Haus verkaufen

Hausverkauf Checkliste – von der Planung bis zum Vertragsabschluss

Wann ist ein guter Zeitpunkt, um ein Haus zu verkaufen? Welche Unterlagen brauche ich? Wie finde ich einen Käufer? Der Verkauf eines Hauses bedarf gründlicher Vorbereitung. Nur so lässt sich ein gutes Ergebnis erzielen.

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Vorbereitung des Hausverkaufs

Was für einen Makler im positiven Sinn Routine ist, bringt einen Hauseigentümer ganz schön ins Schwitzen. Bereits bevor die ersten Schritte zum Verkauf eingeleitet sind, stellen sich grundlegende Fragen.

  • Wann ist ein guter Zeitpunkt, um mein Haus zu verkaufen?
  • Wie viel Zeit muss ich für den Verkauf und die Vermarktung einplanen?
  • Welche Eckdaten zum Haus sind notwendig?
  • Welche Unterlagen muss ich nachweisen?
  • Was ist ein realistischer Preis?
Zeitpunkt

Natürlich werden zu allen Jahreszeiten Häuser verkauft. Wenn Sie es aber strategisch planen können, wäre Frühjahr und Sommer ein idealer Zeitpunkt. Die Tage sind lang und hell, ringsherum blüht es – ideal für Besichtigungstermine.

Vermarktungsdauer

Viele Faktoren, wie z.B. die genaue Art der Immobilie, deren Ausstattung, Region und Konditionen, zu denen die Immobilie angeboten wird beeinflussen den Verkauf. Als grober Richtwert für die Vermarktungsdauer gelten rund 5 Monate, wobei sich Häuser in der Stadt (Ballungsgebiete) meist schneller verkaufen lassen als im ländlichen Raum. Bei der Anzeigenlaufzeit einer privaten Immobilienanzeige bei ImmobilienScout24 können Sie zwischen 14 Tagen, 1 Monat und 3 Monaten wählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eine Anzeige mit unbegrenzter Laufzeit zu buchen. Für den Verkauf eines Hauses empfiehlt sich aus o. g. Gründen in den meisten Fällen die längere Anzeigenlaufzeit. Wenn Sie Ihr Haus über längere Zeit nicht verkaufen können, sollten Sie zusätzlich in Erwägung ziehen, es zu vermieten.

Eckdaten & Unterlagen

Ganz gleich, ob Sie eine Anzeige aufgeben wollen oder einen Makler beauftragen, folgende Eckdaten und wichtige Unterlagen sollten Sie in jedem Fall bereithalten:

  • Wohnfläche des Hauses (Grundfläche aller Räume, die zu Wohnzwecken genutzt werden, Balkone und Ähnliches zählen nur zur Hälfte)
  • Grundstücksfläche (Wert steht im Grundbuch oder im Lageplan)
  • Baujahr
  • Zustand des Hauses (z. B. Dämmung, Heizung, Fenster, Elektrik)
  • Ausstattung (z. B. Sauna, besondere Technik, Parkett)
  • Laufende Kosten (z. B. Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung)
  • Energieausweis
  • Grundbuchauszug
  • Bewertung der Immobilie
  • Grundrisse
  • Aufstellung der durchgeführten Sanierungen
  • Bauzeichnungen
  • Gebäudeversicherungsschein

Zwar benötigen Sie diese nicht zwingend als Verkäufer, allerdings braucht sie der Käufer, um die Finanzierung des Hauskaufs bei einer Bank zu beantragen. Da die meisten Immobilienkäufe größtenteils fremdfinanziert sind, sind auch Sie indirekt darauf angewiesen. Daneben dienen diese Unterlagen dazu, dem Käufer fundierte Angaben zum Objekt machen zu können:

Preisermittlung

Bei der Preisermittlung für ein Haus spielen viele Faktoren eine Rolle: Lage des Objekts, Größe, Zustand der Bausubstanz sowie die aktuelle Marktsituation in der Region.

