Mietpreisbremse in Niedersachsen

Niedersachen will die Mietpreisbremse 2016 einführen

Die Landesregierung Niedersachsen hat sich für die Einführung der Mietpreisbremse entschieden. In welchen Städten die Gesetzesnovelle in Kraft tritt, ist noch unklar. Die Regierung analysiert derzeit den Wohnungsmarkt, um angespannte Gebiete zu definieren und Sachverständigengutachten zu erstellen. Die Mietpreisbremse soll in Niedersachsen im Jahr 2016 umgesetzt werden.

In Niedersachsen gilt die Mietpreisbremse nur in Städten


In ländlichen Gebieten Niedersachsens gibt es keinen Bedarf für eine Mietpreisremse.

Es steht bereits fest, dass die Mietpreisbremse in ländlichen Gebieten nicht erforderlich ist. In den Städten sieht der Wohnungsmarkt hingegen angespannter aus: Aktuell liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Wolfsburg bei 9,82 Euro/m², in Hannover bei 8,58 Euro/m², in Braunschweig bei 8,07 Euro/m² und in Osnabrück bei 7,53 Euro/m². Es ist wahrscheinlich, dass die Mietpreisbremse dort zum Einsatz kommt, um Wohnungssuchende vor hohen Mieten zu schützen.

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Die Mietpreisbremse soll den Mietenanstieg in Ballungsräumen dämpfen

Die von der Bundesregierung beschlossene Mietpreisbremse tritt am 1. Juni 2015 in Kraft. Wann und ob sie in den einzelnen Bundesländern eingeführt wird, bestimmen die Landesregierungen selbst. Die neue Regelung legt fest, dass die Mietpreise bei Neuvermietung nicht höher als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Letztere ist im lokalen Mietspiegel festgehalten oder wird mithilfe eines Gutachtens ermittelt. Die Mietpreisbremse kommt in Städten, Bezirken und Gemeinden mit knappem Wohnraum zum Einsatz und bleibt fünf Jahre lang gültig. Ausgenommen sind Neubauten und umfassend modernisierte Bestandswohnungen.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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