Wohnungsvermietung leicht gemacht beim Marktführer

Wie Sie Ihre Wohnung richtig inserieren

Ob es sich nun um eine zu vermietende Eigentumswohnung, um Zwischen- oder Untermiete handelt – wenn Sie sich in der Situation befinden, eine Wohnung vermieten zu müssen, bemerken Sie recht bald, wie viele Fragen hinsichtlich der Durchführung Ihres Vorhabens aufkommen.

Immobilie vermieten beim Marktführer

 

Seien es Angelegenheiten den eigenen Auszug betreffend, sei es der zukünftige Mieter, seien es die Vermietungsmodalitäten oder die anstehenden Kosten – nach und nach wird Ihnen bewusst, dass Ihnen einiges bevor steht. Umso erfreulicher, wenn Ihnen ein wenig Arbeit abgenommen werden kann.

Das Vermieten einer Wohnung kann durch die Servicebandbreite eines Online-Immobilienportals die Suche nach einem potenziellen Mieter deutlich vereinfachen. Doch egal für welchen Weg der Anzeigenschaltung Sie sich entscheiden: Bereits die Recherche auf den Angebotsseiten der Online-Plattformen zeigt Ihnen, was bei Wohnungsvermietungen von Relevanz ist und was Sie beachten sollten.

Wo kann man inserieren?

Nachdem Sie sich zur Wohnungsvermietung entschlossen haben, ist zu überlegen, wo Sie die Mietwohnung inserieren bzw. wie Sie ihre potenziellen Mieter auf die Wohnungsvermietung aufmerksam machen wollen. Folgende Möglichkeiten sind gebräuchlich:

  • Zeitungsanzeige
  • Wohnungsverwaltungen
  • Flyer
  • Private Mund-zu-Mund-Propaganda / Buschfunk
  • Immobilienportale

Je nach dem, in welcher Situation Sie sich gerade befinden, kann die Vermietung einer Wohnung zeitraubend sein oder effektiv gestaltet werden. Natürlich sucht aber jeder nach dem schnellsten und effizientesten Weg.

Was ist bei einer Wohnungsvermietung zu beachten?

  • Zunächst sollten Sie sich die Frage stellen, welchen Mieter Sie für Ihre Wohnung suchen. Wenn Sie von dem zukünftigen Bewohner eine klare Vorstellung haben, lässt sich auch leichter sagen, wo man ihn finden kann. Ältere Menschen nähern sich dem Thema Wohnungssuche beispielsweise manchmal noch über klassische Zeitungsanzeigen, während die Jüngeren eher die Internetplattformen frequentieren. Den größten Interessentenkreis erreichen Sie allerdings heutzutage über das Internet. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die überhaupt keinen Zugang zum Internet haben. Selbst viele ältere Menschen, die keinen eigenen Internetanschluss haben, lassen sich bei der Immobiliensuche von ihren Kindern, Nichten oder Enkeln helfen, um die Vorteile der Online-Immobilienportale zu nutzen.
  • Des Weiteren spielt die Präsentation Ihrer Wohnung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Behalten Sie auch hier Ihre favorisierte Mieterklientel im Auge und achten Sie bei Bild- und Wortwahl darauf, dass Sie den Interessenten ansprechen und ihm die erforderlichen Informationen zukommen lassen.
  • Grundsätzlich steigern Sie die Erfolgschancen bei einer Immobilienanzeige, wenn Sie viele Bilder einfügen und detaillierte Informationen in der Anzeige präsentieren. Je präziser die Vorstellung ist, die sich der Anzeigenleser machen kann, desto höher ist die Chance, dass ein echtes Interesse entsteht. Für Sie ist es nicht wichtig, dass sich möglichst viele Menschen auf die Anzeige melden. Entscheidend ist allein, dass sich Menschen melden, die tatsächlich dazu bereit sind, die Immobilie, die Sie anbieten, zu mieten. Qualität ist auch bei Immobilienanzeigen wichtiger als Quantität.
  • Doch nicht nur Sie müssen Ihren Pflichten nachkommen. Ihr Gegenüber ist ebenfalls dazu angehalten, Ihnen wahrheitsgemäß Auskunft zu geben. Neben der Selbstauskunft sollten Sie von ihm auch einen Einkommensnachweis fordern. Eine Bonitätsprüfung ist ebenfalls ratsam, so vermeiden Sie eventuelle Mietausfälle. Auch wenn die Versuchung groß sein mag, einem Menschen zu vertrauen, sollten Sie sich nicht vom ersten Eindruck blenden lassen. Wenn Sie erst einmal einen Mieter in Ihrer Wohnung haben, der keine Miete mehr zahlen kann oder will, ist es sehr aufwändig und unangenehm, diesen aus der Wohnung zu bekommen. Leider gibt es auch die gefürchteten Mietnomaden, die Sie mit einer Bonitätsprüfung sehr gut abschrecken können.
  • Darüber hinaus ist es ratsam bei nicht besonders einkommensstarken Mietern einen solventen Bekannten oder Angehörigen als selbstschuldnerischer Bürgen hinzuzunehmen. Wenn Sie beispielsweise an Studierende vermieten, können Sie verlangen, dass die Eltern als Bürgen zur Verfügung stehen. In jedem Fall sollten Sie sich finanziell so weit wie möglich absichern, denn so bedauerlich finanzielle Probleme eines Mieters auch für den Mieter selbst sein mögen: Auch für Sie entsteht in einem solchen Fall ein unangenehmer finanzieller Verlust.

Die Formalitäten

Haben Sie sich für einen Mieter entschieden, müssen die Vertraglichkeiten geregelt werden. Vorher sollten Sie aber noch prüfen ob Ihr Mieter über die gewünschte Bonität verfügt. Mit dem SCHUFA-BonitätsCheck für private Vermieter prüfen Sie diese zuverlässig und halten sich Mietnomaden vom Hals. Leider sind es gerade diese Mietnomaden, die (vielleicht aufgrund der Routine) bei Besichtigungsterminen besonders vertrauenswürdig und freundlich wirken. Lassen Sie sich nicht von Kleidung oder einem selbstbewussten Auftreten blenden! Am Ende zählen alleine die Fakten und diese liefert der SCHUFA-BonitätsCheck für private Vermieter sehr zuverlässig.

Haben Sie sich diesbezüglich abgesichert können Sie den Mietvertrag aufsetzen. Der Mietvertrag beinhaltet nicht nur allgemeine Daten die Wohnung betreffend, sondern auch Miethöhe, Nebenkosten und die festgelegte Mietkaution. Vergessen Sie bei der Wohnungsübergabe nicht das Übergabeprotokoll, indem die Anzahl der übergebenen Schlüssel und eventuelle Schäden aufgeführt werden. Damit Sie keine rechtlichen Probleme bekommen, sollten Sie nicht einfach einen Mietvertrag nach Gutdünken aufsetzen, sondern eine bewährte Mustervorlage verwenden. Bei komplexen Mietobjekten kann es unter Umständen auch sinnvoll sein, mit einem auf Mietrecht spezialisierten Anwalt einen speziellen Mietvertrag auszuarbeiten. Bei einer privaten Immobilie ist das aber in der Regel nicht erforderlich.

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