Auf der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung?

Eine gute Baufinanzierungsberatung ist die Voraussetzung für eine günstige und sichere Finanzierungsstrategie. Doch wie hilfreich war die Beratung wirklich? Die Checkliste hilft Ihnen dabei, nach dem Gespräch die Qualität einzuschätzen.


  • Analyse:  Nur wenn der Berater gleich zu Beginn der Baufinanzierungsberatung Ihre finanzielle Situation detailliert abgefragt und analysiert hat, haben Sie ein solide Entscheidungsbasis für den Einsatz Ihres Eigenkapitals.
  • Einkommensverhältnisse: Ein guter Berater ermittelt nicht nur Ihre aktuellen Einkommensverhältnisse, sondern prüft auch, wie sich Ihr Familieneinkommen in den nächsten Jahren voraussichtlich entwickeln wird. Dies ist wichtig, um eventuelle Sondertilgungsoptionen darauf abstimmen zu können.
  • Laufende Nebenkosten: Im Finanzierungsplan muss deutlich werden, dass Ihre laufenden Wohnnebenkosten als Eigentümer höher sind als bei einem Mieter, weil Sie die Kosten für Rücklagen und Hausverwaltung selbst tragen müssen.
  • Erwerbsnebenkosten: Ein absolutes Muss ist das Einrechnen der Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühr und eventueller Maklercourtage in die Baufinanzierung.
  • Geldreserve: Vor allem beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte der Berater gezielt abfragen, wie hoch die Aufwendungen für Renovierungen und Einrichtungsinvestitionen sein werden, damit hierfür ein ausreichender Geldbetrag reserviert werden kann.
  • Einbindung von Bausparverträgen und Riester-Guthaben: Wenn Sie über einen zuteilungsreifen Bausparvertrag oder über ein größeres Riester-Guthaben verfügen, rechnet Ihnen ein guter Berater aus, wie Ihre Zins- und Tilgungsaufwendungen mit und ohne Berücksichtigung des Bauspardarlehens bzw. Riester-Kapitals aussehen.
  • Staatliche Förderung: Insbesondere beim Erwerb energieeffizienter Immobilien und beim Einsatz von erneuerbarer Energie gibt es zinsverbilligte Förderkredite der KfW. Wurden Sie in der Beratung darauf hingewiesen, und hat Ihnen der Berater die Konditionen erläutert?
  • Schuldenfrei in Rente: Jedes Finanzierungsmodell sollte so gestaltet sein, dass Sie spätestens im Alter von 65 Jahren schuldenfrei sind.
  • Flexibilität: Gute Berater zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten für Sondertilgungen oder Änderungen der Ratenhöhe bestehen und wie sich diese auf den Zinssatz auswirken. Dann können Sie Ihr Finanzierungskonzept gezielt an Ihre künftige Einkommensentwicklung oder auf zu erwartende Erbschaften anpassen.
  • Risiken: Bei Finanzierungen mit kurzfristiger Zinsbindung und bei variablen Darlehen können sich die Zinskosten massiv erhöhen, wenn im Lauf der Zeit die Marktzinsen wieder steigen. Verantwortungsbewusste Finanzierungsberater zeigen Ihnen anhand einer Hochrechnung verschiedener Szenarien, wie sich dieses Risiko im Vergleich zu langfristig gebundenen Darlehen auswirken kann.

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