KfW-Förderung

Zuschuss für sicheres Wohnen

Die Nachfrage nach Krediten der Förderbank KfW für den Einbruchschutz ist nach wie vor groß. Nun wurden die Mittel noch einmal aufgestockt. Eigentümer und Mieter von Immobilien können bei der Förderbank Zuschüsse beantragen, um ihr Zuhause besser vor Einbrechern zu schützen.


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Wer über die Installation einer Alarmanlage nachdenkt oder die von ihm bewohnte Immobilie mit stärkeren Fenstern oder Türen sichern will, kann Fördergelder in Anspruch nehmen. Für die ersten 1.000 Euro einer solchen Investition gibt die staatliche Förderbank KfW bis zu 200 Euro hinzu. Die Mindestinvestitionssumme, die bezuschusst wird, liegt bei 500 Euro; die maximale Summe je Wohneinheit bei 15. 000 Euro. Gefördert wird der Einbruchschutz über „Altersgerecht Umbauen“ (KfW-Investitionszuschuss 455).

Was wird gefördert?


  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren sowie deren Nachrüstung mit Türspionen, Mehrfachverriegelungssystemen mit Sperrbügel, Einsteckschlössern, Gegensprechanlagen etc.
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, wie z. B. Pilzkopfverriegelungen, drehgehemmte Fenstergriffe etc.
  • Einbau einbruchhemmender Gitter, Klapp- und Rollläden
  • Einbau von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, wie z. B. intelligente Türschlösser mit personalisiertem Zutrittsrecht
  • Baugebundene Assistenzsysteme, wie z. B. Bild-, Gegensprechanlagen, baugebundene Not- und Rufsysteme, Bewegungsmelder

Tipp:

Mieter sollten mit Ihrem Vermieter eine Modernisierungsvereinbarung abschließen.


Nicht gefördert werden


  • Ferienhäuser und -wohnungen
  • Wochenendhäuser
  • Boardinghäuser und
  • Nachfinanzierungen begonnener oder abgeschlossener Vorhaben

Höhe des Zuschusses pro Antrag


Förderfähige Investitionskosten:

bis 1.000 Euro förder­fähiger Investitionskosten: 20 Prozent

darüber hinausgehende förderfähige Investitionskosten: 10 Prozent

Voraussetzung für die KfW-Förderung Einbruchschutz ist, dass die Summe aller Investitionen bei mindestens 500 Euro liegt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens über das KfW-Investitionszuschussportal zu stellen.


Sinnvolle Kombinationen prüfen


Stehen mehrere Umbau-Maßnahmen an, ist es sinnvoll zu prüfen, welche Kombinationsmöglichkeiten es bei der Förderung gibt. So kann das Produkt „Altersgerecht Umbauen“ parallel zum Einbruchschutz für Maßnahmen zur Barriere-Reduzierung genutzt werden. Arbeiten zur energetischen Sanierung, können über das Produkt „Energieeffizient Sanieren“ als Kredit (151, 152) oder Zuschuss (430) finanziert werden. Eine Kombination mit öffentlichen Zuschüssen und Zulagen Dritter ist ebenfalls möglich.

Ausführliche Informationen zu den Produkten und deren Kombinationsmöglichkeiten gibt es unter: www.kfw.de/einbruchschutz und www.kfw.de/159 (Kredit).



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