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Darlehenszinsen

Der Darlehenszins, oder auch Sollzins genannt, ist der Zinssatz, der auf Grundlage des Darlehenssollbetrags berechnet und von dem Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu zahlen ist.

Dabei richtet sich der Darlehenszins nach den allgemeinen marktüblichen Zinskonditionen, also dem Zinsniveau, und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Gesamtkreditkosten. Die Höhe wird bei Abschluss einer Baufinanzierung festgelegt und gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.

Bis Juni 2010 wurde der Darlehenszins- bzw. Sollzinssatz als Nominalzinssatz bezeichnet, mit dem der Betrag des Darlehens verzinst wird. Neben den Sollzinsen fallen jedoch noch weitere Kosten, so genannte Nebenkosten an, so dass für den Vergleich verschiedener Darlehensangebote am besten der Effektivzins herangezogen wird.

Sofern vertraglich nichts anderes bestimmt ist, sind die Darlehenszinsen jeweils am Ende eines Jahres zu bezahlen oder bei früherer Rückzahlung gemeinsam mit dem Darlehensbetrag.

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