Mietpreisbremse in Sachsen

Sachsen braucht keine Mietpreisbremse

Die sächsische Landesregierung sieht keinen Bedarf für die Einführung der Mietpreisbremse – auch nicht in Leipzig und Dresden.

Kein angespannter Wohnungsmarkt in Sachsen


Trotz steigender Nachfrage ist in Dresden derzeit keine Mietpreisbremse geplant.

In Ballungsräumen wie Leipzig und Dresden steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Dennoch rechtfertigt die Lage nach Einschätzung der Landesregierung keinen Einsatz der Mietpreisbremse. In Dresden liegt die durchschnittliche Monatskaltmiete aktuell bei rund 7,67 Euro/m², in Leipzig bei 6,74 Euro/m². Experten analysieren derzeit den Wohnungsmarkt in Sachsen. Es ist davon auszugehen, dass die Neuerung weder in Leipzig und Dresden, noch im Rest des Bundeslandes zum Einsatz kommt

So funktioniert die Mietpreisbremse

Die Mietpreisebremse soll Gebiete mit knappem Wohnraum entlasten, indem sie die maximal mögliche Mieterhöhung festlegt. In welchen Städten und Gemeinden der Wohnungsmarkt angespannt ist, bestimmen die einzelnen Bundesländer. Die Miete darf in ausgewiesenen Gebieten höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Letztere steht im lokalen Mietspiegel oder in einem eigens dafür erstellen Gutachten. Um die Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau nicht zu gefährden, sind Neubauten von der Novelle ausgenommen. Auch bei umfassend sanierten Bestandswohnungen greift die Mietpreisbremse nicht. Mieten, die bereits vor der Mietpreisbremse zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete lagen, müssen nicht rückwirkend gesenkt werden.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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