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Endet 2021 der Immobilienboom?


Auf dem Immobilienmarkt hat das Coronavirus bisher wenig Schaden angerichtet. Aber was bringt 2021?

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Immunitätswunder Immobilienpreise

Hurra, das neue Jahr ist da. Leider hat uns das Coronavirus noch nicht verlassen. Im Gegenteil. Auf dem Immobilienmarkt – das kann man jetzt rückblickend sagen – hat das Coronavirus wenig Schaden angerichtet. Es gab Bauverzögerungen, ein paar Wochen gab es eingeschränkte Besichtigungen. Bankgespräche und Notartermine mussten ausgesetzt werden. Aber die Branche hat sich schnell an die veränderten Bedingungen angepasst. 

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Das Coronavirus hat die Nachfrage nach Wohnraum und deshalb auch nach Finanzierungen nicht abgeschwächt. Sie blieb, allein die Medien und Formate haben sich geändert. Bei vielen Vermittlern für Baufinanzierungen wechselte man im Frühjahr 2020 sehr schnell auf einen „Videomodus“. Die Not führte zur Etablierung eines neuen schnellen Prozesses: Dank entfallener Anfahrtswege gab es schneller und mehr Termine, die Finanzierungszusagen lagen ebenfalls schneller vor. 

Die Preise haben sich in den meisten Regionen stabil entwickelt. Der gefürchtete Preisverfall ist ausgeblieben. Die Bausparkasse Wüstenrot blickt mit einer Prognose der Immobilienpreise bis 2025 in die Zukunft: Und wie sehen diese Entwicklungen aus? 


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Urbanisierung sorgt für steigende Preise

Wenn alles so weitergeht wie derzeit, würde der Preistrieb vor allem in Ballungszentren immer so weiter gehen: „Vor allem in Städten, die durch ein attraktives Arbeitsplatzangebot viele Menschen anziehen, könnten die Preise für Wohnungen und Häuser bei anhaltenden Trends bis 2030 um über 50 Prozent steigen.“ (Bausparkasse Wüstenrot) Gründe für die weiterwachsenden Preise seien die Urbanisierung, die Landflucht und damit der Wegzug aus dörflichen Gebieten. In ländlichen Regionen könne sich entsprechend ein Preisrückgang bemerkbar machen, zum Beispiel in Ostdeutschland, im Ruhrgebiet und im Saarland.

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Zins, Einkommen, Bevölkerungsentwicklung

Zu den drei wichtigsten Einflussfaktoren zählt die Bausparkasse die Zinsen, das Einkommen und die Bevölkerungsentwicklung. Das hat Hand und Fuß. Steigende Zinsen machen Kredite teuer und die Menschen könnten sich bestimmte Hauspreise einfach nicht mehr leisten. Aktuell sind die Bauzinsen allerdings sehr stabil, unter anderem auch deshalb, weil die Europäische Zentralbank (EZB) immer neues Geld in den Markt presst. Im Dezember 2020 noch wurde das Notprogramm zur Bekämpfung der Pandemie (PEPP) auf die Wahnsinnssumme von 1,85 Billionen Euro aufgebläht. Einkommensverluste hätten einen ähnlichen Effekt wie steigende Zinsen. Hier könnte sich je nach Länge der Pandemie durchaus etwas tun, wenn Unternehmen insolvent gehen, Kurzarbeit grassiert und Arbeitslosenzahlen steigen. Der dritte Faktor: Bevölkerungswachstum und Wanderungsbewegungen. Sie sorgen für einen Nachfragedruck – und der ist in den Städten besonders groß, breitet sich aber auch immer mehr in deren Umland aus. Regionale Unterschiede bestimmen also den Preis – so wie in der alten Maklerweisheit von der „Lage, Lage, Lage“ als wichtigsten Attraktivitätsfaktor.

Schnellschätzung bestätigt

Ein Update des Statistischen Bundesamtes zur Schnellschätzung der Preisentwicklung im 3. Quartal 2020 zeigt: alles korrekt schnell geschätzt. Auch die endgültige Statistik für den genannten Zeitraum zeigt nun 7,8 Prozent durchschnittliches Preiswachstum über alle Kategorien (Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen) im Vergleich zum gleichen Quartal 2019. Man lese und staune: Im Corona-Jahr war das Wachstum tatsächlich höher als in den meisten Jahren zuvor – mit Ausnahme des Jahres 2016: Da betrug es im vierten Quartal sogar 8,4 Prozent. Interessant ist, in welchen Segmenten der Anstieg besonders hoch war: Den Vogel schossen die Eigentumswohnungen in den mittleren Städten ab 100.000 Einwohnern ab. Hier ging es bei den Preisen bis zu 10,2 Prozent in die Höhe. Auf dem Land dominieren die Häuser: Ihre Preise erhöhten sich in diesen Gebieten um 9,7 Prozent.

Völlig losgelöst: Mieten und Preise

Bemerkenswert ist auch, dass sich Mieten und Kaufpreise immer weiter voneinander entkoppeln. Das Gewos-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung in Hamburg stellt fest: „Die Mietanstiege flachen in der längerfristigen Betrachtung langsam ab", sagt Geschäftsführerin Carolin Wandzik. Im dritten Quartal stiegen die Mieten durchschnittlich um 3,4 Prozent. Das Umland der großen Städte, die sogenannten Speckgürtel dürften zukünftig die Preisrallye für sich entscheiden – denn die Coronakrise hat hier einen ziemlichen Boom entfacht.

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Die hier enthaltenen Informationen sind unverbindliche Auskünfte (Irrtum vorbehalten), aktualisiert am 13. Januar 2021.

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