Preiskarten

Die Preiskarten von ImmobilienScout24 bieten Ihnen einen guten Anhaltspunkt, um zu einer ersten Preisermittlung zu gelangen. Hier finden Sie alle relevanten Informationen zu regionalen Preisen für Häuser. Eine erste Orientierung können zusätzlich die aufgerufenen Preisen vergleichbarer Objekte auf dem Immobilienmarkt liefern.

Professionelles Wertgutachten

Sie können einen Sachverständigen mit einem Gutachten zur Wertermittlung beauftragen. Der Preis dafür richtet sich nach dem Wert der Immobilie. Bei einem Objektwert von 250.000 Euro liegt er etwa zwischen 1.400 und 2.000 Euro.

Online Immobilienbewertung

Die preisgünstige Alternative zum Gutachten ist eine Online-Bewertung, wie sie bei ImmobilienScout24 zum Preis von 29,90 Euro angeboten wird. Sie erfassen hier einfach mit Hilfe eines Online-Tools die wichtigsten Daten Ihrer Immobilie. Dazu zählen u. a. Standort, Baujahr, Größe, Bauweise sowie Details zum baulichen Zustand und zum Ausstattungsniveau. Auf der Grundlage des umfangreichen Bestands inserierter Immobilien ermitteln Sie so eine Marktwertschätzung, die Ihnen sofort inklusive einer Kurzanalyse in kompakter Form als PDF-Datei zur Verfügung steht.

Haben Sie alle Eckdaten und Unterlagen zusammengetragen und einen realistischen Verkaufspreis ermittelt, kann der Verkauf des Hauses starten.

Anzeige schalten

Mit einer Immobilienanzeige erhalten Sie schnell Kontaktanfragen von potenziellen Käufern. Schalten Sie einfach und sicher eine Anzeige beim Marktführer. Wir zeigen Ihnen, wie das geht. Schnell den richtigen Käufer finden. Jetzt Anzeige aufgeben!

Haus verkaufen lassen – Makler finden

Wenn Sie den umfangreichen Arbeits- und Organisationsaufwand, den ein Hausverkauf mit sich bringt, nicht allein stemmen wollen, beauftragen Sie am besten einen Makler. Er ist Experte in Sachen Immobilien und kennt den lokalen Markt. Vor Unterzeichnung des Maklervertrages sollten Sie sich über die Zahlung der Maklerprovision einigen. Es gibt die Möglichkeit, dass der Käufer die Provision allein zahlt, Käufer und Verkäufer sich die Kosten teilen oder der Verkäufer die Maklerprovision allein übernimmt. Das ist sinnvoll, wenn Standort und Beschaffenheit des Hauses schwer vermittelbar sind oder der Verkauf besonders schnell erfolgen soll.  

Die Beauftragung eines Maklers ist natürlich Vertrauenssache. Bei uns finden Sie den richtigen Makler!

Haus verkauft! – Tipps zur Übergabe
  • Erstellen Sie während der Übergabe ein detailliertes Übergabeprotokoll.  So schützen Sie sich vor späteren Nachforderungen des Käufers.
  • Übergeben Sie  alle Unterlagen und möglichst auch Abnahmeprotokolle zum Beispiel zur Heizungsanlage an den neuen Eigentümer.
  • Vermerken Sie alle überreichten Dokumente im Übergabeprotokoll.
  • Händigen sie den Schlüssel erst aus, wenn der vollständige Kaufpreis auf Ihrem Konto eingegangen ist.
Kosten für den Verkäufer

Die Kosten für Notar und Grundbucheintrag trägt in der Regel der Käufer. Wenn Sie allerdings Ihr Haus nicht selbst genutzt haben und weniger als zehn Jahre Eigentümer waren, könnte die sogenannte Spekulationssteuer auf Sie zukommen. Haben Sie aber vor dem Hausverkauf mindestens zwei Jahre selbst in Ihrem Haus gelebt, greift die Sonderregelung zur Eigennutzung und Sie werden von der Steuer befreit.