steuererstattungen rechnen. Neben Hauseigentümern können übrigens auch Mieter Geld zurückerstattet bekommen. Und zwar dann, wenn in den Nebenkosten Summen für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Hausmeisterarbeiten, Hausreinigung, Gartenpflege oder Heizungsmonteurkosten aufgeführt sind. Um dies absetzen zu können, muss jedoch der Personalkosten-Anteil in der Nebenkostenabrechnung durch den Vermieter ausgewiesen werden.