Um sich einen Überblick über die nutzbare Wohnfläche auf dem Baugrundstück zu verschaffen, hilft ein Blick in den Bebauungsplan. Hier sind die maximale Grundfläche für das Haus und die Anzahl der Geschosse festgeschrieben. Bei Bedarf erklärt Ihnen ein Fachmann, was die einzelnen Zahlen und Symbole bedeuten. Wichtig sind zunächst Dachform, Dachneigung, Grundstücksfläche, Grundflächenzahl (GRZ), Geschossflächenzahl (GFZ) und Baulinien. Denn sobald diese Komponenten feststehen, können Größe und Form der überbaubaren Fläche, Anzahl der Geschosse, Bruttogrundfläche (BGF) und Nutzfläche (NF) Ihres Hauses ermittelt werden.


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Wohnfläche mittels Raumprogramm berechnen

Um zu ermitteln, wie viel Wohnfläche Sie benötigen, sollten Sie sich ein Raumprogramm überlegen, dass Ihren Anforderungen gerecht wird. So gehen Sie bei der Erstellung Ihres persönlichen Raumprogramms vor.


Persönliches Raumprogramm erstellen

Daraus ergibt sich die maximal nutzbare Fläche für ein Raumprogramm und damit eine erste Kostenschätzung. Parallel dazu können Sie nun entscheiden, welche Räume Sie sich in Ihrem neuen Zuhause wünschen und wie groß die einzelnen sein sollen. Nicht vergessen: Die Nutzung der Räumlichkeiten kann sich wandeln. Kinderzimmer werden später einmal frei und können anderweitig belegt werden. Vielleicht planen Sie auch eine separate Wohnung zum Untervermieten ein.


Wie viel Wohnfläche können Sie sich leisten?

Mit Hilfe des Raumprogramms haben Sie Ihren tatsächlichen Raumbedarf ermittelt. Jetzt können Sie anfangen, Ihre Kosten zu schätzen.


Dachgeschoss und/oder Keller ausbauen

Wenn Sie ein Haus mit geneigtem Dach bauen, können Sie einen späteren Dachausbau einplanen. Denn das Dachgeschoss bietet potenziellen Wohnraum, der bei Bedarf als Hobbyraum oder zusätzliches Kinderzimmer erschlossen werden kann. Ein Dachgeschoss gilt nicht als Vollgeschoss, wenn weniger als zwei Drittel seiner Grundfläche höher als 2,30 Meter sind. Daher kann ein solches Geschoss immer zur zulässigen Gesamtfläche hinzugenommen werden. Ähnlich verhält es sich beim Keller. Er gilt nicht als Vollgeschoss, wenn seine Deckenoberkante im Mittel nicht höher als 1,40 Meter über der festgelegten Geländeoberfläche liegt und nicht mehr als zwei Drittel seiner Grundfläche höher als 2,30 Meter sind.

Ganz klar: Ein ausgebautes Dachgeschoss und insbesondere ein Keller treiben die Hausbaukosten in die Höhe. Auf der anderen Seite steckt eine Menge Potenzial in diesen Räumlichkeiten. 


Grundrisse beim Hausbau

Platz für Partys und Raum für Rückzug: Ob ein Haus Ihre persönlichen Wohnbedürfnisse erfüllt, hängt von der Raumaufteilung ab. Die Planung des Grundrisses ist daher einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau.


Zeit für den perfekten Grundriss

Das Raumprogramm steht, Sie haben ermittelt, welche Räume Sie sich in welcher Größe wünschen. Im nächsten Schritt geht es um Platz für Gemeinsamkeit und Rückzugsmöglichkeiten, um Himmelsrichtungen und kurze Wege.

Kurz gesagt: Es geht um den perfekten Grundriss. Lassen Sie den Familienrat tagen. Denn der Grundriss sollte so geplant sein, dass der Alltag jederzeit reibungslos und harmonisch verlaufen kann.


Optimalen Raumbedarf ermitteln

Überlegen Sie sich ein Raumprogramm: Welche Räume brauchen Sie in Ihrem neuen Zuhause und wie groß sollen sie sein? Unsere Übersicht wird Ihnen dabei helfen.


Beispielrechnung an einem Grundstück

Wir zeigen Schritt für Schritt anhand einer Beispielrechnung, wie die Wohnflächenberechnung für ein Grundstück aussehen kann.

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