Die häufigsten Umzugspannen

Warum der Umzug so oft im Chaos endet

Zerbrochenes Porzellan, ein verstauchter Fuß oder ein abgebrochener Wohnungsschlüssel: Wer umzieht, sollte sich auf kleine bis mittlere Missgeschicke einstellen – und sich vor allem gut vorbereiten, um den Schaden und den Ärger so gering wie möglich zu halten.

Was kostet Ihr Umzug?

Wohnfläche

ca.

Entfernung

ca. km

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Kosten

Umzugsunternehmen

ab

 

Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Fast jeder kennt einen in der Familie oder im Freundeskreis. Oder man ist selbst so einer: ein Umzugsutopist. Vor einem Wohnungswechsel  werden das gute Geschirr und der Nippes der Großmutter liebevoll in Seidenpapier eingeschlagen, die Kartons akkurat beschriftet und die Verpflegung der Umzugshelfer durchdacht. Entsprechend hoch sind dann auch die Erwartungen an den großen Tag des Kistenschleppens und Möbelrückens. Es wartet ein neuer Lebensabschnitt, da muss – nein: da wird einfach alles stimmen. So denkt sich der Umzugsutopist und träumt weiter seinen rosaroten Traum des Wohnungswechsels.

Die meisten Menschen, die umziehen, haben sich natürlich mit der Realität auseinandergesetzt. Trotzdem kommt es immer wieder zu Pannen: Der neue Haustürschlüssel bricht ab, der Umzugswagen bekommt einen Kratzer, oder das Klavier passt nicht durch die Tür.

Warum Umzüge so oft unterschätzt werden

vollbepackte Umzugskartons

Checklisten und gute Vorbereitung beugen dem Umzugs-Chaos vor.

Wie kommt es, dass manche Menschen einen Umzug unterschätzen? „Häufig hat man Idealvorstellungen von dem neuen Ort und von dem Leben, das dort auf einen wartet. Das führt dazu, dass man auch den praktischen Prozess des Umzugs in einem viel zu schönen Licht sieht“, sagt Psychotherapeutin Dr. Agnes Justen-Horsten. Tatsache ist aber: Ein Umzug bedeutet viel Arbeit und hält nicht nur angenehme Überraschungen bereit. Die Tücken der neuen Wohnung, die Empfindlichkeiten der zukünftigen Nachbarn – all das ist nicht von vornherein abzusehen.

Wie man die Zahl der bösen Überraschungen so gering wie möglich halten kann? „Dadurch, dass man sich auf die planbaren Dinge konzentriert. Gute Organisation ist das A und O jedes Umzugs“, meint Johannes Wörle, der Privatleute und Unternehmen in Umzugsfragen berät. Wer Zeitreserven für den Umzug einplant, sich rechtzeitig um einen Nachmieter kümmert und beim Möbelkauf die Lieferzeiten einkalkuliert, vermeidet Stress. Auch bei der Ummeldung von Telefon- und DSL-Anschluss ist oft mit einigen Wochen Bearbeitungszeit zu rechnen.

Packen mit Checkliste, Vorbereiten mit Angebotsvergleich

Ein Mann liegt unter Kartons vergraben.

Bereiten Sie sich gut auf den Umzug vor, dann versinken Sie nicht im Stress.

Umzugskartons sollte man sich schon zwei Monate vor dem Umzugstermin besorgen, rät Wörle. „So hat man genügend Zeit, um auszusortieren und Stück für Stück einzupacken. Damit man nicht meint, etwas Wichtiges vergessen zu haben, sollte man mit Checklisten arbeiten.“ Bei der Frage nach der Logistik setzen viele auf Eigenregie. Dabei ist nach Angaben des Umzugsberaters bei Fernumzügen ab 100 Kilometer eine Spedition günstiger und professioneller. Hier sollte man sich vorab bei mehreren Anbietern einen Kostenvoranschlag geben lassen. Allerdings: Selbst eine noch so gute Vorbereitung schützt nicht vor allen Fallstricken. Denn irgendwas ist ja bekanntlich immer – das ist eine Sache der Erfahrung.

Fünf Tipps, um Umzugsärger zu vermeiden

  1. Rechtzeitig renovieren:
    Wer umzieht, muss zunächst die alte Wohnung auf Vordermann bringen. Um hierbei Stress zu vermeiden, sollte man sich frühzeitig in seinem alten Mietvertrag über nötige Schönheitsreparaturen informieren.

  2. Aussortieren:
    Sobald ein Umzug ansteht, heißt es: Ballast loswerden. Mit wenig Gepäck reist es sich leichter. Soll der alte Beistelltisch wirklich mit? Wird der Röhrenfernseher noch gebraucht? Nein? Dann weg damit. Für Sachen, die noch intakt sind, finden sich Abnehmer auf Flohmärkten oder Online-Börsen.

  3. Richtig packen:
    „Immer wieder werden die Kartons zu voll gepackt“ sagt Umzugsexperte Johannes Wörle. Achten Sie darauf, Leichtes mit Schwerem zu kombinieren. Oder benutzen Sie mehrere, dafür aber kleinere Kartons.

  4. Klug finanzieren:
    Ein Umzug ist teuer. Wer aus beruflichen Gründen umzieht, kann aber in manchen Fällen Unterstützung vom Arbeitgeber bekommen. Die Kosten sind in solchen Fällen auch steuerlich absetzbar. Seit 2006 können auch private Umzüge als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ abgesetzt werden.

  5. Pausen machen:
    Essen gehen, ein gutes Buch lesen, einen Film ansehen: „Kleine Auszeiten sollte man sich auch in der heißen Phase des Umzugs nehmen – selbst wenn noch keine Kisten ausgepackt sind“, sagt Psychotherapeutin Dr. Agnes Justen-Horsten.
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