Baulexikon

Baudenkmal

Baudenkmäler stoßen bei Immobilienkäufern insbesondere unter steuerlichen Gesichtspunkten auf Interesse.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Absetzbarkeit der Sanierungskosten, die nach dem Kauf entstanden sein müssen, bilden die Paragraphen 7h,i und 10f des Einkommenssteuergesetzes (EStG). Voraussetzung ist hierbei jedoch das es sich bei dem Gebäude um ein erhaltungswürdiges Einzeldenkmal (§7i EStG) handelt, welches in die Denkmalliste der jeweiligen Stadt eingetragen ist, oder sich das Gebäude in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet (§7h EStG) befindet. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist kann der Kapitalanleger 100% der durch das Denkmalamt anerkannten Sanierungskosten in einem Zeitraum von 12 Jahren (1.-8. Jahr 9% p.a., 9.-12. Jahr 7% p.a.), und der Eigennutzer 90% der Sanierungskosten in einem Zeitraum von 10 Jahren (9% p.a.) als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Allerdings fallen nicht sämtliche Baumaßnahmen unter die steuerliche Begünstigung. Es muss sich immer um Arbeiten handeln, die zur Erhaltung des Gebäudes als Denkmal oder zu einer sinnvollen Nutzung erforderlich sind. Die Sanierung eines Baudenkmals erfolgt in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz, bei Abschluß der erfolgten Sanierung erhält der Bauherr eíne endgültige Bescheinigung durch das Amt welches die Höhe der anerkannten Sanierungskosten ausweist, diese Bescheinigung dient dann als Vorlage beim zuständigen Finanzamt um die steuerlichen Vorteile erhalten zu können.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter DasBaudenkmal.de.

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