Wohnung vermieten
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Wohnung vermieten beim Marktführer

So einfach geht's

Sie wollen Ihre Eigentumswohnung vermieten oder Sie suchen einen Nachmieter für Ihre Wohnung? Je nach Lage und Art der Wohnung geht dies meist deutlich schneller, als ein Haus-Verkauf, dennoch sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern, denn wer möchte auf Mieteinnahmen verzichten, nur weil noch kein Nachmieter gefunden ist oder unnötig Miete bezahlen, wenn das Eigenheim schon längst bezogen ist.

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Sechs bis acht Wochen sollten Sie für die Suche nach einem Mieter für Ihre Wohnung, die Sie vermarkten wollen, schon einplanen. Wenn Sie den Markt für Ihre Wohnung kennen und wissen, dass die Nachfrage groß sein wird, können Sie selbstverständlich mit einer kürzeren Vermarktungsdauer rechnen. In diesem Fall reicht es in der Regel, die Anzeige für einen Monat bei ImmobilienScout24 zu inserieren.

Die Preiskarten - eine Orientierungshilfe für die Vermietung der Wohnung

Wer sich bisher vor Abschluss eines Mietvertrages über die marktüblichen Preise in seiner Region informieren wollte, der musste bei der Stadt oder den örtlichen Mietervereinen einen Mietspiegel bzw. ein Gutachten anfordern. Das geht jetzt auch einfacher:

In den Preiskarten von ImmobilienScout24 können Sie Ihre Stadt oder Region eingeben und bekommen eine Karte mit den aktuellen Mietpreisen und deren Veränderung im Vergleich zum Vorjahr angezeigt. Das ist für Sie eine gute Orientierungshilfe, wenn Sie Ihre Wohnung anbieten und dafür einen Mieter suchen.

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit mit dem MietpreisCheck die Miete von vergleichbaren Objekten aus der Nachbarschaft zu ermitteln. Unter Angabe der Adresse und der Objektkriterien erhalten Sie hier den Mietpreis und können diesen als Orientierung nutzen, um den Mietpreis für Ihre Immobilie festzulegen.

Sieben Fragen an den künftigen Mieter Ihrer Wohnung

Verlassen Sie sich bei Ihrer Mietersuche nicht allein auf Ihre Menschenkenntnis.
Fühlen Sie Ihrem Mieter bereits vor Mietvertragsabschluss auf den Zahn. Das sind die sieben Fragen, die Vermietungsprofis ihren Mietern stellen:

  1. Für wie viele Personen benötigen Sie die Wohnung?
  2. Wünschen Sie Haustiere?
  3. Welche Musikinstrumente spielen Sie oder Ihre Familienmitglieder?
  4. Aus welchen Gründen endet Ihr bisheriges Mietverhältnis?
  5. Wie heißt Ihr bisheriger Vermieter?
  6. Sind Sie mit einer Mieterbonitätsprüfung durch Selbstauskunft einverstanden?
  7. Ist gegen Sie ein schwebendes Konkurs-, Insolvenz- oder Vergleichsverfahren anhängig?

Der Vertrag zur Vermietung der Wohnung

Rund 65% aller Deutschen wohnen zur Miete. Grundsätzlich regelt der Mietvertrag (§ 535 Bürgerliches Gesetzbuch) die Gebrauchsüberlassung an einer fremden Sache gegen Zahlung eines Mietzinses.

Für die Mietverträge gelten folgende Grundsätze:

  • Beide Mietvertragsparteien müssen namentlich benannt sein.
  • Das Mietobjekt muss exakt bezeichnet werden. Hierzu zählen auch mit vermietete Nebenräume oder sonstige Mietgegenstände wie Garage, Gartenanteil, Kellerräume, Autoabstellplatz u. ä.
  • Die vereinbarte Miethöhe muss ebenfalls genannt sein; gegebenenfalls unterteilt in Nettomiete, Höhe der Betriebskostenvorauszahlung sowie die einzelnen Betriebskosten (Nebenkosten).
  • Der Beginn und - bei befristeten Mietverträgen - das Ende des Mietverhältnisses müssen aufgeführt sein. Bei der Regelung der Mietdauer sind Mieter und Vermieter relativ frei.

Vermietung der Eigentumswohnung bedarf eventuell der Zustimmung

Für Wohneigentümer gilt: Wollen sie ihre Wohnung nach einiger Zeit nicht mehr selbst bewohnen, so können sie sie vermieten. Allerdings kann die Gemeinschaftsordnung (Die Gemeinschaftsordnung ist eine Art Satzung, in der die grundlegenden Rechte und Pflichten der Eigentümer innerhalb der Gemeinschaft festgelegt sind.) beinhalten, dass die Eigentümergemeinschaft oder stellvertretend für sie der Hausverwalter dem zustimmen muss.

Wohnungen vermieten und Nebenkosten vereinbaren: Vorsicht!

Wollen Sie Wohnungen vermieten, verlangen Sie in aller Regel nicht nur die Netto-Kaltmiete, sondern auch Nebenkostenvorauszahlungen. Diese müssen nicht auf den Cent genau korrekt sein, können das oft auch nicht. Allerdings sollten Sie sich davor hüten, die Nebenkosten zu gering anzusetzen, wenn Sie die Wohnung anbieten. Wird im Nachhinein klar, dass diese geringen Kosten nur dazu dienten, einen Mieter anzulocken, so können Sie unter Umständen auf späteren Nachzahlungen sitzen bleiben.

Wohnung vermieten: Die Sache mit den Schlüsseln

Eine häufige Streitfrage zwischen Mieter und Vermieter befasst sich mit den Wohnungsschlüsseln. Wenn Sie eine Wohnung vermieten, müssen Sie dem Mieter grundsätzlich alle Schlüssel aushändigen. Ohne dessen Wissen dürfen Sie keinen Schlüssel behalten und sich erst recht keinen Zugang zur Wohnung verschaffen. Das wäre nämlich Hausfriedensbruch und berechtigt den Mieter zur fristlosen Kündigung. Sollte der Mieter nachträglich herausfinden, dass Sie noch einen Schlüssel zu seiner Wohnung besitzen, darf er ein neues Türschloss einbauen lassen – und zwar auf Ihre Kosten. Allerdings können Sie mit dem Mieter vereinbaren, dass Sie für Notfälle einen Schlüssel einbehalten. Diesen dürfen Sie allerdings auch nur im Notfall nutzen. Gleiches gilt übrigens, wenn der Mieter vor Ende des Vertragszeitraums auszieht. Solange der Mietvertrag noch läuft, dürfen Sie die Wohnung nur mit Zustimmung des Mieters betreten. Allerdings haben Sie ein Recht auf Herausgabe aller Wohnungsschlüssel, wenn der Mietvertrag endet, das gilt auch für vom Mieter nachgemachte Schlüssel.

Beim Wohnungen vermieten an die Hausordnung denken

Händigen Sie Ihrem künftigen Mieter unbedingt die Hausordnung bei Abschluss des Mietvertrags aus. Sie regelt alle Verhaltensweisen in der Hausgemeinschaft und die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, wie dem Trockenraum im Keller. Außerdem können Sie dem Mieter per Hausordnung Pflichten auferlegen, wie die Reinigung des Treppenhauses oder den Winterdienst. Achten Sie in letzterem Fall darauf, dass die Hausordnung schriftlich als Bestandteil des Mietvertrages festgehalten wird. Sonst können Sie die Pflicht der Treppenhausreinigung des Mieters nicht nachweisen.

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