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Immobilien kaufen in Spanien

Spanien steht für Wärme, Sonne, feine Sandstrände, günstige Preise, gutes Essen und eine abwechslungsreiche Landschaft. Das Land ist mit seiner kulturellen Vielfalt, seinen historischen Städten und seinen Inseln eines der beliebtesten Urlaubsziele der Europäer. Immobilien in Spanien sind bei Ausländern sehr gefragt.

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Immobilien in Spanien

Was: Wahl der Immobilie
Wo: Wahl der Region

Häuser & Wohnungen in beliebten Regionen


Wissenswertes über Spanien


Das Königreich Spanien liegt im Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel. Es ist fast 506.000 Quadratkilometer groß und hat circa 46,5 Millionen Einwohner. Das Land gliedert sich in 17 autonome Gemeinschaften. Die bevölkerungsmäßig größte Gemeinschaft und eine der beliebtesten Tourismusregionen ist Andalusien mit mehr als acht Millionen Einwohnern, gefolgt von Katalonien, Madrid und Valencia. Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist Madrid mit über drei Millionen Einwohnern. Zweitgrößte Stadt ist Barcelona mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern, gefolgt von Valencia, Sevilla, Saragossa und Málaga.

Die landschaftliche Vielfalt reicht von Hochgebirge wie den Pyrenäen und dem Pico de Teide über Hochebenen bis zu mediterranen Küstenebenen. Entsprechend abwechslungsreich ist auch das Klima, so etwa mit milden Sommern und Wintern entlang der Atlantikküste, kontinentalem Klima im Landesinneren und subtropischem Klima auf den Kanarischen Inseln. Pro Jahr besuchen mehr als 75 Millionen Touristen das Land. Damit ist es auf Platz drei der weltweit beliebtesten Urlaubsländer.

Wie gestaltet sich der Immobilienmarkt in Spanien?


Auf dem spanischen Immobilienmarkt herrscht viel Bewegung, er ist der sechstgrößte Markt der Welt. 2015 verzeichnete das Land gegenüber dem Vorjahr einen Transaktionszuwachs von 25 Prozent, auf den Balearen waren es sogar 30 Prozent. Ein Grund dafür ist, dass viele Spanier ihren Immobilienbesitz während der Krise verkauften und in Mietobjekte zogen. Dennoch ist auch in diesem Jahr die Anzahl an Verkäufen gestiegen, was mit einem verstärkten Interesse bei ausländischen Käufern zusammenhängt. Dementsprechend sind vor allem Ferienimmobilien in beliebten Tourismusregionen wie den Pyrenäen, der Costa Brava, der Costa Daurada, der Costa del Sol und den Kanarischen Inseln gefragt.

Auch bei Häusern und Wohnungen in Städten wie Barcelona oder Madrid ist die Nachfrage und damit der Wert der Objekte gestiegen. Das Angebot ist hier im Vergleich zu anderen europäischen Städten recht gut, was damit zusammenhängt, dass viele Banken immer wieder Immobilien aus Insolvenzverfahren anbieten. Im Landesinneren ist der Markt abseits der Städte recht entspannt, hier gibt es nur eine leichte Steigerung bei Nachfrage und Preis. Wer eine ruhige und günstige Ferienimmobilie in Spanien sucht, hat hier die beste Auswahl.


Wie hoch sind die Preise für Wohnungen und Häuser in Spanien?


Im Schnitt muss für eine Wohnung oder ein Haus etwas mehr als 1.900 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt werden. Die günstigste Landesregion ist Aragon, gefolgt von Estremadura und Navarre. Hier kostet ein kleines Haus im Durchschnitt circa 135.000 Euro. Rioja ist die teuerste Gegend, hier liegen die Preise bei 210.000 Euro. In Kastillien, Leon, La Mancha, Murcia und Asturias werden Immobilien im Schnitt für 170.000 Euro gehandelt.

Insgesamt sind die Preise seit 2014 geradezu explodiert. Laut Eurostat-Häuserpreisindex betrug der Zuwachs 15 Punkte. Trotzdem liegen sie in vielen Regionen unter dem europäischen Durchschnitt und der Kauf lohnt sich, da eine weitere Wertsteigerung zu erwarten ist. Experten rechnen mit jährlichen Preissteigerungen von fünf Prozent

Welche Immobilientypen gibt es?


