Mietpreisbremse in Brandenburg

Mietpreisbremse in Brandenburg gilt seit 2016

Die Landesregierung Brandenburg hat die Mietpreisbremse in 31 Kommunen eingeführt. Vor allem die Mieter in den an Berlin angrenzenden Bezirken sollen entlastet werden.

Wo die Mietpreisbremse in Brandenburg greift


Besonders in Potsdam sind die Mieten hoch

Brandenburg hat zum 01.01.2016 die Mietpreisbremse eingeführt. Damit darf die Miete in 31 brandenburgischen Kommunen bei einer Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete um höchsten zehn Prozent übersteigen. Vor allem an Berlin angrenzende Kommunen, die dem Nachfrageüberhang der Hauptstadt ausgesetzt sind, sollen von dem neuen Gesetz profitieren.  

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Die Mietpreisbremse gilt in folgenden Städten und Kommunen: Ahrensfelde, Bernau, Birkenwerder, Blankenfelde-Mahlow, Dallgow-Döberitz, Eichwalde, Erkner, Falkensee, Glienicke/Nordbahn, Großbeeren, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Hoppegarten, Kleinmachnow, Königs Wusterhausen, Mühlenbecker Land, Neuenhagen, Nuthetal, Oranienburg, Panketal, Petershagen/Eggersdorf, Potsdam, Rangsdorf, Schönefeld, Schöneiche, Schulzendorf, Teltow, Velten, Werneuchen, Wildau, Zeuthen.

Knapper Wohnraum und hohe Mieten in Potsdam

Auch in der Landeshauptstadt Potsdam ist es schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Mieten sind dort in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt aktuell bei 9,80 Euro pro Quadratmeter. In beliebten Stadtteilen ist Wohnen noch teurer: In der Berliner Vorstadt zahlen Mieter 10,45 Euro/m² pro Quadratmeter.

Die Mietpreisbremse soll den Wohnungsmarkt entspannen

Die Mietpreisbremse wurde auf Bundesebene am 1. Juni 2015 beschlossen. Sie besagt, dass die Miete bei Neuvermietung von Bestandswohnungen die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um zehn Prozent überschreiten darf. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist dem lokalen Mietspiegel zu entnehmen. Ist kein qualifizierter Mietspiegel vorhanden, erstellen Sachverständige ein Gutachten.

Die Mietpreisbremse gilt nur in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Diese Gebiete werden von den Bundesländern bestimmt. Neubauten und die Erstvermietung von Bestandswohnungen nach einer umfassenden Modernisierung sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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