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Immobilien in Belgien kaufen

Belgien ist ein Land der Vielseitigkeit. Neben den drei offiziell anerkannten Amtssprachen -niederländisch, französisch und deutsch - bietet das Land ursprüngliche Landschaften, Dünen und Strände, aber auch hochmoderne und romantische Städte. Das macht Belgien zu einem beliebten Standort für Immobilien zum Kauf.


Beliebte Regionen zum Kauf von Immobilien

Flandern oder die Flämische Region bezeichnet den nördlichen Teil Belgiens. Hier lebt knapp die Hälfte der Bevölkerung. Der Großteil der flämischen Bevölkerung spricht Niederländisch. Bekannt wurde die Gegend rund um den Antwerpener Hafen durch den florierenden Diamantenhandel. Dadurch ist vor allem die größte Stadt der Region überdurchschnittlich wohlhabend. Die ländlich noch sehr grünen Landschaften sind gespickt von historischen Städten. Außerdem gehört die gesamte belgische Nordseeküste zu der Region. Hier liegen beliebte Ferienorte wie Ostende oder Knokke-Heist, die sich durch ihre schönen Sandstrände auszeichnen. Wer eine Immobilie für den Ferienaufenthalt sucht, wird hier fündig. Wird das Auslandsdomizil nicht dauerhaft genutzt, lässt es sich hier gewinnbringend an Urlauber vermieten.

Die Wallonische Region ist die südliche Region Belgiens. Die Bevölkerung in diesem Landesteil spricht zum größten Teil Französisch. Der östlichste Teil grenzt an Deutschland und besitzt auch einen großen Anteil deutschsprachiger Bewohner, was den Immobilienkauf erleichtern kann. Die größte Stadt ist Charleroi, die durch die Kohleindustrie Bekanntheit erlangte. Das wirtschaftliche Zentrum Walloniens befindet sich hingegen in Lüttich. Weniger als 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, bietet die Stadt eine große Vielfalt an kulturellen Angeboten.

Die dritte Region ist die belgische Hauptstadt Brüssel. Als Sitz der Europäischen Union hat sie internationale Bedeutung. Die Stadt gilt als äußerst hochpreisig und luxuriös. Dies hängt damit zusammen, dass sie die dritthöchste Kaufkraft der EU hat. Außerdem ist das Bruttoinlandsprodukt doppelt so hoch wie der EU-Durchschnitt - das wirkt sich natürlich auch auf die Immobilien aus. Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten gehören das EU-Parlament und das Atomium. Außerdem zeichnet sich besonders die Brüsseler Altstadt durch eine Vielzahl von Lokalen aus. Kneipen, Cafés und Bistros reihen sich dort aneinander.

INSERATE IN BELGIEN

  • Auslandsdomizile
  • Anlageobjekte
  • Hochwertig und attraktiv

 

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So gestaltet sich der Immobilienmarkt in Belgien

Brüssel gehört zu den hochpreisigen Gegenden Belgiens. Durch die gestiegene Attraktivität der Stadt stiegen in den vergangenen Jahren auch die Preise für Immobilien in Belgien. Der Kauf eines Hauses ist aber wegen der teuren Mieten immer noch eine überaus interessante Option für angehende Anwohner. Viele Anbieter kennzeichnen den Verkauf ihrer Immobilie nur durch Schilder im Fenster. Wenn der Kaufinteressent den Verkäufer darüber kontaktiert, spart er eventuell anfallende Maklerkosten. Ein Haus in Brüssel kostet durchschnittlich etwas über 350.000 Euro. Kleinere Wohnungen gibt es ab 200.000 Euro zu kaufen.

Freistehende Immobilien in Belgien sind vielfach in Wallonien zu finden. Die Angebote differenzieren zwischen Stadthäusern oder Landhäusern. Vor allem die ländlichen Regionen bieten viel Abwechslung. In den Ardennen ist es sogar möglich, ein Haus in einem Skigebiet zu kaufen.

Flandern entwickelt sich zu einer der modernsten Gegenden Belgiens. Rund um die Großstädte bilden sich industrielle Vororte und viele Arbeitsplätze. Besonders an Flandern ist, dass es lange Zeit keine Bauvorschriften gab. Dadurch entstanden viele Häuser, die besonders individuell aussehen.

Für einen rechtskräftigen Kauf einer Immobilie in Belgien ist die Beauftragung eines Notars nicht verpflichtend. Trotzdem ist die Beauftragung eines Notars nach dem Vertragsabschluss notwendig. Er prüft die Belastung der Immobilie und informiert die Bank, die Verwaltung und das Hypothekenamt über den Kauf. Die Grunderwerbsteuer ist in Flandern mit 10 Prozent am niedrigsten. In Brüssel und Wallonien liegt sie bei 12,5 Prozent. Die Maklerkosten übernimmt in der Regel der Verkäufer. Die Notarkosten betragen etwa 1 bis 4 Prozent des Kaufpreises.

Wie kann eine Immobilie in Belgien finanziert werden?

Mit dem Kauf einer Immobilie in Belgien hat der Besitzer einen Vorteil, da die Mietpreise sehr hoch sind. Banken finanzieren gerne den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung. Es ist üblich, dass bei Vertragsabschluss 10 Prozent des Kaufpreises angezahlt werden. Daraufhin öffnet sich ein viermonatiges Zeitfenster, in welchem der Käufer mit der Bank über eine Finanzierung verhandeln kann. Es bietet sich an, im Vertrag ein Vorkaufsrecht festzuhalten.

Der Zins, der dabei berechnet wird, liegt für Ausländer nicht weit über der Zinsrate in Deutschland. Die Dauer der Finanzierung liegt zwischen 5 und 15 Jahren. In Belgien kann die Immobilie zu 70 Prozent des Beleihungswertes finanziert werden. Verschiedene Ersatzsicherheiten, wie Immobilien oder Aktien in Deutschland, können bei der Vergabe angerechnet werden. Deswegen ist es für Käufer einer Immobilie in Belgien oft möglich, die gesamte Kaufsumme zu finanzieren.


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