Indexmietvertrag

Steigen die allgemeinen Lebenshaltungskosten, steigt auch die Miete – wenn eine Indexmiete im Vertrag vereinbart wurde.

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Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Vermieter und Mieter können im Mietvertrag vereinbaren, dass sich die Mieterhöhung nach der allgemeinen Teuerungsrate, dem Preisindex, richtet. Diese Art von Mietvertrag heißt Indexmietvertrag. Steigen also die Preise für die Lebenshaltungskosten in Deutschland, steigt automatisch auch die Miete.

Jährliche Mieterhöhungen

Früher war ein Indexmietvertrag nur für gewerbliche Immobilien möglich, aber seit einigen Jahren erlaubt das Mietrecht diese Art des Mietvertrags auch für privaten Wohnraum. Als Index darf der Vermieter hier ausschließlich auf den vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindex für die Lebenshaltungskosten aller privaten Haushalte in Deutschland Bezug nehmen. Vereinfacht ausgedrückt: Steigen die allgemeinen Lebenshaltungskosten, erhöht sich bei einem Indexmietvertrag automatisch die Grundmiete, und zwar um die amtlich festgestellte Inflationsrate. Steigen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 2 Prozent, darf der Vermieter die Miete um genau 2 Prozent erhöhen. Der Vermieter darf die Miete jedoch nur anpassen, wenn ihre Höhe mindestens ein Jahr unverändert war. Davon unabhängig sind die Nebenkosten zu betrachten: Steigen die Preise für Energie, Wasser und andere Betriebskosten, reicht der Vermieter diese Steigerung ohnehin anteilig an den Mieter weiter, ob sie nun über oder unter dem Index liegen.

Indexmiete vs. Vergleichsmiete

Indexmiete

Theoretisch ist bei einem Indexmietvertrag auch eine Mietsenkung möglich. Sinken die Lebenshaltungskosten, müsste in demselben Maße auch die Indexmiete nach unten korrigiert werden. Tatsächlich jedoch ist das bis jetzt noch nie vorgekommen, denn die Statistiker ermitteln Jahr für Jahr steigende Lebenshaltungskosten. Die Teuerungsraten sind zwar hierzulande moderat, aber im Schnitt wird es eben nie billiger, sondern stets teurer. Und diese Teuerungsrate kann der Vermieter bei einem Indexmietvertrag an den Mieter weitergeben. Ein Indexmietvertrag hat die nächste Mieterhöhung also bereits eingebaut – allerdings in überschaubarer Höhe. Wer keinen Indexmietvertrag abschließt, ist aber vor Mieterhöhungen keineswegs gefeit. Ist die Miete an die ortsübliche Vergleichsmiete gebunden, kann das vor allem in begehrten Großstadt-Lagen zu Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent und mehr in zwei Jahren führen.

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