Im Rahmen eines Verkaufsprozesses entstehen zahlreiche Dokumente, die unterschiedlich wichtig sind. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Hausverkauf-Unterlagen Sie aufbewahren müssen und welche Regelungen insbesondere Käufer beachten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Hausverkauf sollten Unterlagen unterschiedlich lang aufbewahrt werden. Notariell beglaubigte Urkunde sollten lebenslang aufbewahrt werden. Heben Sie andere Unterlagen mindestens fünf Jahre lang auf.

  • Eine Aufbewahrungspflicht von zwei Jahren besteht bei handwerklichen Rechnungen.

  • Käufer sollten beachten, dass sie die Unterlagen auch für den Fall eines Weiterverkaufs benötigen werden, da so u.a. der Verkehrswert der Immobilie besser bestimmt werden kann.

  • Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis. Sie können sich einen Makler aus Ihrer Region empfehlen lassen.

Nach dem Hausverkauf: Unterlagen wie lange aufheben?

Privatpersonen sind nur in wenigen Fällen dazu verpflichtet, Unterlagen aufzubewahren. Es wird jedoch dazu geraten beim Hausverkauf wichtige Unterlagen aufzubewahren, um mögliche rechtliche Konflikte beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie zu vereinfachen. Grundsätzlich gilt, dass die meisten Unterlagen zwischen zwei und 30 Jahren lang aufgehoben werden sollten.

Notariell beglaubigte Unterlagen: Alle notariell beglaubigten Dokumente sollten optimalerweise lebenslang aufbewahrt werden. Wurde ein Gutachten zur Immobilie verfasst, sollten Sie dieses auch lebenslang aufheben.

Übergabeprotokoll: Das Übergabeprotokoll, das dem Vertrag beiliegt, sollten Sie mindestens drei Jahre lang aufheben. Insbesondere wenn sich Klauseln zu Gewährleistungsansprüchen im Vertrag befinden, ist der Nachweis, in welchem Zustand die Immobilie an den Käufer übergeben wurde, besonders wichtig.

Handwerkerrechnungen: Eine Pflicht zur Aufbewahrung von Dokumenten gilt für Handwerkerrechnungen. Dies gilt für handwerkliche Leistungen wie Renovierungsarbeiten, Bauleistungen, planerischen Leistungen und Reinigungsarbeiten. Der Handwerker ist dazu verpflichtet, in der Rechnung darauf hinzuweisen, dass die Unterlagen mindestens 24 Monate archiviert werden müssen.

Wie lange sollte der Käufer der Immobilie die Unterlagen aufheben?

Käufer sollten beachten, dass Sie die Unterlagen und Verträge, die sich auf den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung beziehen, langfristig aufbewahren. In jedem Fall sollten sie die Hauskauf-Unterlagen so lange aufbewahren wie sie im Besitz des Wohneigentums sind. Insbesondere wenn Sie später planen, die Immobilie wieder zu verkaufen, helfen diese den Verkehrswert der Immobilie zu schätzen.

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