Mietwucher & Mietsteigerung

Der Vermieter möchte die Miete regelmäßig der Inflationsrate anpassen. Aber Mietwucher sollte daraus nicht werden. Deswegen sind übermäßige Mieterhöhungen gesetzlich verboten.

Was kostet Ihr Umzug?

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Kosten

Umzugsunternehmen

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Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Mieterhöhung: Wie hoch und wie oft?

Die Miete darf ein Vermieter eines freifinanzierten Wohnraums erhöht werden – und zwar auf die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558, BGB). Dafür gibt es aber Bedingungen:

  • Die Erhöhung muss schriftlich erfolgen und sich auf den Mietenspiegel berufen.
  • Anstelle des Mietspiegels kann die Erhöhung auch durch ein Sachverständigengutachten oder durch die Nennung von drei vergleichbaren Wohnungen, für die bereits die höhere Miete bezahlt wird, begründet werden. Optimal ist ein so genannter „qualifizierter Mietenspiegel“: Der wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt und ist von den Interessensverbänden der Mieter und Vermieter akzeptiert worden.
  • Der Mieter muss der Erhöhung schriftlich zustimmen. Weigert er sich und ist die Erhöhung dennoch rechtmäßig, kann er von einem Gericht zur Zustimmung verurteilt werden.
  • Es gibt eine Jahressperrfrist. Nach der sind Mieterhöhungen jeweils nur zwölf Monate nach dem Wohnungseinzug oder der letzten Mieterhöhung auf Grundlage eines Mietenspiegels zulässig.
  • Außerdem gibt es eine Kappungsgrenze. Die Mieterhöhung darf innerhalb von drei Jahren maximal 20 Prozent betragen, auch wenn die Vergleichsmiete wesentlich höher ist.

 

Für Sozialwohnungen gelten andere Regelungen. Sie sind an eine Kostenmiete gebunden:

  • Die Miete darf nur so hoch sein, dass die laufenden Kosten (Bewirtschaftung und Finanzierung) gedeckt werden.
  • Die Miete darf nur erhöht werden, wenn diese Aufwendungen ohne Verschulden des Vermieters gestiegen sind – zum Beispiel, wenn sich die Konditionen eines Baufinanzierungsdarlehns nach zehn Jahren verschlechtern.

Mieterhöhungen nach Modernisierung

Der Vermieter kann die Miete erhöhen, wenn er den Wohnraum modernisiert (§ 559, BGB). Dazu zählen bauliche Maßnahmen, „die den Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöhen, die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltig Einsparungen von Energie oder Wasser bewirken“. Der Vermieter darf dann die Miete um elf Prozent der aufgewendeten Kosten jährlich erhöhen.

Handelt es sich um mehrere Wohnungen, sind die elf Prozent auf die einzelnen Wohnungen aufzuteilen.

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