Welche Lage sich für den Immobilienkauf besonders lohnt

Immobilienkauf – nicht nur Süddeutschland ist attraktiv

Wie gut die Wertsteigerung einer Immobilie ausfällt, hängt in erster Linie von der Entwicklung der regionalen Wirtschaftskraft ab. Gute Gewinnchancen sehen Experten derzeit im Süden Deutschlands und in einigen Metropolregionen.

Wenn Sie auf lange Sicht mit Ihrer Wohnimmobilie eine gute Rendite erzielen wollen, sollten Sie die Entwicklung der Immobilienpreise im Blick behalten. Dabei gilt: Deutschland ist kein einheitlicher Immobilienmarkt, sondern die Preise können je nach Region langfristig steigen, stagnieren oder sogar zurückgehen.

Entscheidend ist dabei, wie attraktiv die Region für Unternehmen und Arbeitnehmer ist. Je mehr Menschen dort hinziehen möchten, umso größer wird die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen – und das bringt die Preise zum Steigen.

Dauerbrenner Süddeutschland

Obwohl die Immobilienpreise jetzt schon überwiegend hoch ausfallen, sehen die Immobilienexperten der Postbank in einer aktuellen Studie für Baden-Württemberg und Bayern ein besonders gutes Potenzial für weiteren Wertzuwachs. Grund dafür sind die sehr guten Aussichten für Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie die gut ausgebaute Infrastruktur. Als Top-Standorte sehen die Experten derzeit den Großraum München sowie Ingolstadt, Erlangen und Heidelberg.

Zumindest die Nebenkosten beim Immobilienkauf sind im Süden noch vergleichsweise günstig. Mit einer Grunderwerbsteuer von 5,0 Prozent liegt Baden-Württemberg im unteren Mittelfeld, Bayern ist mit einem Grunderwerbsteuersatz von 3,5 Prozent neben Sachsen sogar das günstigste Bundesland.

Attraktive Regionen im Westen und Norden

Für die Regionen West- und Norddeutschlands wird eine überwiegend stabile Entwicklung bei den Immobilienpreisen prognostiziert.

Überdurchschnittlich gutes Gewinnpotenzial zeigt sich in der nordrhein-westfälischen Universitätsstadt Münster, wo der Wohnungsleerstand auf einem bundesweiten Rekord-Niedrigwert liegt. Düsseldorf, Köln und Bonn können ebenso gute Prognosewerte vorweisen wie Frankfurt und Hamburg.

Auch in etlichen kleineren Städten wie Gütersloh, Trier, Braunschweig, Gießen und Fulda sowie in den Landkreisen entlang der niederländischen Grenze zeigt das Preisbarometer nach oben.

Großraum Berlin mit großen Unterschieden

Im Osten Deutschlands ist neben Dresden vor allem der Großraum Berlin ein Magnet für Zuzügler. Ein aktuelles Rating von Immobilienscout24 zeigt jedoch: Vor allem im Berliner Umland gibt es große Unterschiede beim Wertsteigerungspotenzial.

Während etwa die Nachbarstadt Potsdam als attraktiver Immobilienstandort gilt, kämpfen einige Regionen in Havelland, Märkisch-Oderland, Oder-Spree oder Ostprigniz-Ruppin mit rückläufigen Einwohnerzahlen – ein Indiz dafür, dass der Verkauf von Immobilien in den kommenden Jahren schwieriger werden könnte.

Wertsteigerung wird auch von lokalen Faktoren beeinflusst

Der regionale Standort ist ein wichtiger, aber längst nicht der einzige Einflussfaktor auf die Wertentwicklung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses.

Auch in schwierigeren Regionen können langfristige Preissteigerungen erzielt werden, wenn sich die Immobilie in einer guten Wohnlage befindet, eine solide und qualitativ hochwertige Bausubstanz vorweisen kann und den Bewohnern einen gut durchdachten Grundriss bietet. Auch die öffentliche Verkehrsanbindung und die Infrastruktur in der näheren Umgebung wirken sich langfristig auf die Werthaltigkeit aus.

Fazit: Beziehen Sie beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung sowohl die regionalen Standortfaktoren wie auch die individuellen Merkmale der Immobilie in Ihre Entscheidung mit ein. Wenn alles zusammenpasst, haben Sie die besten Chancen auf eine langfristig attraktive Wertsteigerung.

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