Jetzt Finanzspritze für den Einbruchschutz sichern

So erhalten Sie Fördermittel von der KfW

Widerstandsfähige Sicherheitstechnik ist der Alptraum jedes Einbrechers. Wenn Sie Ihr Eigenheim besser schützen möchten, können Sie Fördergelder der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen.


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Viele Hausbesitzer machen es Einbrechern sehr leicht, in ihre privaten Räume einzudringen. Häufig reicht Profis bereits ein richtig gesetzter Kuhfuß am Kellerfenster aus, um sich mit einem kräftigen Ruck Zutritt zu verschaffen. Dabei können Sie Ihr Eigenheim mit wenigen Maßnahmen effektiv vor Einbrüchen schützen. Technische und mechanische Schutzvorrichtungen, die den modernen Standards entsprechen, halten dem besten Hebelwerkzeug lange stand. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, unterstützt den Einbau von modernem Einbruchsschutz mit einer Finanzspritze. Allerdings sollten Sie einen entsprechenden Antrag rechtzeitig einreichen. Das Jahresbudget der KfW ist erfahrungsgemäß bereits deutlich vor Ablauf des Kalenderjahres aufgebraucht.

KfW vergibt frische Fördermittel für Einbruchschutztechnik


Im Fördertopf der Kreditanstalt für Wiederaufbau befinden sich dieses Jahr insgesamt 50 Millionen Euro. Damit hat der Bund die Mittel im Vergleich zum Vorjahr um satte 40 Millionen aufgestockt. Grund dafür ist die hohe Nachfrage des letzten Jahres. Gefördert werden Sicherungsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden und Eigentumswohnungen durch einen Förderkredit oder einen Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses hängt von der Investitionssumme ab: Je höher diese ausfällt, desto mehr gibt die KfW dazu. Hier reicht die Höhe der Fördermittel von 200 Euro bis zu 1.500 Euro.



Voraussetzungen für den Erhalt der Fördermittel


Voraussetzungen für die Finanzspritze vom Bund sind:

  • Die Ausgaben für den Einbruchsschutz betragen mindestens 2.000 Euro. Die Mindestsumme berücksichtigt sowohl die Kosten für die verbauten Materialien als auch die Lohnkosten für das Handwerksunternehmen.
  • Die Einbruchsschutztechnik muss von einem entsprechend spezialisierten Handwerksunternehmen eingebaut werden.
  • Der Antrag muss bei der KfW eingehen, bevor die Arbeiten zum Einbruchschutz beginnen.


Diese Maßnahmen werden bezuschusst


Polizeistudien zufolge versuchen Einbrecher lediglich zwei bis fünf Minuten lang, sich Zutritt zu einem Gebäude zu verschaffen. Haben Sie bis dahin keinen Erfolg, geben Sie auf und suchen sich ein anderes Objekt. Der Einbruchschutz sollte also den Werkzeugen und Techniken von Einbrechern einige Minuten standhalten, um das Gebäude effektiv zu sichern. Doch nicht jeder eingebaute Fensterriegel hindert einen Einbrecher daran, in ein Gebäude einzudringen. Die Sicherheitsmaßnahmen müssen moderne Standards erfüllen – schließlich rüsten Einbrecher ebenfalls auf.

Mechanische Sicherungen bilden eine solide Grundlage. Die KfW empfiehlt Türen, die mit widerstandsfähigen Schlössern, Schutzbeschlägen und Schließblechen ausgerüstet sind. Sperrbügeln sichern Haustüren zusätzlich. Fenster werden mit Scheiben aus Sicherheitsglas, abschließbaren Griffen und höchst stabilen Rahmenkonstruktionen zur schwer überwindbaren Hürde für Einbrecher. Auch Gitter oder Rollläden sind effektive Schutzmaßnahmen. Achten Sie darauf, dass die eingebaute Schutztechnik mindestens der Widerstandsklasse RC2 angehört. Niedrigere Widerstandsklassen erkennt die KfW nicht an.

Hochklassige Technik verstärkt den Schutz zusätzlich. Hier können Sie für den Einbau einer Alarmanlage und die Installation von Beleuchtung an gefährdeten Türen und Fenstern Fördermittel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen.


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