  • Villen: Neben modernen Objekten sind viele Objekte im typischen spanischen Stil gehalten. Die großen Anwesen zeichnen sich durch außergewöhnlich schöne Lagen aus.
  • Ferienwohnungen: Luxusimmobilien wie Penthäuser dominieren den Wohnungsmarkt. Eine hochwertige Ausstattung und Panoramaaussichten über die Stadt oder das Meer steigern den Wert der größtenteils neuen Immobilien.
  • Landhäuser und Fincas: Die für Spanien typischen Landgüter in Alleinlagen mit großen Grundstücken und Pool sind in der Regel einstöckig und zeichnen sich durch eine rustikale Bruchstein-Bauweise aus. 

Wer darf spanische Immobilien kaufen?


EU-Bürger sind beim Immobilienkauf Spaniern gleichgestellt, aktuell gibt es auch für Nicht-EU-Bürger keine Einschränkungen. Einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein einer spanischen Steuernummer, der sogenannten NIE. Sie kann bei der Ausländerabteilung der für die jeweilige Region zuständigen Polizeistelle beantragt werden.

Wie läuft der Immobilienkauf ab?


Im Rahmen einer Besichtigung werden die Vertragskonditionen vereinbart. Sagt der Käufer zu, gilt dies bereits als rechtsgültiger Vertrag, der einem Vorvertrag gleicht. Mit ihm wird eine Anzahlung von zehn Prozent des Kaufpreises fällig. Es ist ratsam, sich als Käufer den Kaufvertrag des aktuellen Besitzers inklusive Eintragungsvermerk im Grundbuch vorlegen zu lassen, um eine Bestätigung zu haben, dass er auch tatsächlich Eigentümer ist und das Objekt verkaufen darf.

Auch wenn es nicht verpflichtend ist und Privatverträge ebenso bindend sind, ist zu empfehlen, einen neutralen Anwalt mit dem Verfassen des Kaufvertrags zu beauftragen. Nach der Unterzeichnung wird ein Notar damit beauftragt, die Escritura de Compraventa zu erstellen. Mit diesem öffentlichen Vertrag wird der Verkauf notariell beglaubigt, das Eigentum wird beim Grundbuchamt gesichert und der Käufer zahlt den noch offenen Restbetrag.


Was bietet Spanien seinen Bewohnern?


  • vielfältige Flora und Fauna
  • schöne Städte mit romantischen Altstädten, vielen Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten
  • gut ausgebautes Straßennetz und gute Erreichbarkeit mittels Flugzeug, Schiff, Zug, Fernbus oder Auto
  • hoch entwickeltes Land mit niedrigen Lebenserhaltungskosten
  • sehr gutes sportliches Angebot wie Fußball, Basketball, Radfahren und Mountainbiken, Tennis, Golf oder Schwimmen.
  • gelebte Landeskultur mit festlichen Bräuchen wie den Feierlichkeiten zur Semana Santa
  • kulinarische Vielfalt mit international beliebten Klassikern wie Paella und Tapas, frischem Obst und Gemüse, magerem Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Käseprodukten

Welche Dokumente werden benötigt?


  • Pass
  • Steuernummer
  • Kaufurkunde des aktuellen Besitzers
  • Grundbuchauszug
  • Bewohnbarkeitsbescheinigung
  • Nachweis der Zahlung der Grundsteuer
  • für Wohnungseigentum zusätzlich die Satzung der Eigentümergemeinschaft, ein Nachweis der Zahlung der Gemeinschafts- und Wohnkosten, eine Bestätigung der Schuldenfreiheit der Eigentümergemeinschaft und eine Teilungserklärung.

Welche Nebenkosten müssen beglichen werden?


Im Schnitt betragen die Nebenkosten circa elf Prozent des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus: 

  • Mehrwertsteuer: Wenn es sich bei dem Objekt um einen Neubau handelt, müssen zehn Prozent Mehrwertsteuer bezahlt werden.
  • Grunderwerbsteuer (Impuesto sobre Transmissiones): Sie liegt je nach Kaufpreis zwischen acht und zehn Prozent.
  • Stempelsteuer (Acto Juridicos Documentados): Sie liegt zwischen 1,5 und zwei Prozent des Kaufpreises.
  • Eintragung ins Grundbuch: Sie schlägt mit 0,5 Prozent des Kaufpreises zu Buche.
  • Gebühr für die Steuernummer
  • Notarkosten: Sie hängen von der Größe der Immobilie ab.
  • eventuell Anwaltskosten: In der Regel verlangen Anwälte für ihre Beratungstätigkeit ein Prozent des Kaufpreises.
  • eventuell Bezahlung eines Übersetzers

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